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Veröffentlicht am 30.09.2021

1. Überblick

Beim Grauen Star (Katarakt) trübt sich die Augenlinse. Oft macht sich dies erst nach längerer Zeit bemerkbar. Unbehandelt erblinden Betroffene mit der Zeit.

Meistens ist grauer Star altersbedingt: In 90 Prozent der Fälle handelt es sich um die sogenannte Alterskatarakt. Daneben kann ein grauer Star als seltenere Ursachen eine Augenverletzung oder Strahleneinwirkung, Medikamente oder Diabetes mellitus haben. Selten besteht die Katarakt schon bei der Geburt – mögliche Gründe hierfür sind zum Beispiel eine Infektion im Mutterleib (z.B. Röteln) oder erbliche Faktoren.

Im fortgeschrittenen Stadium führt ein grauer Star dazu, dass die Betroffenen wie durch ein Milchglas sehen. Unbehandelt können die Betroffenen erblinden. Eine Operation kann dies aber verhindern: Die Staroperation besteht darin, die trübe Linse zu entfernen. Die Funktion der entfernten Linse kann man anschliessend durch eine sogenannte Starbrille, eine Kontaktlinse oder eine ins Auge gepflanzte Kunstlinse (sog. intraokulare Linse) ersetzen.

Wenn neben der Katarakt keine weiteren Augenerkrankungen bestehen, sind die Erfolgsaussichten der Behandlung sehr gut: Meist gelingt es durch die Augenoperation, die volle Sehschärfe wiederherzustellen. Allerdings erfordert ein grauer Star nach der Operation eine gewissenhafte Nachbehandlung. Das bedeutet
 

 

  • zum einen, die verordneten Augenmedikamente anzuwenden und zu den Kontrolluntersuchungen zu gehen, und
     
  • zum anderen, bestimmte Verhaltensmassnahmen zu beachten – zum Beispiel:
     
    • Druck auf das Auge vermeiden
       
    • keine körperliche Schwerstarbeit ausüben
       
    • keinen Leistungssport treiben
       
    • auf Sauna verzichten
       
    • nicht schwimmen oder baden


 

Ein Auge mit milchig getrübter Pupille

Beim grauen Star wird die Pupille zunehmend milchig. Ohne Behandlung erblinden Betroffene.

Quelle: Getty Images

2. Definition von Grauer Star

Der Begriff grauer Star (auch Katarakt genannt) bezeichnet eine Augenkrankheit, bei der sich die Linse trübt. Hinter der Pupille zeigt sich bei einem fortgeschrittenen grauen Star eine graue Färbung, was der Grund für die Bezeichnung der Augenerkrankung ist.

Der Begriff Katarakt stammt aus dem Griechischen und bedeutet Wasserfall. Denn früher glaubte man, dass grauer Star durch Flüssigkeit im Auge entsteht.

Häufigkeit

Grauer Star (Katarakt) tritt mit grösster Häufigkeit (d.h.: in über 90 Prozent der Fälle) als Alterskatarakt auf. Die Staroperation – die einzig wirksame Behandlung – ist in der Schweiz einer der häufigsten operativen Eingriffe: Jährlich finden hierzulande zwischen 50'000 und 100'000 Staroperationen statt.

3. Ursachen von Grauer Star

Grauer Star (Katarakt) kann zahlreiche Ursachen haben. Es überwiegt jedoch bei Weitem die Alterskatarakt, die im Verlauf des Alterungsprozesses auftreten kann. Ein Risikofaktor für die Entstehung der Augenkrankheit ist das Rauchen: Wer mindestens 15 Zigaretten täglich raucht, hat ein um etwa 40 Prozent höheres Risiko, sich irgendwann wegen trüber Augenlinsen in Behandlung begeben zu müssen, als lebenslange Nichtraucher.

