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1. Überblick

Wer eine Latexallergie hat, kann auf die unterschiedlichsten Gegenständen überempfindlich reagieren, die Naturlatex (bzw. Naturkautschuk) enthalten: Zu den latexhaltigen Produkten gehören Matratzen, Kondome, Kleidungsstücke und Gummihandschuhe.

Aber auch bestimmte Pflanzen und Nahrungsmittel können für Menschen mit einer Latexallergie (wegen einer sog. Kreuzallergie) problematisch sein, zum Beispiel: Banane, Mango und Avocado sowie Gummibäume der Gattung Ficus und Weihnachtssterne. Der Kontakt mit diesen Dingen kann bei bestehender Latexallergie verschiedene Symptome einer allergischen Reaktion hervorrufen – dazu gehören:


Dabei können die Symptome der Latexallergie – je nachdem, was genau der allergieauslösende Stoff (Allergen) ist – sofort oder verzögert auftreten:

  • Sind Eiweisse des Naturlatex selbst für die Latexallergie verantwortlich, entsteht eine allergische Reaktion vom Soforttyp (Typ I).
  • Wenn beim Herstellungsprozess hinzugefügte Zusatzstoffe für die Latexallergie verantwortlich sind, entsteht eine allergische Reaktion vom Spättyp (Typ IV).
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Gegen akute Beschwerden der Latexallergie helfen Medikamente (z.B. Antihistaminika). Die einfachste und wirksamste Behandlung der Latexallergie besteht jedoch darin, den Kontakt zu Latexprodukten möglichst zu vermeiden: So können Latexallergiker allergische Reaktionen wirksam verhindern.

Allerdings ist Naturlatex wegen seiner Materialeigenschaften auch in vielen medizinischen Bedarfsgegenständen enthalten. Für Menschen mit einer Latexallergie sind medizinische Eingriffe (wie Operationen, Zahnarztbehandlungen, gynäkologische Untersuchungen) daher riskant: Hierbei könnten Allergene durch direkten Kontakt mit Blut und Schleimhäuten in den Körper gelangen und schwere allergische Reaktionen auslösen.

Darum ist es für Latexallergiker wichtig, ihre behandelnden Ärzte immer auf ihre Allergie gegen Latex hinzuweisen und auch im Notfall immer als Allergiker zu erkennen zu sein (hierzu ist ein Allergiepass und/oder ein entsprechendes Armband geeignet).

2. Definition

Eine Latexallergie ist eine allergische Reaktionen auf Naturlatex oder Produkte aus Latex. Dabei lassen sich die zwei folgenden Allergie-Typen unterscheiden:

  • Soforttyp (Typ I): Hierbei handelt es sich um eine allergische Reaktion auf Eiweisse des Naturlatex, die die Bildung spezifischer IgE-Antikörper auslösen. Die allergieauslösenden Eiweisse (sog. Allergene) stellen meist Rückstände aus der industriellen Produktion dar.
  • Spättyp (Typ IV): Diese allergische Reaktion tritt nach Kontakt mit Zusatzstoffen auf, die man der Kautschukmilch bei der Latexherstellung hinzugefügt hat. Beispiele für diese Zusatzstoffe sind Vulkanisationsbeschleuniger, Antioxidantien, Vulkanisatoren, Farbstoffe und Alterungsschutzmittel. Vermittelt durch T-Lymphozyten führen diese Allergene erst nach mehr als zwölf Stunden zu erkennbaren Anzeichen einer Allergie.
     

