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1. Überblick

Magenkrebs (Magenkarzinom) ist eine bösartige (maligne) Krebserkrankung des Magens. Diese Krebsart tritt typischerweise erst bei älteren Menschen auf und macht circa zwei Prozent aller Krebserkrankungen in der Schweiz aus. Die Prognose ist bei Magenkrebs zwar eher ungünstig. In den letzten Jahrzehnten nahmen die Erkrankungs- und Sterbefälle durch Magenkrebs aber kontinuierlich ab.

Risikofaktoren für Magenkrebs sind ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Magenschleimhautentzündung (chronische Gastritis), Polypen, Zigarettenrauch und Alkoholkonsum. Bei der Entstehung von Magenkrebserkrankungen spielt das in der Magenwand lebende Bakterium Helicobacter pylori eine sehr wichtige Rolle.

Beschwerden, die auf Magenkrebs hinweisen können, sind neu aufgetretene Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Abneigung gegen Fleisch, Appetitlosigkeit und ein Druckgefühl im Oberbauch. Wenn das Magenkarzinom in Blutgefässe einwächst, kann es zur Blutung in den Magen und in der Folge zu kaffeesatzartigem Erbrechen oder schwarz gefärbtem Stuhl kommen (Teerstuhl).

Bei länger anhaltenden Magenbeschwerden sollte in jedem Fall eine Magenspiegelung (Gastroskopie) erfolgen, um auszuschliessen, dass Magenkrebs dahinter steckt. Falls sich der Verdacht auf Magenkrebs bestätigt, schliessen sich weitere Untersuchungen an, um das Stadium der Erkrankung festzustellen.

Je früher ein Magenkarzinom entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen: Bei einer Magenspiegelung mit Gewebeprobenentnahme (Biopsie) kann der Arzt Magenkrebs schon im Frühstadium erkennen. Die wichtigste Therapie bei Magenkrebs ist die Operation, ergänzend erfolgen Strahlentherapie und Chemotherapie. Wird ein Magenkrebs rechtzeitig erkannt und behandelt, stehen die Heilungschancen insgesamt gut.

2. Definition

Magenkrebs (Magenkarzinom) entsteht, wenn sich die Erbmasse von Zellen im Magen verändert. Daraufhin teilen sich die Zellen schneller und es entwickeln sich bösartige Tumoren.

Anatomie des Magens

Der Magen schliesst sich unterhalb des Zwerchfells an die Speiseröhre an und ist eine dem Darm vorgeschaltete, etwa 25 bis 30 Zentimeter lange Erweiterung des Verdauungswegs. Sein Fassungsvermögen variiert von rund 30 Milliliter beim Neugeborenen bis etwa 1,6 bis 2,4 Liter beim Erwachsenen. Grösse, Form und Lage können stark in Abhängigkeit von Füllungszustand, der Körperlage beziehungsweise dem Körperbau sowie dem Lebensalter und der Muskelanspannung variieren. Der Eingang des Magens am Ende der Speiseröhre nennt sich Kardia. Am Abschluss dichtet der sogenannte Pförtner (Pylorus) den Magen gegen den Zwölffingerdarm ab.

Der Magen lässt sich in fünf Abschnitte unterteilen:

  • Kardia: Speiseröhreneinmündung
  • Fundus: Magengewölbe unterhalb des linken Zwerchfells
  • Korpus: Körper, grösster Magenabschnitt
  • Antrum: Abschnitt vor dem Magenausgang
  • Pylorus: Pförtner am Magenausgang zum Zwölffingerdarm

Die Magenwand besteht aus vier Schichten. Von innen nach aussen:

  • Schleimhaut (Mukosa)
  • Gefäss- und Verschiebeschicht (Submukosa)
  • Muskelschicht (Muskularis)
  • Bauchfell (Serosa)

Funktion des Magens

Die Magenschleimhaut verfügt über zahlreiche Drüsen, welche Magenschleim zum Schutz der Schleimhautoberfläche gegen aggressive Magensäure und Verdauungssekrete produzieren.

Der Magen dient als Zwischenspeicher der aufgenommenen Nahrung und bereitet diese für die eigentliche Verdauung im Darm vor: Die Nahrung vermischt sich mit Magensäure und verschiedenen Verdauungssekreten. Der so erzeugte Speisebrei gelangt portionsweise – über einen Zeitraum von bis zu acht Stunden – in den Zwölffingerdarm. Ein Muskel im Pförtner (Pylorus) steuert die Abgabe des Speisebreis an den Darm. Der Pförtner kann den Magenausgang verschliessen und damit die Weiterleitung der Nahrung zum Darm beeinflussen.