Daneben kann ein erworbener grauer Star auf bestimmte Ursachen zurückzuführen sein: Frühere Augenverletzungen, Strahleneinwirkungen (z.B. durch Röntgenstrahlung, Infrarotstrahlung oder UV-Strahlung), über einen längeren Zeitraum eingenommene Medikamente (wie Kortison), Augenerkrankungen wie eine chronische Entzündung der Aderhaut oder systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus können zu einer Katarakt führen.

Ein grauer Star muss jedoch nicht immer erst im Lauf des Lebens entstehen – selten kommen Menschen auch mit der Augenkrankheit zur Welt. Häufig hat ein solcher angeborener grauer Star nicht-erbliche Ursachen, zum Beispiel eine vorgeburtliche (sog. intrauterine) Infektion durch die Mutter (z.B. Röteln, Toxoplasmose oder Herpes). Auch Strahleneinwirkung oder Medikamente während der Schwangerschaft können grauen Star beim Kind verursachen. Eine Katarakt kann jedoch auch erblich bedingt sein.

4. Symptome von Grauer Star

Ein erworbener grauer Star (Katarakt) ist durch langsam fortschreitende Symptome gekennzeichnet und macht sich häufig erst nach längerer Zeit bemerkbar. Ein grauer Star beeinträchtigt die Sehkraft also oft erst in einem späten Stadium: Die Umwelt erscheint den Betroffenen dann unscharf und matt, verschleiert und verzerrt. Kontraste verlieren durch die zunehmend stärker getrübten Linsen an Schärfe, Farben an Leuchtkraft. Irgendwann hat man das Gefühl, alles durch ein Milchglas zu betrachten.

Dann ist grauer Star häufig auch von außen erkennbar: Wegen der starken Linsentrübung sieht die Pupille grau bis weiß aus. In diesem Stadium kann es passieren, dass die Linse quillt oder sich verflüssigt. Dadurch kann ein Glaukom (grüner Star) entstehen. Unbehandelt kann die Katarakt zur Erblindung führen.

In einigen Fällen verursacht ein grauer Star als erste Symptome starke Blendungserscheinungen bei Sonne oder wenn die Betroffenen nachts ins Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge blicken. In anderen Fällen stellen Menschen mit einer Katarakt erfreut fest, dass sie plötzlich ohne ihre Lesebrille auskommen. Dies ist dadurch zu erklären, dass die getrübte Linse einfallendes Licht anders bricht: Grauer Star geht mit zunehmender Kurzsichtigkeit einher, was eine bestehende Alterssichtigkeit zunächst ausgleicht. Gelegentlich ruft ein grauer Star auch Doppelbilder hervor.

Wenn ein grauer Star von Geburt an besteht, treten solche Symptome bei den betroffenen Kindern nicht auf. Daher ist es wichtig, Neugeborene gründlich auf mögliche Anzeichen für eine Katarakt und andere Augenkrankheiten zu untersuchen.

5. Diagnose von Grauer Star

Grauer Star (Katarakt) verschlechtert mit der Zeit das Sehvermögen. Darum macht der Augenarzt zunächst verschiedene Augentests und -untersuchungen, um das Ausmass der Sehschwäche zu prüfen.

Hinter schlechterem Sehen können aber auch andere Gründe stecken als grauer Star. Um die Diagnose zu sichern, ist eine Spaltlampenuntersuchung geeignet. Die Spaltlampe ist eine Art Lichtmikroskop: Sie leuchtet das Auge so aus, dass der Augenarzt die Augenlinse und die Augenabschnitte dahinter beurteilen kann.

Wenn ein grauer Star angeboren ist, ist eine schnelle Diagnose (sehr bald nach der Geburt) besonders wichtig: So bestehen gute Aussichten, die Katarakt zu heilen und die Entwicklung einer Sehschwäche des betroffenen Auges zu verhindern.

6. Therapie von Grauer Star

Operation

Ein grauer Star (Katarakt) erfordert zur erfolgreichen Therapie eine Operation (Katarakt-Chirurgie), um die trübe Linse zu entfernen und durch eine künstliche zu ersetzen. Durch Medikamente ist ein grauer Star nicht behandelbar. Die Staroperation zielt darauf ab, die wegen der Linsentrübung verminderte Sehkraft des Auges zu verbessern.

