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1. Überblick

Bei der Fazialisparese (Fazialislähmung, Gesichtslähmung) ist ein Teil der Gesichtsmuskulatur gelähmt, da der siebte Hirnnerv (= Gesichtsnerv bzw. Nervus facialis) in seiner Funktion gestört ist.

Entsprechend ist die Gesichtsmuskellähmung bei der Fazialisparese auf das Versorgungsgebiet des Gesichtsnervs begrenzt. Die Lähmung ist die Folge einer Nervenschädigung, nach deren Lage man folgende Formen von Fazialisparese unterscheidet:

  • Periphere Fazialisparese: Die Schädigung betrifft den Gesichtsnerv direkt (d.h. sie ist peripher = am Rand befindlich). Meist ist keine Ursache hierfür erkennbar. Diese sogenannte idiopathische Fazialisparese bildet sich in den meisten Fällen von selbst zurück.
  • Zentrale Fazialisparese: Die Schädigung befindet sich im Gehirn (d.h. sie ist zentral).

Für eine periphere Fazialisparese kommen als Ursachen zum Beispiel Infektionen mit Borrelien oder Varicella-Zoster-Viren sowie Nervenschädigungen durch eine gestörte Blutversorgung oder Druck, Diabetes mellitus oder eine Gehirnhautentzündung infrage. Für idiopathische Fazialisparesen macht man häufig kalte Zugluft verantwortlich. Der Auslöser für eine zentrale faziale Parese kann ein Schlaganfall oder ein Hirntumor sein.

In der Regel zeigt sich die Fazialisparese durch eine halbseitige Gesichtslähmung: Typisch ist ein herunterhängender Mundwinkel. Bei der peripheren Fazialisparese sind die Betroffenen ausserdem – anders als bei der zentral bedingten Gesichtslähmung – nicht in der Lage, die Stirn zu runzeln. Weitere mögliche Symptome der Fazialisparese sind: unvollständiger Lidschluss, gestörtes Geschmacksempfinden, Geräusch-Überempfindlichkeit sowie verminderte Tränen- und Speichelsekretion.

Die gegen eine Fazialisparese eingesetzte Therapie besteht hauptsächlich aus krankengymnastischen Übungen der Gesichtsmuskulatur. Ist die Ursache der Gesichtslähmung bekannt, zielen die Behandlungsmassnahmen ausserdem auf deren Behebung ab. Bei entsprechender Behandlung nimmt die Fazialislähmung überwiegend einen guten Verlauf. In den wenigsten Fällen ist mit deutlichen Dauerfolgen (wie Gesichtsasymmetrie) zu rechnen.

2. Definition

Der Begriff Fazialisparese (Gesichtslähmung) bezeichnet per Definition eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur im Versorgungsgebiet des Gesichtsnervs: Fazialis ist die Kurzbezeichnung für den Gesichtsnerv (= Nervus facialis bzw. Fazialisnerv), Parese ist eine Schwäche oder teilweise Lähmung eines Muskels oder einer Muskelgruppe. Meistens ist keine Ursache für die teilweise (partielle) Gesichtslähmung feststellbar; in diesen Fällen liegt eine sogenannte idiopathische Fazialisparese vor.

Der Fazialisparese liegt eine Nervenschädigung zugrunde, die zentral (d.h. im Gehirn liegend) oder peripher (d.h. am Rand befindlich) sein kann: Die periphere Fazialisparese ist die Folge einer direkten Schädigung des Gesichtsnervs, während die sogenannte zentrale Fazialisparese (bzw. zentrale faziale Parese) auf eine Schädigung innerhalb des Gehirns zurückzuführen ist. Bei einer Gesichtslähmung mit zentraler Ursache ist der Gesichtsnerv selbst also nicht geschädigt.

Häufigkeit

Die periphere Fazialisparese (Gesichtslähmung) weist mit grösster Häufigkeit keine erkennbare Ursache auf. Diese sogenannte idiopathische Fazialisparese, die man – nach dem Londoner Arzt Charles Bell – auch als bellsche Lähmung (engl.: Bell's Palsy) bezeichnet, tritt jedes Jahr bei etwa 7 bis 32 von 100.000 Menschen auf. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit zu. Ausserdem ist während der Schwangerschaft das Risiko, eine idiopathische Fazialislähmung zu entwickeln, fast um das Dreifache erhöht.