Häufigkeit

Magenkrebs (Magenkarzinom) war bis in die 1940er Jahre in den meisten europäischen Ländern sowie in Nordamerika die häufigste Krebserkrankung. Seither ist die Erkrankungszahl stetig gesunken, und Magenkrebs ist nur noch die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern und die achthäufigste bei Frauen. Als Grund für diese Abnahme vermutet man veränderte Ernährungsgewohnheiten.

In der Schweiz erkranken circa 810 Menschen an Magenkrebs. Davon sind rund 60 Prozent der Betroffenen Männer und 40 Prozent Frauen. Der Häufigkeitsgipfel für Magenkrebs liegt jenseits des 50. Lebensjahrs. Das höchste Erkrankungsrisiko haben Menschen, die älter als 70 Jahre sind – Menschen mittleren Alters erkranken deutlich seltener, und bei Kindern und jungen Erwachsenen ist ein Magenkarzinom eine Rarität.

3. Ursachen

Bei Magenkrebs (Magenkarzinom) sind die genauen Ursachen bislang nicht eindeutig geklärt. Es gibt jedoch eine Reihe von Risikofaktoren, welche die Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöhen.

Genetische Risikofaktoren

Das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, steigt bei erblicher (genetischer) Belastung. So ist ein erhöhtes Risiko bei Erkrankung von Familienmitgliedern ersten Grades (Eltern, Kinder, Geschwister) bekannt. Menschen mit der Blutgruppe A sind ebenfalls häufiger betroffen.

Exogene Risikofaktoren

Ernährungsgewohnheiten spielen bei Magenkrebs als exogene (durch äussere Einflüsse entstandene) Ursachen eine grosse Rolle. Während in Japan, China, Chile, Finnland, Kolumbien und Venezuela vergleichsweise viele Einwohner an Magenkrebs erkranken, haben die Nachfahren von Japanern, die in die USA ausgewandert sind, kein erhöhtes Risiko mehr. Diese Beobachtung lässt darauf schliessen, dass vor allem die Ernährung und weniger die erbliche Veranlagung für das gehäufte Auftreten von Magenkrebs verantwortlich sind:

  • Der hohe Nitratgehalt geräucherter und gesalzener Nahrung soll durch bakterielle oder zubereitungsbedingte (z.B. Braten oder Grillen) Umwandlung von Nitraten zu Nitriten und deren Verbindung mit Eiweiss zu krebserregenden Nitrosaminen das Magenkrebs-Risiko steigern.
  • Da Nitrat in vielen Gemüsearten vorkommt, sollten diese immer frisch verzehrt werden, bevor sie in Nitrosamine umgewandelt werden können.
  • Ausser den Nitriten können über die Nahrung auch bestimmte Gifte von Schimmelpilzen, die Aflatoxine, die als Magenkrebs-Risikofaktoren in Verdacht stehen, in den Körper gelangen.
  • Rauchen gilt ebenfalls als Risikofaktor für ein Magenkarzinom, da sich krebserregende Bestandteile des Tabakrauchs mit dem Speichel lösen und so in den Magen gelangen.
  • Alkohol – besonders in konzentrierter Form – schädigt die Schleimhäute von Mund, Speiseröhre und Magen.
  • Zu heisse Speisen gelten ebenso wie Eiweiss- und Vitaminemangel durch einseitige Ernährung als magenschädigend.

Endogene Risikofaktoren

Einige Vorerkrankungen können das Risiko für Magenkrebs (Magenkarzinom) steigern (endogene Risikofaktoren).

Helicobacter-pylori-Infektion

Für über 90 Prozent von Magenkrebserkrankungen im Frühstadium ist offenbar das Bakterium Helicobacter pylori verantwortlich. Dieser Keim nistet sich in der Magenschleimhaut ein und ruft dort eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hervor. Das Risiko, an einem Lymphdrüsen-Tumor des Magens (Magenlymphom) zu erkranken, erhöht sich bei einer Bakterium-Helicobacter-Infektion deutlich.

Obwohl das Bakterium bei fast jedem Patienten mit Magenkrebs zu finden ist, gilt der Umkehrschluss nicht: Helicobacter-pylori-Infektionen sind sehr häufig, und nur wenige der infizierten Personen erkranken im Laufe ihres Lebens an Magenkrebs. Es ist daher umstritten, ob auch eine symptomlose Helicobacter-pylori-Besiedelung der Magenschleimhaut vorbeugend mit Antibiotika zu beseitigen ist, um Krebserkrankungen zu vermeiden. Ruft das Bakterium allerdings Symptome (z.B. eine Gastritis) hervor, erhalten die Betroffenen eine entsprechende antibiotische Therapie (sog. Eradikation).