Die Staroperation gehört zu den sichersten der gesamten Medizin: Die Risiken der Behandlung sind inzwischen so gering, dass ein grauer Star ohne Zögern durch eine Operation behebbar ist.

Grauer Star beeinträchtigt das Sehvermögen – mal schneller, mal langsamer fortschreitend. Ab wann man die Katarakt operieren lassen sollte, lässt sich daher nicht allgemein sagen. In der Regel können Sie den Zeitpunkt der OP selbst wählen – je nachdem, wie stark das eingeschränkte Sehen Ihren Alltag beeinträchtigt.

Solange sich ein grauer Star kaum bemerkbar macht, ist eine OP nicht unbedingt nötig. Je schlechter Sie jedoch sehen, umso höher ist Ihr Risiko, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Und auch das Autofahren kann mit fortschreitender Linsentrübung riskanter werden – vor allem nachts. Wer die Katarakt-OP zu lange hinauszögert, hat also womöglich ein erhöhtes Unfallrisiko. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Augenarzt, ab wann es für Sie sinnvoll ist, den grauen Star operieren zu lassen.

Anders ist die Lage bei Babys mit angeborenem grauen Star: Dann sollte die OP in jedem Fall möglichst bald stattfinden. Denn wenn die Katarakt unbehandelt bleibt, kann sich das Sehen beim Kind nicht richtig entwickeln – und es entsteht eine dauerhafte Schwachsichtigkeit.

Ein grauer Star beim Baby sollte jedoch frühestens nach der vierten Lebenswoche operiert werden. Denn eine Katarakt-OP innerhalb der ersten vier Lebenswochen erhöht das Risiko, dass sich anschließend ein grüner Star (Glaukom) entwickelt. Ein guter Zeitpunkt für die Katarakt-OP bei einem einseitigen angeborenen grauen Star ist die 5. bis 6. Lebenswoche. Bei einem beidseitigen grauen Star kann man mit der Behandlung bis zur 8. Lebenswoche warten – spätestens bis zur 10. Lebenswoche.

Der Eingriff dauert meist 20 bis 30 Minuten und findet ambulant unter örtlicher Betäubung statt. Um die Funktion der entfernten Linse zu ersetzen, können Sie anschliessend eine sogenannte Starbrille, eine Kontaktlinse oder eine ins Auge gepflanzte Kunstlinse (sog. intraokulare Linse) erhalten. Heutzutage kommt überwiegend Letzteres zum Einsatz.

Zur Linsenentfernung stehen hauptsächlich zwei Operationstechniken zur Verfügung: Am häufigsten kommt bei grauem Star die extrakapsuläre Operation zum Einsatz: Hierbei öffnet der Operateur die vordere Linsenkapsel, um anschliessend das Innere der Linse zu entfernen. Dabei bleibt die hintere Kapselwand bestehen. Das Auge behält auf diese Weise seine natürliche Barriere zwischen hinterem und vorderem Augenabschnitt. Eine weit verbreitete Form der extrakapsulären Katarakt-Operationstechnik ist die sogenannte Phakoemulsifikation: Dabei zerkleinert der Operateur den Linsenkern mit Ultraschallwellen und kann ihn anschliessend absaugen.

Um grauen Star noch sicherer zu operieren, versuchen Augenärzte allerdings, den Einsatz von Ultraschall bei der extrakapsulären Operation so weit wie möglich zu minimieren. Teils verzichtet man inzwischen sogar völlig auf Ultraschall und zerlegt die Linse stattdessen mit dem Femtosekundenlaser: Diese Methode kommt nur für jene wenigen Menschen nicht infrage, deren Linsenkern (meist wegen weit fortgeschrittener Katarakt) sehr hart ist. Es ist daher damit zu rechnen, dass Staroperationen zukünftig immer öfter ohne Ultraschall stattfinden.