Naturlatex ist der aus dem Kautschukbaum Hevea brasiliensis gewonnene Milchsaft (auch Kautschuk genannt). Aufgrund seiner Materialeigenschaften verwendet man Naturlatex zur Herstellung zahlreicher medizinischer Bedarfsgegenstände (Einmalhandschuhe, Pflaster, Spritzen, Kanülen, Katheter, Magensonden, Infusionsbeutel, EKG-Zubehör usw.). Eine Latexallergie kann aber auch im täglichen Leben auftreten, denn: Latex findet sich praktisch überall, wo gut dehnbare Materialien zum Einsatz kommen (z.B. Gummihandschuhe, Schnuller, Antirutschsocken, Gummibündchen, Radiergummis, Luftballons, Kondome, Latexmatratzen, Ohrstöpsel, Wärmflaschen).

Häufigkeit

Während die Latexallergie bis 1980 praktisch unbekannt war, hat ihre Häufigkeit vor allem in bestimmten Berufsgruppen nachfolgend stark zugenommen, so dass die Allergie gegen Latex zu den häufigsten Berufsallergien zählte. Wichtigster Grund hierfür war der vermehrte Gebrauch latexhaltiger Produkte, in erster Linie gepuderter Latexhandschuhe. Dementsprechend betrifft die Allergie gegen Latex vor allem medizinisches Personal, von dem 10 bis 17 Prozent allergisch auf Latex reagieren. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung hat die Latexallergie eine Häufigkeit von etwa 2 Prozent. Ebenfalls überdurchschnittlich oft allergisch gegen Latex sind Beschäftigte in der Gummiindustrie und Gärtner, Raumpfleger und Coiffeure.

Aus gepuderten Latexhandschuhen lösen sich die für die Latexallergie verantwortlichen Allergene besonders leicht und in grosser Zahl, weil der Puder die Allergene bindet und beim An- und Ausziehen aufwirbelt. Die freigesetzten Allergene können sich so in der Atemluft verbreiten und zu einer Sensibilisierung der Atemwege führen. Aus diesem Grund konnten Menschen mit einer Latexallergie schon durch den blossen Aufenthalt in Spital- oder Arzträumen massive Beschwerden bekommen. Seit gepuderte Latexhandschuhe verboten sind, ist die Häufigkeit der Latexallergie gesunken.

3. Ursachen

Eine Latexallergie hat als Ursachen bestimmte Stoffe (sog. Allergene) in Naturlatex (bzw. Naturkautschuk) oder Latexprodukten, die eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen. Je nachdem, um welche Allergene es sich handelt, kann man zwei verschiedene allergische Reaktionen unterscheiden:

  • Für die allergische Reaktion vom Soforttyp (Typ I) sind Eiweisse des Naturlatex verantwortlich, die die Bildung spezifischer IgE-Antikörper auslösen. Bei diesen Eiweissen handelt es sich meist um Rückstände aus der industriellen Produktion.
  • Die allergische Reaktion vom Spättyp (Typ IV) entsteht durch Zusatzstoffe, die man der Kautschukmilch bei der Latexherstellung hinzugefügt hat. Zu diesen Stoffen gehören Vulkanisationsbeschleuniger, Antioxidantien, Vulkanisatoren, Farbstoffe und Alterungsschutzmittel. Diese Allergene rufen erst nach mehr als zwölf Stunden erkennbare Allergie-Symptome hervor – vermittelt durch T-Lymphozyten.
     

Naturlatex ist wegen seiner Materialeigenschaften in zahlreichen Gebrauchs- und medizinischen Bedarfsgegenständen enthalten. Wiederholter Kontakt mit ihnen führt zur Sensibilisierung – und somit zur Latexallergie: Wenn der Körper den eigentlich harmlosen Allergenen ausgesetzt ist, reagiert das Immunsystem so, als würde es sich um abzuwehrende Fremdstoffe (z.B. Erreger) handeln. Die Folge: Es bildet sich eine sogenannte fehlgeleitete Immunantwort, so dass der Körper beim nächsten Kontakt mit Latex überempfindlich reagiert. Dabei gilt die Aufnahme der Allergene über die Atemluft als besonders risikoreich – zum Beispiel über heute verbotene gepuderte Handschuhe, weshalb die Latexallergie bei medizinischem Personal besonders verbreitet ist.