Magenerkrankungen

Magenerkrankungen, die das Krebsrisiko erhöhen können, sind:

  • Chronisch atrophische Autoimmungastritis (Typ A) – eine lang anhaltende Magenentzündung (Gastritis) durch den fehlgesteuerten Angriff körpereigener Abwehrsysteme mit der Folge von Veränderungen der Magenwand und Mangel an Magensäure
  • Vorangegangene Magenoperationen
  • Perniziöse Anämie – eine besondere Form der Blutarmut mit Vitamin-B12-Mangel
  • Bestimmte Magengeschwulste (sog. adenomatöse Magenpolypen))
  • Bestimmte Form der Magenschleimhautentzündung (Riesenfaltenmagen-Gastritis, Morbus Ménétrier)
  • Magengeschwür (Ulcus ventriculi)

Nur selten entwickelt sich ein Magenkrebs auf einer vollkommen gesunden Magenschleimhaut.

4. Symptome

Bei Magenkrebs (Magenkarzinom) sind die Symptome meist uncharakteristisch. Häufig treten lange Zeit keine Symptome auf, oder Betroffene stufen die Beschwerden als harmlos ein.

Magenkrebs kann eine Magenblutung auslösen. Bei stärkerem Blutaustritt in den Magen färbt sich der Stuhl schwarz (Teerstuhl) oder es kommt zum Erbrechen von Blut. Das Erbrochene erscheint «kaffeesatzartig». Durch den Kontakt mit der Magensäure nimmt das Blut die entsprechende Farbe und Konsistenz an.

Wenn das Magenkarzinom den Magenausgang einengt, kann die aufgenommene Nahrung den Magen nicht mehr ungehindert in Richtung Darm verlassen. Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen sind die Folgen. Nach dem Erbrechen, eventuell auch von Nahrungsresten vom Vortag, tritt vorübergehende Erleichterung ein und das Druckgefühl verschwindet. Durch den Rückfluss von Magensäure oder Nahrungsbrei in die Speiseröhre kann Sodbrennen entstehen.

Ungewollte Gewichtsabnahme, Blutarmut (Anämie), Schluckbeschwerden, Leistungsknick oder leicht erhöhte Körpertemperatur können bei Magenkrebs ebenfalls als Symptome auftreten. Bei fortgeschrittenen grossen Tumoren, insbesondere bei schlanken Menschen, ist dieser mitunter tastbar.

Falls es bereits zu einer Absiedelung (Tochtergeschwulste, Metastasierung) des Magenkrebses in Lymphknoten gekommen ist, ist unter Umständen der sogenannte Virchow-Lymphknoten in der linken Schlüsselbeingrube vergrössert und tastbar. Bei Tochtergeschwülsten in der Leber kann sich die Leber vergrössern – dabei kann es zu Druckschmerzen kommen. Darüber hinaus können sich grössere Flüssigkeitsmengen in der Bauchhöhle (Aszites) ansammeln.

Unverträglichkeiten

Eine neu aufgetretene Unverträglichkeit von Kaffee, Obst, Alkohol (insbesondere Wein und Sekt), sowie eine Abneigung gegen Fleisch und zunehmende Appetitlosigkeit sind bei Magenkrebs typische Symptome.

Oft sind die Beschwerden in der Magenregion lange Zeit nur sehr gering oder gar nicht vorhanden, und die Frühzeichen von Magenkrebs werden daher für Ernährungsfehler oder harmlose Magenbeschwerden gehalten. Diese Symptome haben meist tatsächlich harmlose Ursachen. Wenn die Symptome jedoch trotz Therapie und geregelter Lebensführung länger als acht Wochen anhalten, sollte der Arzt ein Magenkarzinom durch eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ausschliessen.

Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik

Einige Erkrankungen können gleiche oder ähnliche Beschwerden wie Magenkrebs (Magenkarzinom) verursachen. Dazu gehören:

  • Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
  • Speiseröhrenentzündung (Refluxkrankheit) mit Sodbrennen durch zurücklaufenden Nahrungsbrei in die Speiseröhre
  • Erkrankungen an Gallenwegen, Leber oder Bauchspeicheldrüse
  • Reizmagen-Syndrom, eine Funktionsstörung des Magens mit Druck- und Völlegefühl

5. Diagnose

Bei Magenkrebs (Magenkarzinom) erfolgt die Diagnose anhand der Krankengeschichte (Anamnese) sowie mithilfe von ärztlichen Untersuchungen.

Laboruntersuchungen

Wenn der Magenkrebs in den Magen einblutet, lässt sich dieses Blut im Stuhl mit einem Test (Hämoccult-Test) nachweisen. Bei einer Blutuntersuchung ist eine Eisenmangelanämie zu finden, was ein Zeichen für eine längere Blutung des Tumors ist.

