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1. Überblick

Bei einer Polyneuropathie ist das sogenannte periphere Nervensystem (PNS) in seiner Funktion gestört. Zum PNS zählen alle Nerven, die ausserhalb von Gehirn und Rückenmark liegen. Typische Beschwerden einer Polyneuropathie sind Schmerzen oder Missempfindungen in den Armen, Händen, Füssen oder Beinen.

Viele Menschen mit Polyneuropathie leiden unter Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen in den betroffenen Körperteilen. Darüber hinaus treten Sensibilitätsstörungen auf: Die Betroffenen nehmen Berührung und Schmerz vermindert oder gar nicht mehr wahr.

Einige Formen der Polyneuropathie sind angeboren. In den meisten Fällen entsteht eine Polyneuropathie jedoch als Folge einer anderen Erkrankung (sog. erworbene Polyneuropathie). So können zum Beispiel ein fortgeschrittener Diabetes mellitus, aber auch eine schwere Nierenfunktionsstörung (Urämie) eine Polyneuropathie zur Folge haben, aber auch eine Alkoholkrankheit oder Infektionskrankheiten. Häufig bleiben die Ursachen einer Polyneuropathie jedoch unbekannt.

Zu den häufigsten Ursachen einer Polyneuropathie zählt Diabetes mellitus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer diabetischen Polyneuropathie. Veränderungen in den kleinsten Blutgefässen (sog. diabetische Mikroangiopathie), die durch den zu hohen Blutzuckerspiegel entstehen, führen dazu, dass die Nerven geschädigt werden.

In manchen Fällen kann eine Polyneuropathie auch das vegetative Nervensystem in Mitleidenschaft ziehen. Bei dieser sogenannten autonomen Polyneuropathie leiden die Betroffenen zusätzlich unter Beschwerden wie Herzrhythmusstörungen, Impotenz oder Störungen der Blasenentleerung.

Wie eine Polyneuropathie behandelt wird, richtet sich in erster Linie nach ihren Ursachen. Für Diabetiker ist insbesondere eine optimale Blutzuckereinstellung besonders wichtig. Mithilfe von Medikamenten kann man die Schmerzen meist gut lindern.

Insbesondere Diabetiker und Alkoholiker sollten erste Anzeichen einer Polyneuropathie – zum Beispiel Kribbeln und Missempfindungen in den Beinen – ernst nehmen und den Arzt aufsuchen.

2. Definition

Bei einer Polyneuropathie ist ein Teil des menschlichen Nervensystems in seiner Funktion gestört. Das Wort Polyneuropathie bedeutet übersetzt so viel wie Viel-Nerven-Krankheit. Die Symptome betreffen in der Regel die sogenannten peripheren Nerven.

Peripheres Nervensystem

Das Nervensystem des Menschen setzt sich aus dem Zentralnervensystem (ZNS) und dem peripheren Nervensystem (PNS) zusammen. Das ZNS besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark. Alle ausserhalb liegenden Nerven sind Teil des peripheren Nervensystems. Das Wort peripher bedeutet dabei so viel wie «aussen, am Rand liegend». Bei einer Polyneuropathie sind die Nervenstränge des peripheren Nervensystems betroffen.

3. Ursachen

Eine Polyneuropathie kann viele Ursachen haben. Man kennt über 200 verschiedene Auslöser. Bei etwa jedem fünften Betroffenen bleibt die Ursache unbekannt. Grob kann man zwischen erworbenen und angeborenen Formen der Polyneuropathie unterscheiden. Erworbene Polyneuropathien treten wesentlich häufiger auf als angeborene.

Erworbene Polyneuropathien

Eine Polyneuropathie kann als Folge bestimmter Erkrankungen auftreten – dann spricht man von einer erworbenen Polyneuropathie. Zu den Ursachen der erworbenen Formen zählen zum Beispiel:

  • Diabetes mellitus (diabetische Polyneuropathie): Bei der diabetischen Polyneuropathie liegen wahrscheinlich krankhafte Veränderungen der kleinsten Gefässe vor (sog. Mikroangiopathie), welche die Nerven versorgen. In der Folge werden diese Nerven geschädigt. Darüber hinaus ist der sogenannte Sorbitstoffwechsel gestört. Die diabetische Polyneuropathie tritt vor allem in den Beinen und Füssen auf. Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten Ursachen einer Polyneuropathie.
  • Gifte (toxische Polyneuropathie): Bestimmte Gifte wie Alkohol können die Nerven schädigen. So kann eine Polyneuropathie durch Alkoholismus entstehen, aber auch durch Medikamente wie z.B. Chemotherapeutika. Vergiftungen mit Blei, Arsen oder mit dem in Rattengift enthaltendem Thallium können ebenfalls zu einer Polyneuropathie führen.
  • Nierenschäden (Urämische bzw. nephrogene Polyneuropathie): Personen mit lang bestehender Niereninsuffizienz, insbesondere Dialysepatienten, leiden häufig unter Polyneuropathie. Die Nervenschädigung entsteht in diesem Fall durch Stoffe, die sich ablagern, normalerweise aber über die Nieren mit dem Harn ausgeschieden werden.
  • Infektionen (Infektiös bedingte Polyneuropathie): Eher selten entsteht eine Polyneuropathie durch Erkrankungen wie zum Beispiel:

In den meisten Fällen entsteht eine Polyneuropathie im Rahmen von Diabetes mellitus (diabetischer Fuss) oder als Folge von Alkoholismus.

Mangelerscheinungen (Vitamin-B-Mangel) und Tumorerkrankungen können (selten) ebenfalls Ursachen für eine Polyneuropathie sein.

Angeborene Polyneuropathien

Angeborene Polyneuropathien kommen relativ selten vor. Dazu gehören Formen wie zum Beispiel:

  • Familiäre Amyloidneuropathie: Bestimmte veränderte Eiweisse (Amyloide) lagern sich in verschiedenen Geweben ab. Neben Niere, Lunge und Herz können auch Nerven betroffen sein.
  • Hereditäre motorisch-sensible Neuropathie (HMSN): Die Geschwindigkeit, mit der Nerven Signale weiterleiten (Nervenleitgeschwindigkeit), ist vermindert.
  • Chromatische Leukodystrophie: Ein vererbbarer Enzymdefekt stört den Fettstoffwechsel. In der Folge werden Teile des Nervensystems geschädigt.
  • Akute intermittierende Porphyrie: Bei dieser Erkrankung kann eine Polyneuropathie auftreten.

4. Symptome

Eine Polyneuropathie zeigt sich durch vielfältige Symptome, die vor allem in den Füssen und Beinen, seltener auch in den Armen und Händen auftreten. Die Symptome können sowohl das Fühlen, die Muskelkraft als auch die Bewegung betreffen. Schmerzen in Armen und Beinen, Missempfindungen wie Kribbeln, aber auch Wadenkrämpfe kommen häufig vor, auch die inneren Organe können bei einer Polyneuropathie in Mitleidenschaft gezogen werden.

Oft beginnen bei der Polyneuropathie Symptome wie Schmerzen und das veränderte Empfinden an den Beinen. Zudem nehmen Personen mit Polyneuropathie Temperaturen und Schmerzen nicht oder nur in geringer Intensität wahr. Dies kann dazu führen, dass sie sich an den betroffenen Hautstellen verbrennen oder verletzen, ohne es zu merken. So entstehen vor allem am Fuss regelrechte Hautkrater (Ulcera), die mitunter nicht oder zu spät erkannt werden und sich entzünden können.

Symptome der erworbenen Polyneuropathie

Charakteristische Symptome bei den Formen der erworbenen, also nicht angeborenen Polyneuropathie sind:

  • Kribbeln (Ameisenlaufen)
  • Pelzigkeit- und Taubheitsgefühl
  • Brennende Schmerzen
  • (Nächtliche) Wadenkrämpfe
  • Muskelzucken und Bewegungsunruhe der Beine (Restless Legs Syndrom)
  • Muskelschwäche oder Muskelschwund
  • Gangunsicherheit
  • Verändertes Temperaturempfinden
  • Schmerzlose Wunden

Bei einer Sonderform der Polyneuropathie, der autonomen Polyneuropathie, ist auch das vegetative Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen. Die Betroffenen zeigen dann zusätzlich Symptome wie:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckregulationsstörungen mit Schwindel und Übelkeit
  • Störungen der Magenentleerung
  • Beeinträchtigung der Darmbewegung mit Durchfall oder Verstopfung
  • Störungen der Blasenentleerung
  • Impotenz

Symptome der angeborenen Polyneuropathie

Bei der vererbbaren Polyneuropathie treten die gleichen Symptome auf wie bei den erworbenen Formen. Darüber hinaus können je nach Form noch weitere Symptome hinzukommen.