Daneben können bestimmte Risikofaktoren die Entwicklung einer Latexallergie begünstigen. Zum einen machen angeborene Fehlbildungen an Schädel, Wirbelsäule oder Rückenmark besonders anfällig für eine Allergie gegen Latex: Bis zu 70 Prozent der Menschen mit Spina bifida sind gegen Latex allergisch. Zum anderen erhöhen Fehlbildungen im Urogenitalbereich das Risiko für eine Latexallergie – die hat seine Ursachen wahrscheinlich darin, dass bei den Betroffenen häufiger (latexhaltige) Blasenkatheter zum Einsatz kommen. Wer allgemein dazu neigt, Unverträglichkeitsreaktionen auf Umweltstoffe zu entwickeln (z.B. bei Neurodermitis), hat ebenfalls ein höheres Risiko, gegen Latex eine Allergie zu entwickeln.

Latexprodukte im Alltag sind meistens nicht ausreichend deklariert und können so bei einer bestehenden Latexallergie unkontrolliert allergische Reaktionen verursachen. Zu den Produkten, die latexhaltig sein können, gehören beispielsweise Matratzen, Kondome, Pessare, Luftballons, Schnuller, Radiergummis, Kaugummis, Autoreifen, Klebstoffe von Briefmarken und -umschlägen, Gummibänder (z.B. in Unterwäsche), Turnschuhe, Stretch-Kleidung und Haushaltshandschuhe.

Wer eine Latexallergie hat, reagiert (aufgrund einer sog. Kreuzallergie ) ausserdem häufig auch auf Kiwi, Banane, Mango, Avocado, Esskastanie, Ananas, Dattel, Feige und Pfirsich allergisch. Ausserdem können bestimmte Pflanzen bei Latexallergikern zu allergischen Reaktionen führen, zum Beispiel Ficus benjamini und andere Gummibäume, Christusdorn, Hanf, Immergrün, Korallen-Wolfsmilch, Maulbeerbaum, Oleander und der Weihnachtsstern. Im Extremfall können sogar mit Latexhandschuhen angefasste Nahrungsmittel bei bestehender Latexallergie allergische Beschwerden auslösen.

Ein grosses Risiko für Latexallergiker stellen außerdem medizinische Eingriffe wie Operationen, Zahnarztbehandlungen und gynäkologische Untersuchungen dar, sofern der Arzt konventionelle Latexhandschuhe trägt und/oder andere latexhaltige medizinische Bedarfsgegenstände zum Einsatz kommen: Das Allergen gelangt dann ohne schützende Hautschicht durch direkten Kontakt mit Blut und Schleimhäuten in den Organismus. Bei einer Latexallergie kann dies schwere allergische Reaktionen verursachen – sogar ein anaphylaktischer Schock ist möglich.

4. Symptome

Eine Latexallergie äussert sich durch vielfältige Symptome. Bei der Allergie vom Soforttyp bilden sich schon kurze Zeit nach Kontakt mit den verantwortlichen Allergenen (Eiweisse des Naturlatex) Quaddeln an der Kontaktstelle. Die zunächst örtliche begrenzte Reaktion kann auf die gesamte Haut übergreifen und zusätzlich eine Reizung der Magenschleimhaut, der Bindehaut des Auges und der Nasenschleimhaut auslösen. Weitere mögliche Symptome der im Rahmen einer Latexallergie auftretenden Sofortreaktion sind Magen-Darm-Beschwerden, Fliessschnupfen, Asthma bronchiale und sogar ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock.

Anzeichen der Latexallergie vom Spättyp ist eine Entzündung der Haut, das sogenannte Kontaktekzem. Typische Symptome im akuten Stadium sind Rötungen, Papeln (erbsengrosse Knötchen) und Bläschen. Im chronischen Stadium kommt es zu einer Vergröberung der Hautfelderung.