Wenn ein grauer Star aus medizinischen Gründen nicht durch die extrakapsuläre Operation behandelbar ist, bietet sich zur Behandlung die intrakapsuläre Augenoperation an: Hierbei entfernt der Operateur die Linse vollständig mitsamt ihrer Kapsel aus dem Auge. Diese Technik findet bei einer Katarakt jedoch nur noch selten Anwendung, da sie häufiger mit Komplikationen verbunden ist als die extrakapsuläre Linsenentfernung.

Wenn Ihr grauer Star durch die Operation behoben ist, besteht die Nachbehandlung in Augenmedikamenten und Kontrolluntersuchungen. Daneben ist es ratsam, dass Sie in den ersten Wochen nach der Katarakt-Operation Folgendes beachten:

 

  • Üben Sie keine körperliche Schwerstarbeit aus.
     
  • Treiben Sie keinen Leistungssport.
     
  • Gehen Sie nicht in die Sauna.
     
  • Gehen Sie nicht schwimmen oder baden.
     
  • Vermeiden Sie Druck auf das Auge (z.B. durch Reiben des Auges).

Linsenersatz

Ein grauer Star (Katarakt) macht zur Therapie auch einen Linsenersatz nötig, denn: Wenn die Operateurin bei der Staroperation die trübe Linse operativ entfernt, geht dem Auge ein Teil seines optischen Systems verloren. Durch einen Linsenersatz kann man dieses Defizit ausgleichen. Dafür stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung:

 

  • Starbrille
     
  • Kontaktlinse
     
  • intraokulare Linse (eine ins Auge gepflanzte Kunstlinse)


Die letztgenannte Möglichkeit ist der beste und heute am häufigsten bei grauem Star verwendete Linsenersatz, da die intraokulare Linse den natürlichen Bedingungen am nächsten kommt: Eine implantierte Kunstlinse bleibt lebenslang im Auge. Es ist also nicht nötig, sie später zu ersetzen oder auszutauschen.

Meistens besteht die intraokulare Linse aus Poly-Methyl-Meth-Acrylat (PMMA), besser bekannt als Plexiglas. Vermehrt kommen bei der Katarakt-Behandlung auch Kunstlinsen aus Silikon und Hydrogel zum Einsatz.

Wenn grauer Star die einzige Augenerkrankung ist, sind die Erfolgsaussichten der Behandlung sehr gut: Meist gelingt es durch die Katarakt-OP, die volle Sehschärfe wiederherzustellen.

Weil die Kunstlinsen starr sind, können sie die Funktion der menschlichen Linse – nämlich die Akkommodation (Anpassung der Brechkraft) – nicht übernehmen. Das bedeutet, dass Sie auch nach der Staroperation noch eine Brille benötigen, meistens zum Lesen.

Die neue Brille können Sie nach etwa vier bis sechs Wochen nach der OP anpassen lassen. Oder Sie entscheiden sich anstelle der herkömmlichen Linsen mit einer einzigen Brechungsstärke für Linsen mit zwei oder mehreren Brennpunkten: die sogenannten Multifokallinsen. Mit einem solchen Linsenersatz kommen Sie im täglichen Leben häufig ohne Brille aus. Mitunter sind jedoch vermehrte Blendungserscheinungen und eine verminderte Kontrastsehschärfe möglich.

 

Linsentypen

Wenn ein grauer Star (Katarakt) Ihre Linsen trüb gemacht hat, können Sie sich zur Therapie – als Ersatz für die entfernten trüben Linsen – Kunstlinsen (sog. intraokulare Linsen) in die Augen einpflanzen (bzw. implantieren) lassen. Die hierzu verfügbaren Linsen-Typen unterteilt man – je nachdem, wo im Auge das Implantat sitzt – wie folgt:

 

  • Vorderkammerlinsen
     
  • irisgetragene Linsen
     
  • Hinterkammerlinsen


Liegt ein grauer Star vor, erfolgt heutzutage überwiegend die Implantation einer Hinterkammerlinse in den Kapselsack. Nur in Ausnahmefällen ist es notwendig, bei der Staroperation auf andere Linsen-Typen zurückzugreifen, weil das Einsetzen einer Hinterkammerlinse unmöglich ist.