Bei familiärer Amyloidneuropathie:

Bei der hereditären motorisch-sensiblen Neuropathie:

Bei der chromatischen Leukodystrophie:

  • Spastische Lähmungen
  • Epileptische Anfälle
  • Gangstörungen
  • Erblindung

Bei der akuten intermittierenden Porphyrie:

  • Lichtüberempfindlichkeit
  • Taubheit
  • Kolikartige Bauchschmerzen
  • Gelenkdeformitäten (Abweichung der Gelenkform)
  • Hautveränderungen
  • Gang- und Sprachstörungen
  • Erregungszustände und Halluzinationen

5. Diagnose

Um bei einer Polyneuropathie eine eindeutige Diagnose stellen zu können, ist es besonders wichtig, die Krankheitsgeschichte der betroffenen Person zu kennen. So wird der Arzt beispielsweise wissen wollen,

  • ob neurologische Erkrankungen in der Familie vorliegen,
  • ob die Person Diabetes mellitus hat,
  • ob der Betroffene Alkoholiker ist,
  • ob der Betroffene bestimmte Medikamente einnimmt.
  • unter welchen Infektionen die Person bisher gelitten hat.

In einer anschliessenden neurologischen Untersuchung prüft der Arzt die Sensibilität der Nerven, die Muskelkraft und die Reflexe. Mithilfe von Laboranalysen kann er andere Erkrankungen ausschliessen (sog. Differentialdiagnostik).

Spezielle Untersuchungen des peripheren Nervensystems, also aller Nerven ausserhalb von Gehirn und Rückenmark, können bei der Diagnose helfen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie)
  • die Messung der Muskelaktivität (Elektromyographie)
  • ggf. eine Gewebeprobe von Muskeln und Nerven

Liegt die Vermutung nahe, dass die Polyneuropathie als Folge eines Diabetes mellitus entstanden ist, sind regelmässige Blutzuckerkontrollen in Blut und Urin entscheidend für eine effektive Blutzuckereinstellung. Eine Messung des HbA1c, einer bestimmten Form des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), gehört zu den Routineuntersuchungen.

Eine Alkoholerkrankung kann zu einer Polyneuropathie führen. In diesem Fall findet der Arzt häufig Anzeichen für eine Mangel- oder Fehlernährung (Vitamin-B-Mangel). Zudem liefert das Blutbild dann meist Hinweise auf eine fortgeschrittene Lebererkrankung (Leberwerte sind erhöht).

Vergiftungen durch Arsen, Blei und Thallium, die ebenfalls zu einer Nervenschädigung führen können, kann der Arzt anhand typischer Symptome und durch Spuren der Gifte im Blut und Urin nachweisen.

Manchmal können Infektionen die Ursache für eine Polyneuropathie sein. Anhand von Entzündungswerten kann der Arzt erkennen, ob eine Infektion wie Borreliose, Herpes, HIV, Masern oder Diphtherie vorliegt.

Es gibt einige Erkrankungen, bei denen ähnliche Beschwerden vorkommen wie bei einer Polyneuropathie. Hierzu zählen vor allem Durchblutungsstörungen. Treten Lähmungen auf, müssen auch Schädigungen der Wirbelkörper, wie sie bei Bandscheibenvorfällen vorkommen, ausgeschlossen werden.

6. Therapie

Da eine Polyneuropathie aus vielen verschiedenen Gründen entstehen kann, richtet sich die Therapie vor allem nach der Ursache. Ist die Polyneuropathie als Folge einer anderen Erkrankung entstanden (z.B. Diabetes mellitus), kann der Arzt die Ursache behandeln.

Für die angeborenen Formen der Polyneuropathie gibt es keine ursächliche Therapie. Bei einer bestimmten erblichen Erkrankung, der akuten intermittierenden Porphyrie, können bestimmte Medikamente und Wirkstoffe helfen.

