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1. Überblick

Bei einer Phimose (Vorhautverengung) lässt sich die Vorhaut am Penis nicht oder nur unter Schwierigkeiten über die Eichel zurückziehen. Aber Achtung – bei kleinen Kindern ist dieser Zustand völlig normal: Von Geburt an besteht eine sogenannte Vorhautverklebung (bzw. physiologische Phimose), die erst im Alter von drei Jahren überwiegend verschwunden ist.

Dass sich die Vorhaut (Präputium) beim Säugling und Kleinkind nicht zurückziehen lässt, ist entwicklungsbedingt und gibt sich mit der Zeit durch natürliche Reifungsvorgänge meist von selbst. Erst wenn das Zurückziehen der Vorhaut etwa ab dem dritten bis fünften Lebensjahr immer noch nicht möglich ist, kann dies auf eine krankhafte Phimose hindeuten. Hinter einer solchen Vorhautverengung steckt eine angeborene oder erworbene Verengung des sogenannten äusseren Vorhautrings.

Die Vorhautverengung kann auch erst im höheren Alter entstehen: Mögliche Ursachen für die spätere Entstehung einer Phimose sind wiederholte Entzündungen oder gewaltsame Einwirkungen mit Einrissen, Blutungen oder entzündlicher oder narbiger Abheilung. Wenn eine solche sekundäre Phimose bei Erwachsenen auftritt, besteht oft ein Diabetes mellitus.

Die nicht zurückziehbare Vorhaut ist das Hauptmerkmal der Phimose. Zusätzlich können infolge der Vorhautverengung folgende Symptome auftreten:


Die Behandlung besteht darin, die enge Vorhaut zu erweitern oder durch Beschneidung (Zirkumzision) zu entfernen. In manchen Fällen ist es möglich, die Phimose mit einer Salbe zu behandeln. Meistens macht die Vorhautverengung jedoch einen operativen Eingriff notwendig. Eine Phimose-OP ist zum Beispiel dann dringend zu empfehlen, wenn ...

  • durch wiederholte Vorhautentzündungen, Verletzungen oder gewaltsame Versuche, die verengte Vorhaut zurückzuziehen, Vernarbungen entstanden sind,
  • eine Paraphimose vorliegt
  • oder die Harnentleerung behindert ist.

2. Definition

Bei einer Phimose (bzw. Vorhautverengung) besteht ein Missverhältnis zwischen der Grösse der Eichel und der dehnbaren Weite der Vorhautöffnung. Dadurch lässt sich die Vorhaut (Präputium) gar nicht oder nur unter Schwierigkeiten über die Eichel des Penis zurückziehen. Man unterscheidet bei der Vorhautverengung per Definition zwei Formen: die primäre und die sekundäre Phimose.

Angeborene Phimose

Die primäre Phimose ist eine angeborene Vorhautverengung – die Vorhaut ist also von Geburt an verengt. Allerdings ist zu beachten, dass bei Kleinkindern eine nicht zurückziehbare Vorhaut völlig normal ist (sog. Vorhautverklebung oder physiologische Phimose).

Daher ist es wichtig, die Vorhaut bei Kindern in den ersten Lebensjahren niemals gewaltsam zurückzuziehen.

Meist lässt sich die Vorhaut ab dem dritten bis fünften Lebensjahr zumindest weitgehend zurückziehen. Ist dies nicht möglich, kann das auf eine krankhafte primäre Phimose hindeuten. Aber auch dann kann sich die Vorhautverengung noch von selbst geben:

  • Bei Eintritt ins schulpflichtige Alter haben noch bis zu 8 Prozent der Jungen eine Phimose,
  • während in der Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen nur noch 1 Prozent der Jugendlichen betroffen ist.


Eine Behandlung der Phimose ist dann notwendig, wenn in den ersten Lebensjahren wiederholt Entzündungen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen auftreten. Wenn sich bei den Kindern die Vorhaut beim Wasserlassen aufbläht, ohne dass der Harnstrahl abgeschwächt ist, ist dies alleine allerdings noch kein Zeichen für eine krankhafte Vorhautverengung.