5. Diagnose

Bei Verdacht auf eine Latexallergie sind zur Diagnose zunächst Informationen dazu wichtig, ob die Betroffenen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit zu einer Risikogruppe gehören (z.B. medizinisches Personal, Coiffeur, Gärtner, Reinigungskraft) und ob besonders bei Kontakt zu Latex Symptome einer Allergie auftreten.

Zur genauen Diagnose der Latexallergie kommt der sogenannte Prick-Test zum Einsatz. Dieser Test besteht darin, auf die Haut des Unterarms oder des oberen Rückens standardisierte Naturlatex-Testextrakte, Naturlatexmilch oder Extrakte aus naturlatexhaltigen, gepuderten, medizinischen Handschuhen zu tropfen und die Hautstelle unter dem Tropfen mit einer Nadel, der Prick-Lanzette, anzuritzen. Nach 15 bis 20 Minuten tritt im Fall einer Latexallergie eine Rötung und Schwellung an der getesteten Stelle auf.

Der auch zur Diagnose einer Latexallergie angewendete RAST-Test, das heisst die Untersuchung des Bluts auf spezifische Ig-Antikörper gegen Naturlatex, ist weniger empfindlich und somit weniger aussagekräftig als der Prick-Test, da diese Antikörper trotz einer Allergie nicht immer nachweisbar sind.

Des Weiteren sind zur Latexallergie-Diagnose mehrere Provokationstests geeignet. Beispiele sind ein 20-minütiger Tragetest mit einem latexhaltigen angefeuchteten Fingerling, ein Epikutan-Test mit latexhaltigem Handschuhmaterial auf dem Handrücken und gegebenenfalls ein Test mit Latextestlösung auf Nasen- oder Lungenschleimhaut. Da bei diesen Tests starke allergische Reaktion auftreten können, ist es wichtig, dass diese Diagnostik nur unter geeigneten Sicherheitsvorkehrungen und mit einer ausreichenden Nachbeobachtungszeit erfolgt.

6. Therapie

Bei einer Latexallergie besteht die wirksamste Therapie darin, jeglichen Kontakt zu Naturlatex (bzw. Naturkautschuk) zu meiden und nur Produkte zu verwenden, die wenig allergieauslösende Stoffe (sog. Allergene) enthalten oder ganz latexfrei sind. Im Einzelnen sind für Latexallergiker beispielsweise folgende Massnahmen wichtig:

  • Wenn Sie beruflich auf das Tragen von Handschuhen angewiesen sind, wählen Sie latexfreie Handschuhe oder spezielle allergenfreie Latexhandschuhe.
  • Entfernen Sie alle Gummibäume der Gattung Ficus aus Ihren Wohnräumen und möglichst auch vom Arbeitsplatz.
  • Wenn Sie mit Kondomen verhüten, verwenden Sie latexfreie Kondome, die in Apotheken oder Spezialgeschäften erhältlich sind. Alternativ zum Kondom ist das sogenannte Frauenkondom geeignet, das ebenfalls kein Latex enthält.
  • Als Latexallergiker erhalten Sie ausserdem einen Allergiepass, den Sie am besten bei jedem Arztbesuch unaufgefordert vorzeigen, damit der behandelnde Arzt entsprechende latexarme beziehungsweise -freie Produkte verwenden kann.
  • Wenn Sie eine Nahrungsmittelallergie haben, die in Zusammenhang mit der Latexallergie steht, ist es zur erfolgreichen Therapie ausserdem wichtig, der Kontakt zu diesen Allergenen ebenfalls zu vermeiden.

Wenn es nicht möglich ist, den Kontakt zu Latex bei Ihrer Arbeit zu vermeiden, können Sie die Latexallergie im äussersten Fall nur durch einen Berufswechsel in den Griff bekommen.