Bei Magenkrebs bestimmt man die sogenannten Tumormarker CA 72-4, CA 19-9 und CEA im Blut. Tumormarker sind Substanzen, die bei bestimmten Tumorerkrankungen im Blut vermehrt vorkommen können. Wenn sich eine erhöhte Konzentration nachweisen lässt, können diese Marker im Verlauf der Therapiekontrolle dienen. Als Suchtest für einen ersten Hinweis auf Magenkrebs sind die Tumormarker allerdings nicht geeignet.

Magenspiegelung

Bei der Magenkrebs-Diagnose spielt die Magenspiegelung (Gastroskopie) eine wichtige Rolle. Bei dieser Untersuchung schiebt der Arzt ein flexibles schlauchförmiges Instrument (Endoskop) über die Speiseröhre in den Magen vor. Im Innern dieses Instruments verlaufen Glasfasern, welche von aussen eine Beleuchtung und Betrachtung des Mageninneren erlauben. An ihrer Spitze ist meist eine winzige Kamera befestigt, so dass sich das erzeugte Bild auf einem Monitor betrachten und speichern lässt. In einem Endoskop befindet sich ausserdem eine kleine Röhre, durch die spezielle Instrumente in den Magen vorgeschoben werden können. Mit diesen Instrumenten kann der untersuchende Arzt unter Sicht eine kleine Probe aus verdächtigen Stellen der Magenwand entnehmen (Biopsie), die dann im Labor unter dem Mikroskop auf Magenkrebs untersucht wird.

Die Magenspiegelung sollte immer dann erfolgen, wenn Magenbeschwerden nicht innerhalb weniger Wochen verschwinden. Sie ist die beste Untersuchung, um ein Magenkarzinom in einem frühen und damit möglicherweise noch heilbaren Stadium zu diagnostizieren. In der Regel lässt sich die Magenspiegelung ambulant durchführen und dauert nur wenige Minuten. Das Gefühl beim Schlucken des Schlauchs empfinden Betroffene häufig als unangenehm – zur besseren Verträglichkeit ist eine leichte Betäubung mit Beruhigungsmitteln möglich.

Röntgen und Computertomographie

  • Magen-Darm-Passage: Unter Röntgendurchleuchtung beobachtet der Arzt die Passage von zuvor geschlucktem Röntgen-Kontrastmittel. Einengungen des Nahrungsweges oder Beweglichkeitsstörungen der Magenwand durch einen Magenkrebs (Magenkarzinom) sowie in den Magen vorragende Tumoren lassen sich hiermit erkennen.
  • Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs (Röntgen-Thorax) dienen der Suche nach Absiedelungen in der Lunge.
  • Computertomographie (CT): Um zu bestimmen, wie weit sich der Magenkrebs ausgedehnt hat und um mögliche Tochtergeschwulste (Metastasen) zu suchen, werden aus den Bildern einer sich um den Körper drehenden Röntgenröhre (Computertomograph) Schnittbilder errechnet. Die erzeugten Bilder zeigen Querschnitte vom Körper. So ist es möglich, die Grösse des Tumors, seine räumliche Beziehung zu anderen Körperstrukturen, Metastasen und vergrösserte Lymphknoten bildlich darzustellen und zu vermessen.

Ultraschall

Mithilfe der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) lassen sich Organe wie Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Nieren schmerz- und risikolos untersuchen. Absiedelungen des Tumors (Metastasen) in diesen Organen sowie grössere Metastasen in den Lymphknoten sind dabei auffindbar. Die Methode kommt ohne Röntgenstrahlung aus und kann daher wiederholt zum Einsatz kommen, etwa zur Kontrolle des Verlaufs der Magenkrebserkrankung.

Es kann auch eine Ultraschalluntersuchung von Innen (Endosonographie) mittels eines Ultraschallgeräts erfolgen. Mit der Endosonographie ist insbesondere die Ausdehnung des Magenkrebses in der Magenwand gut zu beurteilen. Auch der mögliche Befall von Lymphknoten lässt sich dadurch nachweisen.

Skelettszintigraphie

Die Skelettszintigraphie dient der Suche nach Tochtergeschwulsten von Magenkrebs (Magenkarzinom) im Knochen (Knochenmetastasen). Bei dieser Methode erhält der Untersuchte ein schwach radioaktives Präparat in die Vene, das sich in den Knochen verteilt. An Stellen mit gesteigerter Knochen-Neubildung, etwa durch Reparaturprozesse an Knochenmetastasen, reichert sich die verabreichte Substanz an. Da das Präparat leicht radioaktiv ist, kann man mithilfe einer Gammakamera messen, wie es sich im Körper verteilt.

Laparaskopie

Bei bestimmten fortgeschrittenen Stadien von Magenkrebs kann es nötig sein, den Tumor und dessen Ausbreitung direkt in Augenschein zu nehmen. Dazu erfolgt eine Laparoskopie, also eine Inspektion der Bauchhöhle mit optischen Instrumenten. Da die notwendigen operativen Schnitte hierbei klein sind, ist die Beeinträchtigung nach diesem Eingriff von kurzer Dauer. Der Betroffene erhält für den Eingriff eine Vollnarkose.