7. Verlauf von Grauer Star

Prognose

Ein behandelter grauer Star (Katarakt) nimmt meist einen guten Verlauf: Die Prognose auf Herstellung der vollen Sehschärfe durch eine Operation ist sehr gut, sofern ein grauer Star die einzige bestehende Augenerkrankung ist. Bei der Operation einer angeborenen Katarakt hängt die Aussicht auch vom Zeitpunkt der Operation ab, da dies den Grad der Schwachsichtigkeit beeinflusst. Wenn sich im Verlauf der ersten Lebenswochen bereits eine Sehschwäche entwickelt hat, lässt diese sich auch durch eine spätere Katarakt-OP nicht mehr korrigieren.

Komplikationen der Operation

Ein operativ behandelter grauer Star (Katarakt) ist während der Operation selbst ebenso wie im weiteren Verlauf selten mit Komplikationen verbunden. Die meisten Komplikationen der Katarakt-Operation kann man zudem gut behandeln.

Zu den extrem seltenen, aber schwerwiegenden Komplikationen gehören sogenannte expulsive Blutungen aus der Aderhaut ins Augeninnere, die im Verlauf der Operation auftreten können. Zudem können eingeschleppte Keime im Auge zu einer Infektion führen. Sollten Sie nach der Operation Schmerzen, Schwellungen, Rötungen oder starke Sehverschlechterungen feststellen, suchen Sie deshalb sofort Ihre Augenärztin auf: Sie verschreibt Ihnen bei Bedarf Antibiotika gegen die Infektion.

Häufiger zieht ein operierter grauer Star einen sogenannten Nachstar nach sich. Diese Komplikation tritt ausschliesslich auf, wenn ein grauer Star durch die extrakapsuläre Operation behandelt wird: Bei dieser Operationsmethode entfernt man das Innere der Linse, wobei die hintere Kapselwand bestehen bleibt. Wenn sich diese im Auge verbliebene hintere Linsenkapsel eintrübt, spricht man von einem Nachstar. Um die Eintrübung zu entfernen, reicht meistens eine Laserbehandlung, bei der man mit einem Laserstrahl ein Loch in die hintere Kapsel sprengt.

8. Vorbeugen gegen Grauer Star

Der Augenkrankheit namens grauer Star (Katarakt) können Sie nicht sicher vorbeugen: Im Wesentlichen handelt es sich beim grauen Star um einen Alterungsprozess, der nicht aufzuhalten ist.

Allerdings haben mit Sicherheit viele Faktoren (wie Augenverletzungen oder Strahleneinwirkungen) Einfluss darauf, dass ein grauer Star entsteht. Vorbeugen können Sie einer Katarakt daher bedingt, indem Sie Ihre Augen schützen – zum Beispiel vor Verletzungen und UV-Strahlung (durch Schutzbrillen bzw. Sonnenbrillen).

Ein weiterer bekannter Risikofaktor für grauen Star ist das Rauchen: Sobald Sie mit dem Rauchen aufhören, sinkt Ihr Katarakt-Risiko – allerdings nur langsam: Auch 20 Jahre nach dem Zigarettenverzicht ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein grauer Star entsteht, noch erhöht. Wer dem vorbeugen möchte, fängt also am besten gar nicht erst mit dem Rauchen an.

Ist ein grauer Star erblich bedingt, können Sie ihm nicht vorbeugen. Allerdings kann ein angeborener grauer Star auch durch andere Einflüsse entstehen, die Sie teils verhindern können: So ist beispielsweise für Schwangere ein Impfschutz vor Röteln wichtig, da eine Katarakt beim Ungeborenen infolge einer Röteln-Infektion im Mutterleib auftreten kann.