Erworbene Phimose

Als sekundäre Phimose bezeichnet man eine erworbene – also erst im Lauf des Lebens entstandene – Vorhautverengung: Zunächst ist die Vorhaut bei den betroffenen Kindern oder Erwachsenen normal weit. Durch wiederholte Entzündungen oder durch gewaltsame Einwirkungen mit Einrissen, Blutungen oder entzündlicher oder narbiger Abheilung kann jedoch eine narbige Phimose entstehen, denn: Narbengewebe neigt dazu, zu schrumpfen. Das schrumpfende Narbengewebe kann die Vorhaut so stark verengen, dass es ratsam ist, die Verengung zu beseitigen.

Die sekundäre Phimose tritt häufig bei Diabetikern auf.

Paraphimose

Wenn jemand bei bestehender Phimose (Vorhautverengung) die enge Vorhaut hinter die Eichel des Penis zurückstreift und diese im Eichelkranz hängen bleibt, entsteht eine Paraphimose – auch Spanischer Kragen genannt. An der Stelle, an der die Vorhaut hängen geblieben ist, bildet sie dann einen schmerzhaften Schnürring, der die Durchblutung mindert. Eine akute Paraphimose macht eine sofortige Behandlung ratsam, da sie andernfalls das Gewebe schädigen kann.

Vorhautverklebung

Abzugrenzen von einer Phimose ist die sogenannte Vorhautverklebung (auch physiologische Vorhautverengung genannt): Die Vorhautverklebung ist in der Regel ein normaler körperlicher Entwicklungszustand. Die verklebte Vorhaut löst sich von selbst (spontan) durch das Wachstum, durch Erektionen und durch die allgemeine Körperhygiene. Die einzigen medizinischen Gründe, die Vorhautverklebung zu lösen, sind:

  • Entzündungen
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen

3. Ursachen

Bei der Phimose (Vorhautverengung) unterscheidet man je nach Ursachen:

  • die angeborene Vorhautverengung (primäre Phimose), die ohne erkennbare Ursache von Geburt an dauerhaft fortbesteht, und
  • die infolge von Vernarbungen erworbene Vorhautverengung (sekundäre Phimose).

Die krankhafte angeborene Vorhautverengung ist jedoch unbedingt von der von Geburt an bestehenden Vorhautverklebung (auch physiologische Phimose genannt) zu unterscheiden!

Die physiologische Phimose ist entwicklungsbedingt – das heisst: Es ist völlig normal, dass sich die Vorhaut (Präputium) beim Säugling und Kleinkind nicht zurückziehen lässt. Bei den meisten Jungen verschwindet die Vorhautverklebung im Alter von drei bis fünf Jahren durch natürliche Reifungsvorgänge ganz von alleine. Erst wenn die Vorhaut dann immer noch so verengt ist, dass man sie nicht zurückziehen kann, liegt wahrscheinlich eine krankhafte primäre Vorhautverengung vor.

Für eine sekundäre narbige Vorhautverengung kommen als Ursachen wiederholte Entzündungen oder gewaltsame Einwirkungen mit Einrissen, Blutungen oder entzündlicher oder narbiger Abheilung infrage. Eine sekundäre Phimose kann beispielsweise durch zu frühes und gewaltsames Zurückstreift der Vorhaut bei Säuglingen oder Kleinkindern entstehen. Auch eine häufig entzündete Eichel oder Vorhaut kann der Auslöser für Vernarbungen sein. Das Narbengewebe schrumpft und verhärtet leicht, was die Entstehung einer Vorhautenge begünstigt.

