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Erkältung

(grippaler Infekt)
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1. Überblick

Die Erkältung (auch «grippaler Infekt» genannt) ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt: Im Mittel erkälten sich Erwachsene zwei- bis fünfmal im Jahr, Kinder im Vorschulalter sogar vier- bis achtmal. Dabei entsteht – meist durch Viren – eine akute Infektion der oberen Atemwege.

Oft tritt eine Erkältung nach Kälteeinwirkung auf, wenn der Körper geschwächt ist. Typische Symptome dieser Atemwegsinfektion sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen. Meist sind Viren für diese Atemwegsinfektion verantwortlich.

Häufige Erreger von Erkältungskrankheiten sind Rhino-, Corona-, Adeno- und Respiratory-Syncytial-Viren. Aber auch die Influenza-Viren (Grippeviren) können eine Erkältung auslösen. Spricht man wegen der wenig kennzeichnenden Beschwerden von einem grippalen Infekt, so kann also sehr wohl eine – wenngleich milde verlaufende – Grippe (Influenza) vorliegen. Eine Grippe-Infektion kann allerdings auch lebensbedrohlich sein. Daher ist es im Frühstadium – wenn eine Therapie optimal wirkt – wichtig, zu unterscheiden, ob eine echte Grippe oder eine gewöhnliche Erkältung vorliegt.

Da über 200 verschiedene Virustypen eine gewöhnliche Erkältungskrankheit verursachen können, steht bis heute kein Mittel gegen die Erkältung zur Verfügung, das deren Ursache wirksam bekämpft. Die Therapie einer Erkältung zielt daher vor allem darauf ab, die Beschwerden zu lindern – zum Beispiel durch Inhalieren von Dampf, heisse Getränke mit Honig, Lutschtabletten oder körperliche Schonung. Antibiotika helfen bei einer virusbedingten Erkältung nur dann, wenn zusätzlich eine Infektion durch Bakterien vorliegt (sogenannte bakterielle Zweitinfektion oder Superinfektion), weil diese Medikamente ansonsten keinen oder nur einen geringen Nutzen zeigen. Zinkpräparate hingegen können – zur Behandlung erkälteter, aber ansonsten gesunder Menschen eingesetzt – die Dauer und Schwere einer Erkältung oft verringern.

Zu 100 Prozent kann man einer Erkältung nicht vorbeugen – wer jedoch seine Abwehrkräfte fördert, senkt sein Risiko, eine Erkältungskrankheit zu bekommen. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung stärken das Immunsystem, das dann Erkältungserregern besser standhalten kann.

2. Definition

Der Begriff Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) bezeichnet eine meist durch Viren ausgelöste, akute Infektion der oberen Atemwege. Das Auftreten von Erkältungskrankheiten steht in direktem Zusammenhang mit einem – etwa durch Stress oder Einwirkung von Kälte – geschwächten Immunsystem.

Wenn man wegen der wenig kennzeichnenden Symptome von einer Erkältung spricht, kann unter Umständen auch eine milde verlaufende Grippe-Infektion die Ursache für die Beschwerden sein. Da die echte Grippe (Influenza) lebensbedrohlich sein kann, ist es wichtig, im Frühstadium zwischen einer Erkältung und einer Grippe zu unterscheiden.

Der Begriff Sommergrippe steht für im Frühling, Sommer und Frühherbst auftretende Erkältungskrankheiten, die meist mit Fieber einhergehen. Auslöser der Sommergrippe sind unterschiedliche Viren, zum Beispiel Coxsackie-Viren und Entero-Viren. Eine Sommergrippe verläuft in aller Regel milder als die echte, saisonale Grippe (Influenza).

Häufigkeit

Die Erkältung ist eine sehr häufig auftretende Infektion: Durchschnittlich haben Erwachsene zwei bis fünf Erkältungen im Jahr, Kinder im Vorschulalter sogar vier bis acht. Damit ist ein grippaler Infekt die häufigste Ursache für Arztbesuche, Ausfälle bei der Arbeit und Fehlen in der Schule.

3. Ursachen

Für eine Erkältung (grippaler Infekt) kommen als Ursachen zahlreiche über eine Tröpfcheninfektion übertragene Krankheitserreger infrage. In der Mehrzahl der Fälle entsteht ein grippaler Infekt durch Viren:

  • Rhinoviren sind mit 25 bis 30 Prozent die häufigsten Auslöser für Erkältungen.
  • Respiratory-Syncytial-Viren (RS-Viren) sind in 10 bis 15 Prozent Verursacher einer Erkältung.
  • Coronaviren verursachen etwa 10 Prozent der Erkältungskrankheiten.
  • Häufig sind auch Adenoviren, Myxoviren, Echoviren, Respiratory-Syncytial-Viren (RS-Viren), Parainfluenzaviren und Influenzaviren an einer akuten Infektion der oberen Atemwege beteiligt.