Staging

Ausser der Magenspiegelung (Gastroskopie) und dem Hämoccult-Test auf verstecktes Blut im Stuhl dienen die umfangreichen Untersuchungen bei Magenkrebs (Magenkarzinom) dazu, das Tumorstadium (Staging) festzustellen. Nach dem Stadium richten sich die Therapie und die Prognose. Wichtige Kriterien sind dabei die Grösse des Tumors, ob Nachbarorgane befallen sind und ob Tochtergeschwülste in Lymphknoten und in entfernten Organen vorhanden sind.

Nach der internationalen TNM-Klassifikation ergibt sich folgende Einteilung für das Tumorstadium:

T: Primärtumor (zuerst aufgetretene Krebsgeschwulst)
T is Carcinoma in situ, d.h. der Krebs ist auf die Schleimhautoberfläche beschränkt. Dieses Stadium metastasiert noch nicht.
T1 Frühkarzinom: Als «early cancer» (Frühkarzinom) bezeichnet man ein Magenkarzinom welches nur oberflächennah in Schleimhaut (Mukosa) und die Bindegewebsschicht unter der Schleimhaut (Submukosa) einwächst und die tieferen Schichten noch nicht erreicht hat. Wächst der Tumor bereits in die tieferen Wandschichten ein, spricht man von einem «advanced cancer» (fortgeschrittenes Karzinom).
T2 Tumorinvasion bis in die Muskularis, d.h. der Tumor wächst in die Muskelschicht des Magens ein.
T3 Tumorinvasion bis in das Bauchfell (Serosa) ohne benachbarte Organe und Strukturen.
T4 Der Tumor wächst in angrenzende Strukturen (z.B. Milz, Dickdarm, Leber, Zwerchfell, Bauchspeicheldrüse, Bauchwand, Niere, Nebenniere, Dünndarm) hinein.

N: Lymphknotenbefall
N0 Keine Lymphknoten befallen.
N1 Befall von Lymphknoten innerhalb 3 cm vom Tumorrand (Kompartment I).
N2 Befall von Lymphknoten, welche mehr als 3 cm vom Tumorrand entfernt sind, entlang der regionalen Arterien (Kompartment II).

M: Fernmetastasen
M0 Keine Fernmetastasen.
M1 Fernmetastasen vorhanden. Lymphknotenbefall des Kompartment III (Bereich der Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre und Hauptschlagader) zählt zu Fernmetastasen.

Ausser der TNM-Klassifikation wendet man bei Magenkrebs die Laurén-Klassifikation an, die besondere Bedeutung für das Ausmass einer Operation hat. Sie unterscheidet nach der Wachstumsform:

  • Interstinaler Typ: Der Krebs wächst pilzförmig (polypös) in den Magen vor und ist gut begrenzt. Dieser Typ hat eine gute Prognose.
  • Diffuser Typ: Der Krebs wächst in der Magenwand und ist schlecht begrenzt. Die Prognose ist wegen früher Metastasierung ungünstig.
  • Mischtyp: Der Krebs wächst sowohl in Richtung Magenlumen als auch seitwärts in der Magenwand vor.

Die sogenannte histologische Einteilung des Tumors erfolgt nach dem mikroskopischen Bild der Tumorzellen gemäss dem internationalen Schema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in:

  • Papilläres Adenokarzinom
  • Tubuläres Adenokarzinom
  • Muzinöses Adenokarzinom
  • Siegelringzellkarzinom
  • Adenosquamöses Karzinom
  • Kleinzelliges Karzinom
  • Undifferenziertes Karzinom

Zusätzlich wird die Reife (Differenzierungsgrad) der Tumorzellen eingeteilt von

  • G1 = hoch (hohe Ähnlichkeit mit gesunden Körperzellen)
  • G2 = mittel
  • G3 = gering
  • G4 = undifferenziert (keine Ähnlichkeit mit ausgereiften gesunden Körperzellen)

Je höher der Differenzierungsgrad seiner Zellen, desto langsamer und weniger aggressiv ist das Wachstum des Tumors.