Um akute Symptome der Latexallergie zu lindern, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung: Zur symptomatischen Therapie sind schnell wirkende Antihistaminika in Form von Tabletten (z.B. Cetirizin) und Glukokortikoid-Lösungen (z.B. Betamethason oder Hydrokortison) sowie Adrenalin-Spray zum Inhalieren geeignet.

7. Verlauf

Eine Latexallergie nimmt, wie andere Allergien, meist einen lebenslangen Verlauf. Dieser lässt sich jedoch durch eine geeignete Behandlung der akut auftretenden Symptome sowie durch ein konsequentes Vermeiden der allergieauslösenden Stoffe (Allergene) positiv beeinflussen.

Kommt es trotz bestehender Latexbehandlung zu intensivem Kontakt mit dem Allergen, können allergische Reaktionen mit schwerem Verlauf entstehen. Bei Nichtbehandlung ist sogar ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock möglich.

8. Vorbeugen

Einer Latexallergie vorbeugen kann nur, wer den Kontakt zum allergieauslösenden Stoff (sog. Allergen) konsequent meidet – dies gilt vor allem für die Aufnahme der Allergene über die Atemwege.

Dass dies eine wirksame Prophylaxe-Massnahme ist, zeigt der Rückgang der Latexallergie nach dem Verbot von gepuderten Latexhandschuhen: Gepuderte Latexhandschuhe setzen die Allergene besonders leicht und in grosser Menge frei, weil der Puder sie bindet und beim An- und Ausziehen aufwirbelt, so dass sie sich in der Atemluft verbreiten und zu einer Sensibilisierung der Atemwege führen können. Seit gepuderte Latexhandschuhe verboten sind, ist die Anzahl der Latexallergiker gesunken.

Auch bei bestehender Latexallergie können Sie weiteren allergischen Reaktionen vorbeugen, indem Sie den Kontakt zu Naturlatex möglichst vermeiden. Viele Produkte können Latex enthalten und bei einer Latexallergie entsprechende Reaktionen auslösen, zum Beispiel: Matratze, Kondom, Pessar, Luftballon, Schnuller, Radiergummi, Kaugummi, Autoreifen, Klebstoff von Briefmarken und -umschlägen, Gummiband (z.B. in Unterwäsche), Turnschuhe, Stretch-Kleidung und Haushaltshandschuhe. Um trotz einer Allergie gegen Latex keine allergische Reaktion zu entwickeln, ist es also wichtig, dass Sie bei solchen Produkten auf den Latexgehalt achten und:

 

  • nur latexfreie Handschuhe (bzw. spezielle allergenfreie Latexhandschuhe) tragen,
  • alle Gummibäume der Gattung Ficus aus Ihrer Wohnung entfernen,
  • nur für Latexallergiker geeignete Kondome aus künstlich hergestellten Copolymeren (Polyurethan) verwenden,
  • Ihr Bett mit einer latexfreien Matratze ausstatten,
  • bei einer mit der Latexallergie verbundenen Nahrungsmittelallergie die entsprechenden Nahrungsmittel meiden,
  • im Zweifelsfall (wenn entsprechende Hinweise auf den Produkten fehlen) auf möglicherweise latexhaltige Produkte (wie Kaugummis oder Luftballons) verzichten.
     

Vor allem bei medizinischen Eingriffen besteht für Menschen mit einer Latexallergie ein hohes Risiko, allergische Reaktionen zu entwickeln. Vorbeugen kann man dem durch die aussschließliche Verwendung latexfreier medizinischer Produkte. Da diese teurer sind als latexhaltige, ist ihr Einsatz häufig eine Kostenfrage. In Krankenhäusern stehen in der Regel beide Produkte, mit oder ohne Latex, zur Verfügung. Für alle Latexallergiker ist es daher unbedingt empfehlenswert, den behandelnden Arzt ausdrücklich auf ihre Allergie hinzuweisen und sich (für den Notfall) auch nach aussen als Allergiker zu erkennen zu geben (z.B. durch ein entsprechendes Armband).