Nervus facialis

Der bei der Fazialisparese (Gesichtslähmung) in seiner Funktion gestörte Gesichtsnerv (Nervus facialis bzw. Fazialisnerv; kurz: Fazialis) ist der siebte Hirnnerv: Hirnnerven entspringen nicht dem Rückenmark, sondern dem Gehirn. Der Nervus facialis ist ein sogenannter gemischter Nerv, da seine Anatomie efferente und afferente Nervenfasern umfasst:

  • Efferente Fasern leiten Befehle vom Gehirn zum jeweiligen Erfolgsorgan (z.B. Muskel).
  • Afferente Fasern dagegen leiten die Informationen von den Erfolgsorganen, zum Beispiel die Temperaturempfindung an der Haut, zum Gehirn.


Der Nervus facialis besteht aus motorischen, sensiblen und sekretorischen Fasern sowie aus Geschmacksfasern. Den Teil des Nervus facialis mit den sekretorischen und den Geschmacksfasern bezeichnet man auch als Nervus intermedius. Die efferenten motorischen Fasern leiten Befehle zu der Gesichtsmuskulatur, zur Muskulatur der Ohrmuschel und zum Muskel, der die Gehörknöchelchen fein einstellt. Der afferente Anteil sensibler Fasern leitet die Hautempfindungen des äusseren Gehörgangs und des Trommelfells zum Gehirn (Berührung, Schmerz, Kälte). Die sekretorischen Fasern führen zu Drüsen im Zungen- und Unterkieferbereich. Die Geschmacksfasern leiten die Geschmacksempfindung von der Zunge zum Gehirn. Ein weiterer Nervenanteil führt zu den Tränendrüsen. Je nachdem, welche Nervenfunktionen bei der Fazialisparese gestört sind, können daher neben der charakteristischen Gesichtsmuskellähmung auch Geschmacksempfinden, Hörempfinden sowie Tränen- und Speichelbildung verändert sein.

Nervus-facialis-Verlauf:

Die bei der Fazialisparese (Gesichtslähmung) möglichen Symptome lassen sich auch den Nervus-facialis-Verlauf erklären: Der Fazialisnerv ist ein paariger Nerv, das heisst es gibt ihn auf beiden Seiten des Kopfs. Er verläuft sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Schädels:

  • Intrakranieller Nervus-facialis-Verlauf (innerhalb des Schädels): Der Gesichtsnerv entspringt am untersten Bereich des Gehirns, der an das Rückenmark angrenzt. Von dort verläuft er zum inneren Gehörgang, weiter durch das Felsenbein und von dort zu der Austrittsstelle aus dem Schädelknochen. Diese liegt am Warzenfortsatz, der knöchernen Vorwölbung hinter dem Ohr. Im intrakraniellen Verlauf gibt der Nervus facialis drei Äste ab:
    • den Nervus petrosus major, der die sekretorischen Fasern für die Tränendrüse führt,
    • den Nervus stapedius, der die Muskulatur der Gehörknöchelchen versorgt,
    • die Paukensaite (Chorda tympani), die Geschmacksfasern und sekretorische Fasern für die Drüsen im Zungen- und Unterkieferbereich führt.
  • Extrakranieller Nervus-facialis-Verlauf (ausserhalb des Schädels): Nach dem Austritt aus dem Foramen stylomastoideum gibt der Fazialisnerv einige kleinere Äste zu verschiedenen Gesichtsmuskeln ab. Der Hauptteil tritt in die Ohrspeicheldrüse ein und zweigt sich dort fächerförmig in die Äste auf, die die mimische Gesichtsmuskulatur versorgen.

3. Ursachen

Für eine Fazialisparese (Gesichtslähmung) kommen vielfältige Ursachen infrage. Warum eine periphere Fazialisparese – also eine Gesichtslähmung, deren Ursache ein direkt geschädigter Gesichtsnerv ist – entsteht, lässt sich meist nicht feststellen (sog. idiopathische Fazialisparese: idiopathisch = ohne erkennbare Ursache). In einigen Fällen sind jedoch eine gestörte Blutversorgung (Ischämie) oder Druck (Kompression) für die direkte Schädigung des Gesichtsnervs (Nervus facialis) verantwortlich. In vielen Fällen gilt kalte Zugluft als Auslöser der Gesichtslähmung. Die periphere Fazialisparese mit bekannter Ursache tritt vor allem bei Entzündungen, Gesichtsverletzungen und Hirntumoren auf.

Eine entzündlich bedingte periphere Fazialisparese hat ihre Ursachen meist in einer Borreliose oder einem Zoster oticus. Bei Letzterem handelt es sich um eine reaktivierte Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus, das bei der Erstinfektion die Windpocken auslöst. Das Virus bleibt im Nervensystem und kann Jahrzehnte später erneut aktiv werden. Befällt es das Ohr, löst es den Zoster oticus aus. In zwei Drittel der Fälle führt dieser dann zu einer Gesichtslähmung.