Metastasen sind Absiedelungen (Tochtergeschwulste) von bösartigen Tumoren. Bei Magenkrebs kann es zu folgenden Metastasierungen kommen:

  • Lymphknotenmetastasen: Zum Zeitpunkt der Erstdiagnose haben etwa 70 Prozent der Magenkrebs-Patienten Lymphknotenmetastasen. Bei Magenkrebs ist besonders ein Lymphknoten in der linken Schlüsselbeingrube (Virchow-Lymphknoten) häufig befallen.
  • Fernmetastasen: Die Ausbreitung der Magenkrebszellen mit Absiedlung von Tochtergeschwulsten über die Blutbahn (hämatogene Metastasierung) befällt vor allem die Leber, dann Lunge, Knochen und Gehirn.
  • Per continuitatem: Wächst der Magenkrebs in die Nachbarorgane Speiseröhre, Zwölffingerdarm, Dickdarm und Bauchspeicheldrüse ein, können weitere Absiedlungen entstehen.
  • Abtropfmetastasen: Wenn sich Tumorzellen an der Aussenseite der Magenwand ablösen, kann sich der Magenkrebs auf das Bauchfell (Peritonealkarzinose) ausbreiten. Dabei sondert sich Flüssigkeit in die Bauchhöhle (Aszites) ab. Ausserdem können sich sogenannte Abtropfmetastasen im Eierstock oder im Douglas-Raum (tiefste Stelle im Becken) bilden.

MALT-Lymphom

Eine Sonderstellung bei Magenkrebs nehmen die sogenannten malignen Lymphome ein, auch als MALT-Lymphome bezeichnet. Dabei handelt es sich um bösartig entartetes Lymphgewebe und nicht, wie bei den anderen Tumoren, um bösartiges Magenschleimhautgewebe.

6. Therapie

Bei Magenkrebs (Magenkarzinom) richtet sich die Therapie in erster Linie danach, wie weit die Erkrankung schon fortgeschritten ist.

Operation

Ziel der Operation bei Magenkrebs ist es, den Tumor vollständig zu entfernen (sog. R0-Resektion). Das Ausmass der Operation hängt dabei von der Tumorgrösse und dem Tumortyp ab. Mit einem Sicherheitsabstand von einigen Zentimetern schneidet der Operateur das Magenkarzinom heraus. Dabei entfernt er ausserdem umgebendes Bindegewebe, Lymphknoten sowie eventuell die Milz.

Überschreitet der Magenkrebs die Magenwand, so ist oft eine erweiterte Magenentfernung (Gastrektomie) notwendig. Bei Tumoren im Eingangsbereich des Magens (Kardia), ist ausserdem die Entfernung des unteren Speiseröhrenabschnitts (distale Ösophagusresektion) und der Milz (Splenektomie) erforderlich. Nach teilweiser Entfernung des Magens (subtotale Gastrektomie) wird der Restmagen mit dem Dünndarm unterhalb des Zwölffingerdarms verbunden (Gastrojejunostomie).

War es notwendig, den Magen im Rahmen der Magenkrebs-Therapie vollständig zu entfernen, verbindet man die Speiseröhre (Ösophagus) mit dem Dünndarm unterhalb des Zwölffingerdarms (Ösophagojejunostomie) oder näht zwischen Speiseröhre und Zwölffingerdarm eine Dünndarmschlinge (Jejunum) ein. Um einen Rückstrom von Gallen- und Bauchspeicheldrüsensekret in die Speiseröhre zu vermeiden, verbindet der Arzt die Speiseröhre nicht direkt mit dem Zwölffingerdarm, sondern verwendet einen Abschnitt des Dünndarms. Oft wird durch mehrere seitlich aneinander genähte Darmschlingen ein Reservoir im Sinne eines Ersatzmagens geschaffen. Dies soll die Grösse der aufnehmbaren einzelnen Nahrungsportionen vergrössern.

Ist eine Heilung bei Magenkrebs nicht mehr möglich, kann unter Umständen eine Operation zur Linderung der Beschwerden sinnvoll sein. Dabei entfernt der Operateur beispielsweise den durch Tumorwachstum eingeengten oder verschlossenen Anteil des Magens oder den gesamten Magen und stellt die Passage wieder her.

Minimal invasive Chirurgie

Ist der Magenkrebs (Magenkarzinom) bei der Diagnosestellung nur auf die Magenschleimhaut (Mukosa) begrenzt, ist es möglich, den Krankheitsherd bei der Behandlung per Schlüssellochchirurgie (minimal invasive Chirurgie) vollständig zu entfernen.

Hierbei kommen sowohl das Herausschneiden des Tumors aus der Magenwand (Exzision per Bauchspiegelung) als auch die sogenannte photodynamische Therapie infrage. Bei letzterer wird ein Farbstoff in die Vene gespritzt, der über das Blut zu den Tumorzellen im Magen gelangt.

Die Besonderheit dieses Farbstoffs ist die Reaktion mit Licht bestimmter Wellenlänge zu einem Zellgift. Bestrahlt man einen oberflächlichen Magenkrebs mehrere Tage nach Verabreichung des Farbstoffs mit Laserlicht der nötigen Wellenlänge, tötet dies die Tumorzellen ab. Das für diese chemische Reaktion benötigte Licht wird mit einem Endoskop an die richtige Stelle geleitet. Da bei diesen endoskopischen (minimal invasiven) Methoden eine Operation mit Eröffnung der Bauchdecke nicht erforderlich ist, gilt dieser Eingriff als besonders schonend.