Aus jeder Form von Vorhautverengung kann eine sogenannte Paraphimose (bzw. Spanischer Kragen) entstehen. Hierzu kommt es, wenn die zu enge Vorhaut im zurückgeschobenen Zustand im Eichelkranz hängen bleibt: Es bildet sich ein schmerzhafter Schnürring, durch den kein Blut mehr abfliesst, so dass eine Schwellung entsteht und man die Vorhaut per Hand nicht mehr in ihre normale Lage zurückbringen kann. Dies kann passieren, wenn man die Vorhaut trotz bestehender Phimose gewaltsam hinter die Eichel zurückschiebt. Daneben kann es durch Geschlechtsverkehr, Selbstbefriedigung oder auch nur infolge einer Erektion zur Paraphimose kommen.

4. Symptome

Ob bei einer Phimose (Vorhautverengung) die Symptome krankhaft sind oder nicht, hängt vor allem vom Alter ab: Kennzeichnend für eine zu enge Vorhaut ist, dass sie sich nicht oder nur unter Schmerzen zurückziehen lässt – allerdings besteht die sogenannte physiologische Phimose (Vorhautverklebung) bei jedem Kind von Geburt an und ist völlig normal.

Erst wenn es ab dem dritten bis fünften Lebensjahr noch immer nicht gelingt, die Vorhaut ohne Gewalt zurückzuziehen, besteht möglicherweise eine krankhafte Phimose. In manchen Fällen dauert es auch länger, bis sich die Vorhautverklebung löst.

Wenn in den ersten Lebensjahren, in denen die physiologische Phimose der Normalzustand ist, zusätzlich Symptome wie Schmerzen, Entzündungen und Narben auftreten, spricht dies ebenfalls für eine krankhafte Vorhautverengung. Aber auch später kann sich die Vorhaut noch verengen.

Neben der nicht zurückziehbaren Vorhaut können bei einer krankhaften Phimose folgende Symptome auftreten:

  • Bei einer Erektion kommt es zu einem Spannungsgefühl oder zu Einrissen.
  • Beim Wasserlassen bläht sich die Vorhaut auf.
  • Die Harnentleerung ist erschwert, der Harnstrahl ist dünn und/oder abgelenkt.
  • Eichel und Vorhaut sind häufig entzündet.
  • Auf der Eichel bilden sich weissliche Ablagerungen infolge der erschwerten Intimhygiene.

Durch gewaltsames Zurückstreifen der Vorhaut hinter die Eichel trotz Phimose kann eine Paraphimose entstehen: Die Vorhaut ist dann hinter dem Eichelkranz eingeklemmt und lässt sich nicht mehr in ihre richtige Position bringen. Infolge der Einklemmung ist die Eichel nicht mehr richtig durchblutet. Als typische Symptome hierfür bilden sich ein Ödem und starke Schmerzen in der Eichel.

5. Diagnose

Bei einer Phimose (Vorhautverengung) gelingt die Diagnose anhand der typischen Symptome: Wenn sich die Vorhaut ab dem dritten bis fünften Lebensjahr nicht oder nur teilweise zurückziehen lässt oder wenn sich beim Zurückstreifen über die Eichel ein Schnürring zeigt, dann besteht meist ein Missverhältnis zwischen Vorhautweite und Eicheldurchmesser.

In Einzelfällen kann jedoch die in den ersten Lebensjahren normale Vorhautverklebung (sog. physiologische Phimose) auch länger bestehen und so das Zurückziehen der Vorhaut verhindern. Daher ist es wichtig, auf zusätzliche Beschwerden zu achten, um eine krankhafte Vorhautverengung sicher diagnostizieren zu können.

So können mögliche Auffälligkeiten beim Wasserlassen (wie verminderter und von der normalen Richtung abweichender Harnstrahl, aufgeblähte Vorhaut beim Wasserlassen) auf eine krankhafte Phimose hinweisen. Auch Informationen zu vorausgegangenen Entzündungen, Operationen oder Verletzungen der Vorhaut sind für die Diagnose einer Vorhautverengung hilfreich.

Vor allem wenn die Phimose erst bei Erwachsenen auftritt, ist eine Blutuntersuchung ratsam: Die Blutzuckerwerte geben Aufschluss darüber, ob ein Diabetes mellitus die Ursache für die Vorhautverengung ist.