Letztere sind auch als Ursachen der Grippe bekannt. Daher kann eine vermeintliche Erkältung auch Kennzeichen einer milde verlaufenden Grippe sein.

Ist der Körper durch die (virusbedingte) Erkältung geschwächt, haben es Bakterien einfacher, in den Körper einzudringen und sich auszubreiten. Wenn zusätzlich zur Erkältungssymptomatik auch Beschwerden durch eine bakterielle Infektion hinzukommen, spricht man von einer Mischinfektion beziehungsweise Superinfektion. Häufigste Ursachen für solche bakteriellen Superinfektionen sind Streptokokken (zum Beispiel A-Streptokokken), Staphylokokken und Pneumokokken. Sie sind oft für die schweren Komplikationen von Erkältungskrankheiten verantwortlich.

4. Symptome

Eine Erkältung (grippaler Infekt) äussert sich durch viele Symptome, die von Fall zu Fall unterschiedlich schwer sein können.

Allgemeinsymptome

Zu Beginn oder im weiteren Verlauf einer Erkältung treten allgemeine Symptome auf, die auch oft bei anderen Erkrankungen vorkommen. Häufige Allgemeinsymptome bei Erkältungen sind zum Beispiel:

Vor allem erkältete Kinder entwickeln gelegentlich auch Fieber. Das bei einer Erkältung anfänglich bestehende Kitzeln in der Nase mit Niesreiz geht rasch in Schnupfen (akute Rhinitis) über: Durch die Entzündung der Nasenschleimhaut entsteht ein wässriger bis schleimig-eitriger Ausfluss (Sekretion). Die Nasenatmung ist beim grippalen Infekt behindert, das Riechvermögen beeinträchtigt und die Stimme klingt auffallend nasal (durch die Nase gesprochen). Wenn sich die Entzündung auf- oder absteigend ausbreitet, können weitere Allgemeinsymptome und auch spezifischere Symptome hinzukommen.

Rachenentzündung

Bei einer Erkältung können auch ein Kratzen und Trockenheitsgefühl im Hals sowie Schmerzen beim Schlucken auftreten. Dies sind Symptome für eine Rachenentzündung (akute Pharyngitis), bei der die Rachenschleimhaut entzündet ist. Vor allem im Anfangsstadium geht ein grippaler Infekt oft mit einer Rachenentzündung einher.

Kehlkopfentzündung

Wenn die bei einer Erkältung (grippaler Infekt) häufigen Symptome einer Atemwegsentzündung auch die Kehlkopfschleimhaut betreffen, vor allem die Schleimhaut über den Stimmbändern, liegt eine Kehlkopfentzündung (akute Laryngitis) vor. Typische Anzeichen hierfür sind Heiserkeit und Hustenreiz. Es können starke Halsschmerzen auftreten. In schweren Fällen kann auch die Stimme versagen.

Bei Kleinkindern kommt es im Rahmen einer Erkältung nicht selten zur als Pseudokrupp bezeichneten Form von Kehlkopfentzündung. Kennzeichnende Symptome sind ein bellender Husten und Atemnot mit pfeifenden Geräuschen beim Einatmen.

Luftröhren- und Bronchien-Entzündung

Bei einer Erkältung kann sich auch die Luftröhren- und Bronchialschleimhaut entzünden: Typische Symptome für diese Luftröhren- und Bronchien-Entzündung (akute Tracheitis und akute Bronchitis) sind Husten mit schleimig-eitrigem Auswurf und oft auch Brustschmerzen.

Diese Symptome einer Luftröhren- und Bronchien-Entzündung können auch bei anderen, ernsthaften Erkrankungen auftreten. Wenn die Beschwerden nicht eindeutig auf eine Erkältung zurückzuführen sind, ist es daher wichtig, sie ärztlich abklären zu lassen.

5. Diagnose

Bei einer Erkältung gelingt die Diagnose oft schon anhand der geschilderten Beschwerden (Anamnese) und der körperlichen Untersuchung (klinischer Befund). Bei der Untersuchung fallen in erster Linie die geröteten Nasen- und Rachenschleimhäute auf. Weissliche Beläge auf den Mandeln, auch Stippchen genannt, sind ein Hinweis auf eine bakterielle Mandelentzündung (Tonsillitis), die man mit Antibiotika behandeln kann.

Vor allem bei einer virusbedingten Erkältung kann die Abgrenzung zur Grippe schwierig sein. Hier kann zur richtigen Diagnose möglicherweise eine Blutuntersuchung beitragen, bei der man im Blut nach Entzündungszeichen sucht.