Chemotherapie

Die Medikamente, die bei einer Chemotherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung wie Magenkrebs zum Einsatz kommen, nennt man Zytostatika. Dies sind Zellgifte, die – vereinfacht gesagt – eher Krebszellen angreifen als gesunde Zellen. Weil die häufigste Krebsart des Magens, das Adenokarzinom, nur schlecht auf Chemotherapie anspricht, spielt diese Behandlungsform allerdings nur eine geringe Rolle bei der Therapie von Magenkrebs. Man wendet sie nur innerhalb von Studien bei speziell ausgewählten Patienten an. Wenn Tochtergeschwulste in anderen Organen vorliegen, dient die Chemotherapie mitunter dazu, das Tumorwachstum zu hemmen. Häufige unerwünschte Nebenwirkungen der Chemotherapie sind unter anderem die vorübergehende Schädigung der Darmschleimhaut mit Darmentzündungen und Durchfall sowie Übelkeit und Haarausfall.

Neoadjuvante Chemotherapie

Bei sehr grossen Tumoren ohne Tochtergeschwulste (Metastasen) kann man vor der Operation versuchen, den Magenkrebs (Magenkarzinom) mit einer Chemotherapie zu verkleinern, um ihn dann leichter entfernen zu können beziehungsweise überhaupt entfernen zu können. Dieses Vorgehen bezeichnen Mediziner dann als neoadjuvante Chemotherapie. Zum Vergleich: Eine adjuvante Chemotherapie, die bei anderen Krebsarten (z.B. Brustkrebs) Teil des Behandlungsplans sein kann, erfolgt erst nach der Operation.

Beim Magenkarzinom ist auch die sogenannte perioperative Chemotherapie in manchen Fällen sinnvoll. Der Patient erhält dann vor und nach dem OP-Termin Zytostatika.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie kommt bei der Magenkrebs-Therapie meist in Betracht, wenn der Tumor nicht operiert werden kann und/oder auf eine Chemotherapie nicht anspricht. Ziel ist dabei in der Regel, den Tumor durch Strahlung zu verkleinern, um die Beschwerden zu lindern. Da in der Nähe des Magens strahlenempfindliche Organe liegen, setzt man die Strahlentherapie meist zurückhaltend ein. Bei Lymphdrüsenkrebs des Magens (Magenlymphome, MALT-Lymphome) erzielt die Strahlentherapie gute Ergebnisse.

Lasertherapie

Ist die Nahrungspassage durch einen grossen Magenkrebs-Tumor behindert, kann man versuchen, diesen mithilfe einer Laserbehandlung zu verkleinern. Dabei leitet der Arzt über das Endoskop energiereiches Laserlicht auf den Tumor und "verdampft" ihn von der Oberfläche her.

Stenteinlage

Wenn der Magenkrebs die Nahrungswege verengt (Stenose), kann der Arzt mitunter ein Kunststoffröhrchen (Tubus) oder ein röhrenförmiges Drahtgeflecht (Stent) einsetzen, das den Weg für die Nahrung offen hält. Dies geschieht mithilfe eines Endoskops.

Ernährung bei Magenkrebs

Eine spezielle Ernährung beziehungsweise Ernährungsunterstützung durch Ärzte und andere Fachleute ist bei Magenkrebs (Magenkarzinom) sinnvoll. Durch den Sitz des Tumors kommt es zu einem starken Gewichtsverlust, ausserdem ist nach einer Operation der Verdauungstrakt verkürzt, so dass Verdauungsprobleme auftreten. Die Nahrung gelangt aufgrund der verkürzten Magenpassage zu schnell in den Darm, was Übelkeit, Schluckauf, Blässe und Erbrechen zur Folge haben kann (Dumping-Syndrom).

Generell gilt bei Magenkrebs, dass man die Nahrung langsam aufnehmen soll. Vorteilhaft sind viele kleine Portionen über den Tag verteilt. Wichtig ist auch, dass man die Nahrung nicht durch Getränke zusätzlich verdünnt. Da man jedoch auch ausreichend Flüssigkeit aufnehmen muss, sollte man besonders zwischen den Mahlzeiten viel trinken. Ruhe nach dem Essen kann die Verdauung unterstützen.

Magenkrebs-Patienten haben ausserdem häufig Probleme mit der Fettverdauung, was sich in Blähungen und Durchfall äussern kann. Daher sollte die Ernährung zwar kalorienreich, jedoch möglichst fettarm sein. Oft sind Nahrungsergänzungsmittel (sog. Verdauungsenzyme) nötig.