6. Therapie

Bei der krankhaften Phimose (Vorhautverengung) besteht die Therapie darin, die enge Vorhaut zu erweitern oder zu entfernen. Ziel der Behandlung ist es, eine ungestörte Körperhygiene, Harnentleerung und sexuelle Funktion zu ermöglichen. Welche Massnahmen am besten geeignet sind, um die Vorhautenge zu behandeln, hängt vom Einzelfall ab.

Gegen eine leichte Phimose kann eine kortisonhaltige Salbe ausreichen. Damit die Behandlung wirkt, müssen Sie die Kortisonsalbe konsequent zweimal täglich über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen auf die Spitze des Penis auftragen. Nach zwei Wochen können Sie dann damit beginnen, die Vorhaut vorsichtig zurückzuschieben und die Vorhautverengung so nach und nach zu dehnen. Dabei ist das Einreissen der Haut unbedingt zu vermeiden.

In bis zu 75 Prozent der Fälle gelingt es, eine leichte Phimose mit einer Salbe zu beheben.

Wenn die Phimose trotz Behandlung mit der Creme weiterhin besteht, die Harnentleerung durch die Vorhautverengung erschwert ist und wiederholt Harnwegsinfekte auftreten, ist es ratsam, die verengte Vorhaut operativ entfernen (Beschneidung) beziehungsweise korrigieren zu lassen.

Phimose-OP

Bei einer Phimose (Vorhautverengung) kann die Therapie auch in einer Operation bestehen. Unter bestimmten Umständen macht die Phimose eine OP sogar notwendig, zum Beispiel:

  • bei Vernarbungen durch wiederholte Vorhautentzündungen, infolge von Verletzungen oder durch gewaltsame Versuche, die verengte Vorhaut zurückzuziehen
  • bei einer Paraphimose
  • wenn die Harnentleerung behindert ist

Der Eingriff ist klein und kann in der Regel ambulant erfolgen. Meist dauert die Phimose-OP nur wenige Minuten. Es empfiehlt sich, dass Sie die Phimose bei Kindern erst ab dem dritten Lebensjahr durch eine Operation behandeln lassen: Zum einen sind viele Kinder dann schon trocken, zum anderen kann die (physiologische) Vorhautverengung beim Kleinkind bis zum dritten Lebensjahr immer noch ohne Behandlung (spontan) verschwinden.

Bereits vor dem dritten Lebensjahr ist die Phimose-OP jedoch dann ratsam, wenn eine extreme Vorhautverengung mit Schwierigkeiten beim Wasserlassen, wiederholten Entzündungen oder einer vernarbten Vorhautöffnung vorliegt: Dann kann die Operation Folgeschäden verhindern. Im Anschluss an den Eingriff ist eine Nachbehandlung in Form einer sorgfältigen Wundbehandlung wichtig.

Behandlungstechniken

Die Phimose-OP kann unterschiedlich aussehen. Meist besteht die operative Therapie der Vorhautverengung in einer Beschneidung (Zirkumzision). Dabei stehen verschiedene Behandlungstechniken zur Verfügung:

  • Es erfolgt entweder eine sparsame Beschneidung, bei der ein Teil der Vorhaut erhalten bleibt,
  • oder eine radikale (vollständige) Beschneidung der Vorhaut, wonach die Eichel vollständig freiliegt.

Eine weitere Behandlungstechnik zur Behebung der Vorhautverengung ist die Abschnürung – zum Beispiel mithilfe der sogenannten Plastikglockenmethode: Hierzu schiebt der Arzt eine Plastikglocke unter der gespreizten Vorhaut über die Eichel und bindet die Vorhaut entlang eine Rinne in der Glockenwand mit einem Faden ab. Der abgeschnürte Vorhautrest stirbt ab und fällt nach einigen Tagen ab. Infrage kommt diese Behandlung vor allem im frühen Kleinkindalter. Bei sehr starker, narbiger Phimose und verkürztem Vorhautbändchen ist sie meist nicht anwendbar.

