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1. Überblick

Das Dreitagefieber ist eine akute, aber meist harmlose Virusinfektion, die in der Regel Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren betrifft. Es wird auch als Exanthema subitum oder Roseola infantum bezeichnet und tritt besonders im Frühjahr und Herbst auf. Das Dreitagefieber ist eine typische Kinderkrankheit die sehr häufig und weltweit vorkommt.

Zwei Typen des humanen Herpesvirus (HHV-6, seltener HHV-7) sind die Ursachen für das Dreitagefieber. Diese werden durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Spucken) übertragen. Zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Krankheitsbeschwerden (Inkubationszeit) von Exanthema subitum vergehen etwa 3 bis 15 Tage.

Charakteristisch bei einem Exanthema subitum ist der plötzliche Fieberanstieg auf 40 Grad Celsius oder höher, der nach drei bis vier Tagen wieder abrupt abfällt. Anschliessend kommt es zu einem flüchtigen, kleinfleckigen Hautausschlag (Exanthem), der ebenso wie eventuelle Begleitbeschwerden (z.B. Durchfall) ohne Folgeschäden abklingt. Etwa zehn Prozent der Kinder mit Dreitagefieber entwickeln Fieberkrämpfe. Diese sind meistens harmlos und dauern in der Regel weniger als zehn Minuten an.

Zur Therapie beim Dreitagefieber sind fiebersenkende Mittel und gegebenenfalls antiepileptische Medikamente (Diazepam) geeignet – meist in Form von Zäpfchen. Ausserdem können Wadenwickel das Fieber senken. Da der Körper bei einem Exanthema subitum sehr viel Flüssigkeit verliert, sollten zur Unterstützung der Therapie, erkrankte Kinder besonders viel trinken.

Bisher sind keine Massnahmen bekannt, mit denen man einem Dreitagefieber vorbeugen kann. Aufgrund der niedrigen Komplikationsrate ist dies auch nicht notwendig. Eine Schutzimpfung steht nicht zur Verfügung. Exanthema subitum klingt normalerweise nach etwa fünf bis sieben Tagen ohne Folgeschäden ab und hinterlässt eine lebenslange Immunität.

2. Definition

Das Dreitagefieber wird auch als Exanthema subitum oder Roseola infantum bezeichnet und ist eine akute Viruserkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern, die besonders im Frühjahr und Herbst auftritt. Charakteristisch ist der plötzliche Fieberanstieg auf 40 Grad Celsius oder höher, der nach drei bis vier Tagen wieder abrupt abfällt. Anschliessend kommt es zu einem typischen Hautausschlag, der ebenso wie eventuelle Begleitbeschwerden (z.B. Durchfall) ohne Folgeschäden abklingt.

Häufigkeit

Das Dreitagefieber ist eine typische Kinderkrankheit mit grosser Häufigkeit, die weltweit verbreitet vorkommt. Es befällt fast ausschliesslich Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren. Etwa zehn Prozent der Kinder mit Dreitagefieber entwickeln Fieberkrämpfe. Diese sind meistens harmlos und dauern in der Regel weniger als zehn Minuten an.

3. Ursachen

Für das Dreitagefieber (Exanthema subitum) sind Viren die Ursachen – zwei Typen des humanen Herpesvirus (HHV-6, seltener HHV-7). Diese werden durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Spucken) übertragen. Zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Krankheitsbeschwerden (Inkubationszeit) vergehen etwa 3 bis 15 Tage.

4. Symptome

Beim Dreitagefieber (Exanthema subitum) treten die ersten Symptome plötzlich auf. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber bis zu 40 Grad Celsius oder höher, das drei bis vier Tage anhält. Das Allgemeinbefinden ist dabei nicht oder kaum beeinträchtig. Vor allem bei Säuglingen kann es aber zu Krampfanfällen (Fieberkrämpfe) kommen, die in der Regel harmlos verlaufen.

Nach drei bis vier Tagen sinkt das Fieber wieder auf Normaltemperatur. Währenddessen tritt ein kleinfleckiger, blassroter Röteln-ähnlicher Hautausschlag (rubeoliformes Exanthem) auf. Das Exanthem kann sich am ganzen Körper bilden (eher selten im Gesicht) und verschwindet nach zwei bis drei Tagen.

5. Diagnose

Der typische Verlauf des Dreitagefiebers (Exanthema subitum) führt meist zu einer eindeutigen Diagnose. Es beginnt mit plötzlichem, starkem Temperaturanstieg und dem charakteristischen Ausschlag. In unklaren Fällen gibt eine Blutuntersuchung Aufschluss.

6. Therapie

Bei einem Dreitagefieber (Exanthema subitum) sind zur Therapie fiebersenkende Mittel und gegebenenfalls antiepileptische Medikamente (Diazepam) geeignet – meist in Form von Zäpfchen. Ausserdem können Wadenwickel das Fieber senken und so beim Dreitagefieber die Therapie ergänzen. Da der Körper durch das Dreitagefieber sehr viel Flüssigkeit verliert, sollten erkrankte Kinder besonders viel trinken.

7. Verlauf

Das Dreitagefieber (Exanthema subitum) klingt im Allgemeinen nach dem typischen Verlauf innerhalb von fünf bis sieben Tagen ohne Folgeschäden ab und hinterlässt eine lebenslange Immunität. Es kann auch völlig fieberfrei auftreten und sich erst durch den Ausschlag bemerkbar machen oder sogar ganz unbemerkt bleiben.

Aufgrund des Hautausschlags wird das Dreitagefieber oft mit Masern oder Röteln verwechselt.

Komplikationen

Beim Dreitagefieber kommt es selten zu Komplikationen. Hierzu zählen unter anderem:

8. Vorbeugen

Bisher sind keine Massnahmen bekannt, mit denen man einem Dreitagefieber (Exanthema subitum) vorbeugen kann. Aufgrund der niedrigen Komplikationsrate ist dies auch nicht notwendig. Eine Schutzimpfung steht nicht zur Verfügung.