Auch eine Nervenverletzung, zum Beispiel nach einem Schädelbruch, kann eine periphere Fazialisparese verursachen. Entwickelt sich die Gesichtslähmung langsam und sind eventuell noch andere Hirnnerven betroffen, ist vor allem ein Hirntumor auszuschliessen. Wesentlich seltenere Ursachen für periphere Fazialisparesen sind Mittelohrentzündung, Diabetes mellitus, Viruserkrankungen oder Gehirnhautentzündungen.

Eine zentrale Fazialisparese kann ihre Ursachen in einem Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung) oder einem Hirntumor haben.

4. Symptome

Eine Fazialisparese (Gesichtslähmung) kann neben Lähmungserscheinungen auch weitere Symptome auslösen. Charakteristisches Symptom ist jedoch die meist halbseitige Lähmung der Gesichtsmuskulatur: In der Regel ist bei der Fazialisparese nur die Gesichtshälfte betroffen, in der auch die Nervenschädigung besteht. Diese halbseitige Gesichtslähmung führt typischerweise dazu, dass ein Mundwinkel herunterhängt. Hinzu kommt ein kleines Gebiet mit gestörter Empfindung hinter dem Ohr. Die periphere Fazialisparese, die durch direkte Schädigung des Gesichtsnervs entsteht, führt ausserdem dazu, dass die Betroffenen ihre Stirn nicht runzeln können.

Die teilweise (partielle) Gesichtslähmung entwickelt sich innerhalb von ein bis zwei Tagen und kann mit Schmerzen hinter dem Ohr beginnen. Nachfolgend können bei der Fazialisparese (je nach Ausprägung) folgende Symptome auftreten:

  • Erweiterte Lidspalte: Die Betroffenen können das Augenlid nicht vollständig schliessen.
  • Positives Bell-Phänomen: Bei unvollständigem Lidschluss bewegt sich der Augapfel nach oben.
  • Verstrichene Stirn- und Nasolabialfalte: Zwischen Nase und Mundwinkel bildet sich eine Falte.
  • Beeinträchtigte Wortbildung und Aussprache aufgrund der Schwäche der Wangen- und Lippenmuskulatur.

Weitere mögliche Symptome einer Fazialisparese sind:

  • Geräusch-Überempfindlichkeit
  • Geschmacksstörung
  • verminderte Tränen- und Speichelsekretion

Die sogenannte zentrale Fazialisparese (bzw. zentrale faziale Parese) als Folge einer Schädigung von Nervenzellen im Gehirn äussert sich vor allem durch Symptome, die die mimische Muskulatur im Mundbereich betreffen. Im Unterschied zur peripheren Fazialisparese ist die Stirnmuskulatur nicht von der Gesichtslähmung betroffen.

5. Diagnose

Bei einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) erfolgt die Diagnose anhand der Lähmungserscheinungen der Gesichtsmuskeln, die im Versorgungsgebiet des Gesichtsnervs (= Fazialisnerv bzw. Nervus facialis) liegen: In der Regel tritt die eine Fazialisparese kennzeichnende Gesichtslähmung halbseitig auf. Erste Hinweise auf die möglichen Ursachen ergeben sich durch die genaue Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese).

Um das Ausmass der Fazialisparese zu untersuchen, können bei der Diagnose verschiedene Tests zum Einsatz kommen: Eine Geschmacksprüfung gibt Auskunft, ob die Geschmacksnervenbahn von der Fazialislähmung betroffen ist. Der sogenannte Schirmer-Test gibt Aufschluss über den Tränenfluss. Dazu legt der Arzt nach der Betäubung der Bindehäute einen schmalen Filterpapierstreifen in das Unterlid jeden Auges. So lässt sich im Seitenvergleich ein verminderter Tränenfluss feststellen.

Um im Rahmen der Diagnose festzustellen, warum es zu der Gesichtslähmung kam, klärt der Arzt zunächst die häufigsten Gründe für eine Fazialisparese ab. Dazu ist eine Blutentnahme nötig, zum Beispiel um einen Diabetes mellitus, eine Borreliose, eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus, dem Varicella-Zoster-Virus und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) als Ursache für die Gesichtslähmung auszuschliessen.

Bei einer Fazialisparese kann die Diagnostik auch Röntgenaufnahmen des Schädels umfassen, um Brüche und knöcherne Veränderungen, die die Nervenfunktion beeinträchtigen können, zu zeigen. Mithilfe der Elektromyographie (EMG), einer Methode zur Messung der elektrischen Ströme im Muskel, sind ausserdem mögliche Störungen der Nervenleitung feststellbar. Bei der Fazialisparese lässt sich der Lidschlussreflex (Orbicularis-oculi-Reflex) nicht auslösen. Um eine Beteiligung anderer Hirnnerven an der Gesichtslähmung auszuschliessen, prüft der Arzt bei der Diagnose deren Funktion ebenfalls.