Bei vorher gesunden Menschen reichen die Erfassung der Beschwerden und die Untersuchung vollkommen aus, um die Erkältung zu diagnostizieren. Besteht der Verdacht auf eine Lungenentzündung oder ist verläuft ein grippaler Infekt untypisch oder langwierig, ist eine Röntgenaufnahme der Lunge zur Diagnose sinnvoll. Zusätzlich bewertet der Arzt das Blutbild. Bei Menschen mit bekannter Lungenerkrankung kann er zusätzlich den Speichel auf Krankheitserreger untersuchen. Nur in seltenen Fällen ist eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) oder Computertomographie (CT) erforderlich.

6. Therapie

Die gegen eine Erkältung (grippaler Infekt) eingesetzte Therapie wirkt symptomatisch – das bedeutet: Die Behandlung unterdrückt die unerwünschten Beschwerden, beseitigt jedoch nicht die Krankheitsursache. Da Viren für die meisten Erkältungen verantwortlich sind, helfen Antibiotika meist nicht, weil sie nur gegen Bakterien wirken.

Erkältung – was tun?

Bei einer Erkältung können zur Therapie schon allgemeine Massnahmen ausreichen. Was Sie selbst tun können, um die Erkältungssymptome zu lindern und Ihre Genesung zu unterstützen, ist:

  • sich körperlich schonen (etwa in Bezug auf Arbeit und Sport)
  • Dampf inhalieren (zum Beispiel Kamillen- oder Salbeidampf)
  • heisse Getränke mit Honig trinken
  • warme Halswickel anwenden
  • Lutschtabletten lutschen
  • Stimme schonen
  • aufs Rauchen verzichten

Daneben sind noch verschiedene Hausmittel gegen eine Erkältung bekannt: Mancher schwört bei einer Erkältung als Hausmittel auf Ingwertee (frischer Ingwer in heissem Wasser, mit Zitronensaft und Honig), andere bevorzugen zur Therapie die Inhalation von Teebaum- oder Pfefferminzöl oder legen eine in Scheiben geschnittene Zwiebel auf das Nachtschränkchen, damit die Dämpfe den Schnupfen lindern.

Bei einer Erkältung (grippaler Infekt) können zur Therapie auch Medikamente zum Einsatz kommen: Es sind zahlreiche Mittel verfügbar, die gegen das mit der Erkältung verbundene Krankheitsgefühl helfen und gegebenenfalls Halsschmerzen oder Kopfschmerzen lindern. Abschwellende Nasentropfen erleichtern die Atmung und helfen bei Ohrenstechen oder sogenannten verlegten Ohren. Gegen trockenen Reizhusten sind hustendämpfende kodeinhaltige Mittel für wenige Tage empfehlenswert. Bei Husten können schleimlösende Hustensäfte eine Hilfe sein. Solche Schleimlöser sind allerdings bei Kleinkindern und bei Menschen mit Asthma mit Vorsicht gegen die Erkältung anzuwenden, da diese Probleme haben, den Schleim auch auszuhusten.

Gegen mit der Erkältung einhergehende Kopfschmerzen und Gliederschmerzen können beispielsweise Medikamente helfen, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten. Bei erkälteten Kindern ist es jedoch ratsam, auf eine Therapie mit diesem Mittel zu verzichten, da ein Risiko für ein sogenanntes Reye-Syndrom besteht: Die Einnahme von ASS während einer Viruserkrankung kann zu diesem Krankheitsbild – mit Erbrechen, Verwirrtheit, Krampfanfällen bis zum Koma – führen, in dessen Verlauf es zu Hirn- und Leberschäden kommt. Während im Frühstadium eine Heilung noch möglich ist, führt das Vollbild des Reye-Syndroms in 70 Prozent der Fälle zum Tod.

Früher erfolgte bei Erkältungskrankheiten oft selbstverständlich eine Antibiotika-Therapie. Heute weiss man: Bei einer akuten Erkältung helfen diese Medikamente nur bedingt oder gar nicht. Liegen aber Hinweise auf eine bakterielle Entzündung vor, ist es ratsam, diese unter ärztlicher Aufsicht mit einem Antibiotikum zu behandeln.