Wenn Sie sich nicht beschneiden lassen möchten, können Sie die Vorhautverengung durch eine Erweiterungsplastik behandeln lassen: Bei dieser Behandlungstechnik erweitert der Operateur die Vorhautöffnung durch eine spezielle Schnittführung und Nahttechnik. Die Vorhaut selbst bleibt bei dieser Phimose-OP fast völlig erhalten. Daneben ist es möglich, das Vorhautbändchen zu verlängern (Frenulumplastik), was allerdings meist zusammen mit einer Beschneidung erfolgt.

Eine trotz Phimose gewaltsam hinter die Eichel zurückgestreifte Vorhaut, die sich nicht mehr zurückschieben lässt, stellt einen urologischen Notfall dar. Bei dieser sogenannten Paraphimose ist eine Operation ratsam, bei der an einer Stelle ein kleiner Einschnitt in die Vorhaut erfolgt (sog. dorsale Inzision). Mithilfe dieser Behandlungstechnik kann man akute Schäden durch Mangeldurchblutung vermeiden. Sobald die Entzündungsreaktion abklingt, ist zusätzlich eine Beschneidung notwendig, um die Vorhautverengung endgültig zu beseitigen.

7. Verlauf

Eine behandelte Phimose (Vorhautverengung) zeigt in der Regel einen günstigen Verlauf: Es dauert nur wenige Minuten, die Vorhautenge in einer OP beheben zu lassen, und die meisten Betroffenen überstehen den kleinen Eingriff gut. Nur sehr selten – in rund zwei Prozent der Fälle – kommt es zu Komplikationen, Rückfällen oder anhaltenden Beschwerden. Nach der Operation ist allerdings eine sorgfältige Wundbehandlung notwendig.

Komplikationen

Eine unbehandelte Phimose kann im weiteren Verlauf mit verschiedenen Komplikationen einhergehen: Wenn trotz ausgeprägter Vorhautverengung keine Behandlung stattfindet, können sich die Eichel und die Vorhaut des Penis dauerhaft (chronisch) entzünden. Chronische Entzündungen erhöhen wiederum das Krebsrisiko.

Wenn der Harnstrahl durch die verengte Vorhaut behindert und so das Wasserlassen erschwert ist, kann die Phimose ausserdem durch häufige Harnwegsinfekte gekennzeichnet sein. Im ungünstigsten Fall sind Jungen oder Männer mit einer Vorhautverengung nicht in der Lage, ihre volle Harnblase spontan zu entleeren (akuter Harnverhalt).

Eine weitere Komplikation der Vorhautverengung stellt die Paraphimose dar – diese entsteht, wenn sich eine trotz Phimose gewaltsam hinter die Eichel zurückgestreifte Vorhaut nicht mehr zurückschieben lässt: Ohne rechtzeitige Behandlung kann dann Gewebe in der Eichel absterben (sog. Nekrose).

8. Vorbeugen

Einer angeborenen Phimose (Vorhautverengung) können Sie nicht vorbeugen. Die Vorhaut an der Eichel des Penis kann sich allerdings auch sekundär im Lauf des Lebens (infolge von Vernarbungen) verengen – und dies können Sie verhindern!

Damit keine narbige Phimose entsteht, ist es ratsam, Folgendes zu beachten:

  • Ziehen Sie auf keinen Fall die Vorhaut mit Gewalt zurück, weil dabei die Vorhaut einreißen kann und nachfolgende Vernarbungen zu einer Phimose führen können.
  • Häufige Eichel- und Vorhautentzündungen oder Harnwegsinfekte können zu Vernarbungen und somit zu einer Phimose führen. Daher sind sie frühzeitig zu behandeln. Ausserdem sind geeignete vorbeugende Massnahmen gegen solche Entzündungen empfehlenswert.