Durch die verkürzte Magenpassage bei Magenkrebs kann es ausserdem zu einem Vitamin-B12- sowie einem Vitamin-D-Mangel kommen. Wichtig ist, dass Betroffene diesen Mangel nur unter ärztlicher Aufsicht und nicht in Selbstmedikation ausgleichen. Vitamin D kann man mit der Nahrung zuführen. Vitamin B12 wird in Abständen von drei Monaten als Spritze verabreicht.

Ist die Nahrungspassage von der Speiseröhre in den Darm bei Magenkrebs mit anderen Mitteln nicht zu gewährleisten, kann eine Ernährungsfistel notwendig sein (PEG, perkutane endoskopische Gastrostomie). Dabei wird durch die Bauchhaut ein künstlicher Verbindungsweg (Fistel) von aussen in den Magen oder den Dünndarm erzeugt. Über diesen Weg gelangt flüssige Nahrung direkt in den Dünndarm – die Ernährung ist gesichert. Das äussere Ende der Ernährungsfistel schaut ähnlich einem Infusionsschlauch aus der Bauchhaut heraus. Wenn es nicht benötigt wird, kann es der Betroffene mit einem Stöpsel verschliessen und unter einem Verband für die Umwelt unsichtbar unter der Kleidung tragen. Vorteile sind, dass der Schlauch die Beweglichkeit nicht einschränkt und der Betroffene die flüssige Nahrung (sog. Astronautenkost) selbstständig zu Hause ohne fremde Hilfe aufnehmen kann.

Immuntherapie

Unter einer Immuntherapie versteht man die Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte (Immunsystem) gegen den Tumor. Derzeit wird erst in klinischen Studien untersucht, ob diese Behandlungsarten bei Magenkrebs Erfolg versprechend sind. Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei die Anwendung von Mistelpräparaten, obgleich ihre Wirksamkeit bisher nicht bewiesen ist und Experten diese kontrovers diskutieren. Botenstoffe des Immunsystems (Interferone und Interleukine) werden bei Magenkrebs derzeit in Studien auf ihre Wirksamkeit untersucht. Grundsätzlich sollten solche Behandlungsformen immer in Absprache mit den betreuenden Ärzten erfolgen.

7. Verlauf

Wie bei allen bösartigen Tumoren hängen bei Magenkrebs (Magenkarzinom) die Heilungschancen ganz massgeblich vom Stadium der Krebserkrankung ab. Bei einem sogenannten Carcinoma in situ, eine Vorstufe von Magenkrebs, kann mit entsprechender Behandlung im Verlauf zu nahezu 100 Prozent eine Heilung erfolgen. Bei einem Magenkrebs im Frühstadium, dem Frühkarzinom, liegt die sogenannte Fünf-Jahres-Überlebensrate (ein Mass für die Prognose von Krebs) nach der Operation immerhin noch bei 90 Prozent.

Je weiter der Magenkrebs fortgeschritten ist, desto schlechter sind die Heilungschancen. Hier hängt die Prognose unter anderem auch von der Erfahrung des Operateurs sowie dem Ausmass der Entfernung befallener Lymphknoten (Lymphadenektomie) ab.

8. Nachsorge

Nach erfolgreicher Magenkrebs-Therapie sollten regelmässige Termine zur Nachsorge stattfinden. Wie oft diese sowie die notwendigen Kontrolluntersuchungen erfolgen, legen Betroffene individuell gemeinsam mit dem behandelnden Arzt fest.

Rehabilitation

Wenn nach der Magenkrebs-Therapie im Spital noch gute Chancen auf weitere Besserung bestehen, die sich durch fachliche Hilfe fördern lässt, ist eine stationäre Anschlussheilbehandlung in einer spezialisierten Nachsorgeklinik (AHB-Klinik) möglich. Dort finden unter anderem eine Ernährungsberatung und die Behandlung der durch die Operation entstandenen Beschwerden statt.

9. Vorbeugen

Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Zwiebeln soll eine schützende Wirkung haben und Magenkrebs (Magenkarzinom) vorbeugen. Sehr wichtig bleibt darüber hinaus aber, die Magenkrebs-Risikofaktoren zu vermindern. Insbesondere sollten Sie möglichst wenig geräucherte und gepökelte sowie keine angeschimmelte Nahrung essen. Verzichten Sie ausserdem auf das Rauchen und hochprozentigen Alkohol.

Weiterhin ist eine konsequente Therapie einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) erforderlich, um Magenkrebs zu vermeiden. Besonders, wenn diese durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht ist, sollten Sie eine Magenschleimhautentzündung behandeln lassen. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wenn Sie unter Magenbeschwerden leiden.