Im Einzelfall sind zur Diagnose weitere Spezialuntersuchungen, wie die Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) nötig, um einen Hirntumor als Auslöser der Fazialisparese auszuschliessen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, die Rückenmarksflüssigkeit auf Krankheitserreger zu untersuchen (sog. Liquoruntersuchung).

6. Therapie

Bei einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) hängt die Therapie von der Ursache ab: Steckt eine andere Grunderkrankung hinter der Gesichtsmuskellähmung, lässt sich eine Besserung durch die Behandlung dieser Erkrankung erzielen, wie beispielsweise:

Haben Sie eine periphere Fazialisparese, der ein durchtrennter Gesichtsnerv (Nervus facialis) infolge einer Schädelverletzung zugrunde liegt, kann die Therapie in einer Operation bestehen: Deren Ziel ist es, die Nervenenden wieder miteinander zu verbinden.

Neben der auf die Ursache der Fazialisparese abzielenden Therapie sind weitere Massnahmen wichtig, solange die Gesichtslähmung besteht: Wenn Sie aufgrund der Fazialislähmung Ihr Auge nicht vollständig schliessen können, ist es nötig, das betroffene Auge mit Augensalbe, künstlicher Tränenflüssigkeit und (beim Schlafen) mit einem Verband zu schützen, damit es nicht austrocknet.

Bei einer Fazialisparese sind ausserdem zur Therapie frühzeitige und regelmässige Bewegungsübungen der Gesichtsmuskulatur wichtig. Diese Übungen finden am besten unter Anleitung und Kontrolle eines Krankengymnasten statt. Wenn bei Ihnen unwillkürliche, störende Mitbewegungen einzelner Gesichtsmuskeln (z.B. ein nicht beeinflussbarer Lidschluss beim Sprechen) auftreten, können Sie Botulinumtoxin in den entsprechenden Muskel gespritzt bekommen, um diese zu verringern.

Ist die der Gesichtslähmung zugrunde liegende Ursache nicht erkennbar (sog. idiopathische Fazialisparese), besteht die Möglichkeit, die Therapie der Fazialisparese durch Kortikosteroide medikamentös zu unterstützen. Wenn Sie eine halbseitige idiopathische Gesichtslähmung haben, kann die Behandlung ambulant erfolgen. Äussert sich die Fazialisparese durch eine doppelseitige Lähmung, treten Komplikationen auf oder sind zusätzlich andere Hirnnerven beteiligt, ist eine stationäre Behandlung ratsam.

7. Verlauf

Bei einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) bestehen gute Chancen auf einen günstigen Verlauf: Ist keine Ursache für die Gesichtsmuskellähmung feststellbar (sog. idiopathische Fazialisparese), verläuft sie in mehr als 80 Prozent der Fälle gut und bildet sich innerhalb von sechs Wochen bis sechs Monaten von selbst zurück. Auch Fazialisparesen infolge von Unfällen haben gute Heilungschancen.

Bei vielen Menschen mit Fazialisparese bleiben jedoch auch nach optimaler Behandlung unauffällige Mitbewegungen der mimischen Muskulatur bestehen (sog. Synkinesien). In weniger als 10 Prozent der Fälle ist mit dauerhaften entstellenden Gesichtsasymmetrien zu rechnen. Daneben kann es bei Gesichtslähmungen im Verlauf der Heilung zum sogenannten Krokodilstränen-Phänomen kommen, bei dem einseitig der Tränenfluss beim Essen verstärkt ist: Dieses Phänomen beruht auf der falschen Vernetzung zwischen Geschmacksfasern und Tränendrüse bei der Neubildung von Nervenfasern, die entsteht, wenn die Fazialislähmung fehlerhaft abheilt. In etwa 7 Prozent der Fälle von idiopathischer Fazialisparese tritt später eine erneute Lähmung auf derselben oder der anderen Gesichtshälfte auf.

8. Vorbeugen

Da die Ursache für eine Fazialisparese (Gesichtslähmung) häufig unbekannt ist, können Sie ihr nur bedingt vorbeugen. So ist es zum Beispiel ratsam, mögliche ursächliche Erkrankungen (z.B. Borreliose oder Zoster oticus) umgehend behandeln zu lassen, um eine Gesichtslähmung zu verhindern. Infektionen oder Stoffwechselstörungen (wie Diabetes mellitus) und Veränderung im Nervenverlauf oder im Gehirn sind so zu behandeln, dass eine Fazialisparese möglichst nicht entsteht.