Damit Sie die virusbedingte Erkältung (grippaler Infekt) so schnell wie möglich loswerden, bieten sich hingegen zinkhaltige Medikamente an: Zink hemmt die Vermehrung von Rhinoviren, den häufigsten Auslösern von Erkältungen. Wenn innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der ersten Erkältungssymptome bei ansonsten gesunden Menschen Zinkpräparate (als Lutschtablette oder Sirup) zum Einsatz kommen, verringert sich dadurch nachweislich die Dauer und Schwere der Erkältung. Wer Zink einnimmt, kann auch eher damit rechnen, dass ein grippaler Infekt nach spätestens sieben Behandlungstagen verschwunden ist. Die Verwendung zinkhaltiger Lutschtabletten kann allerdings mit Nebenwirkungen (zum Beispiel schlechter Geschmack im Mund oder Übelkeit) verbunden sein. Ob die Zink-Behandlung auch für Menschen geeignet ist, die zum Beispiel eine chronische Grunderkrankung, eine Immunschwäche oder Asthma haben, ist noch nicht hinreichend geklärt.

Bei einer Erkältung ziehen viele Menschen zur Therapie auch alternative Heilmittel in Betracht. Zu den zahlreichen alternativen Heilverfahren zählt zum Beispiel die Phytotherapie, die Homöopathie oder die Akupunktur. Diese Verfahren kommen zur Behandlung sowie zur Abwehr von Erkältungen zum Einsatz. Ob sich ein grippaler Infekt durch diese Massnahmen wirklich lindern oder verhindern lässt, ist häufig Gegenstand von Diskussionen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie den Rat eines mit der jeweiligen Methode vertrauten Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers einholen.

7. Verlauf

Eine Erkältung (grippaler Infekt) nimmt meist einen begrenzten Verlauf und klingt nach acht bis zehn Tagen ab.

Komplikationen

Eine Erkältung führt in ihrem Verlauf selten zu Komplikationen. Wer seine Erkrankung jedoch ignoriert und sich nicht schont, sondern zum Beispiel trotz Erkältung Sport treibt, steigert das Komplikationsrisiko.

Eine virusbedingte Erkältung kann im weiteren Verlauf zu Komplikationen führen, indem sie das Immunsystem schwächt: Dann entsteht leicht eine zusätzliche bakterielle Infektion (sogenannte Superinfektion), welche die Erkältungsbeschwerden verschlimmern kann. Typisches Zeichen ist die eitrige, gelblich-grünliche Sekretion der entzündeten Schleimhaut. Auch Fieber ist bei einer bakteriellen Infektion häufiger. Die Ausbreitung der Bakterien kann zu folgenden Erkrankungen führen:

Zu den nach einer Erkältung extrem seltenen Komplikationen zählt die durch Viren verursachte Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Sie ist gekennzeichnet durch Herzrhythmusstörungen, Kurzatmigkeit und rasche Ermüdbarkeit.

8. Vorbeugen

Man kann einer Erkältung nicht sicher vorbeugen. Um eine Ansteckung möglichst zu verhindern, ist es allerdings ratsam, den Kontakt mit Erkälteten zu meiden (zum Beispiel in überfüllten Wartesälen zur Winterzeit). Erreger einer Erkältung können sich durch Husten oder Niesen in der Luft verteilen und haften daher auch auf Gegenständen. Berühren andere Menschen diese Dinge, können die Erreger wiederum über ihre Hände in die Atemwege der nächsten Person gelangen. Vor allem in der Erkältungssaison ist es deshalb wichtig, sich regelmässig die Hände mit Seife zu waschen, um die Erreger zu beseitigen. Trinken Sie ausserdem lieber nicht aus Tassen oder Flaschen, aus denen bereits jemand anders getrunken hat.

Ausserdem ist es allgemein empfehlenswert, das Immunsystem zu stärken: Dabei helfen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Auch regelmässige Saunagänge halten die Immunabwehr des Körpers fit und tragen so dazu bei, dass man Erkrankungen wie eine Erkältung leichter abwehren kann. Die Sauna wirkt sich allerdings bei einer akuten Erkältung oder gar einer Grippe negativ aus. Wenn Sie einer Erkältung vorbeugen möchten, ist auch ein ausreichender, erholsamer Schlaf besonders wichtig. Die Vermutung, dass die zusätzliche Einnahme von Vitamin C vor Erkältungen schützt, hat sich jedoch nicht bestätigt.

Mit einer Grippeschutzimpfung können Sie einer Erkältung nicht vorbeugen: Diese Impfung schützt nicht vor Erkältungen, sondern nur vor der echten Grippe – einer plötzlichen, fieberhaften, nicht selten auch lebensbedrohlichen Erkrankung, die durch Influenza-Viren entsteht. Da sich diese Viren ständig verändern, kommt jedes Jahr auch ein entsprechend angepasster neuer Impfstoff zum Einsatz. Daher beugt die Grippe-Impfung dieser ernst zu nehmenden Erkrankung nur dann sicher vor, wenn Sie sich jedes Jahr neu impfen lassen.