Erworbene Polyneuropathien

Bei einer erworbenen Polyneuropathie, hängt die Therapie von der jeweiligen Ursache ab:

  • Diabetes mellitus: Wenn eine Nervenschädigung als Folge von Diabetes entstanden ist, ist eine optimale Blutzuckereinstellung entscheidend. Sie verhindert ein rasches Fortschreiten der Erkrankung. Indem er sich viel bewegt und eine Ernährungsberatung in Anspruch nimmt, kann der Diabetiker zu guten Blutzuckerwerten beitragen. In speziellen Diabetiker-Schulungen können Betroffene lernen, ihre Werte langfristig zu stabilisieren.
    Darüber hinaus können bestimmte Medikamente die Beschwerden lindern, so zum Beispiel Alpha-Liponsäure, ein körpereigener Stoff. Er ist am Zuckerstoffwechsel beteiligt und kommt bei Diabetikern in geringerer Dosis vor. Die anfangs hochdosierte Infusion kann Schmerzen und Sensibilitätsstörungen rasch lindern.
    Zudem ist erwiesen, dass die sogenannte Hochtontherapie bei der diabetischen Polyneuropathie erfolgreich ist. Dabei werden über Elektroden an Füssen und Oberkörper sehr hohe Tonfrequenzen durch den gesamten Körper geleitet. Nicht zuletzt ist auch eine gründliche und sorgfältige Fusspflege wichtig, damit sich kleinste Verletzungen nicht entzünden können.
  • Gifte wie Alkohol, Blei oder Arsen: Ist die Polyneuropathie durch Alkoholismus entstanden, ist ein völliger Verzicht auf Alkohol die dringlichste Massnahme. Personen, die schon lange abhängig sind, vernachlässigen oft ihre Ernährung. So entsteht ein Vitaminmangel, der die Nerven zusätzlich schädigen kann. Vitamin B1 kann die Regeneration der geschädigten Nerven fördern und die Schmerzen mindern. Bei Blei- und Arsenvergiftungen können Bindemittel wie Penicillamin helfen, die Beschwerden zu lindern. Gefahrenstoffe im beruflichen und privaten Umfeld, die für die Polyneuropathie verantwortlich sein könnten, muss der Betroffene meiden.
  • Infektionen: Ist die Polyneuropathie durch eine Infektion wie zum Beispiel Masern oder Diphtherie entstanden, kann diese meist erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.

Unterstützende Massnahmen

Medikamente können einige Beschwerden einer Polyneuropathie lindern. Als wirksam in der Schmerzbehandlung haben sich die sogenannten trizyklischen Antidepressiva, mit denen auch depressive Erkrankungen behandelt werden. Zu den Antidepressiva zählt zum Beispiel der Wirkstoff Amitriptylin. Er hat jedoch relativ viele Nebenwirkungen wie zum Beispiel:

Zudem können Medikamente, die normalerweise der Behandlung von Krampfanfällen dienen (Antikonvulsiva), bei Schmerzen helfen. Dazu gehören Wirkstoffe wie Gabapentin, Carbamazepin (Vorsicht: Darf nicht bei der sog. akuten intermittierenden Porphyrie eingenommen werden). Zu den Nebenwirkungen zählen vor allem:

Nicht einnehmen sollte man diese Präparate bei:

  • Überfunktionsstörungen der Schilddrüse
  • Schwangerschaft
  • Glaukom
  • Prostatavergrösserung
  • schweren Herzerkrankungen
  • Psychosen

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung einer Polyneuropathie ist die Bewegungstherapie. Diese hat das Ziel, die gestörte Motorik zu fördern, Durchblutungsstörungen zu reduzieren und die Mobilität der Betroffenen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, so zum Beispiel:

  • Krankengymnastik

  • Wechselbäder

  • Bewegungsbäder

  • Massagen

  • Elektrobehandlung gelähmter Muskeln

  • Behandlung mithilfe von Gleichstrom (galvanische Methoden)

  • Wärmeanwendungen

7. Verlauf

Erworbene Formen der Polyneuropathie, so zum Beispiel als Folge eines Diabetes mellitus, nehmen in der Regel einen positiven Verlauf. Voraussetzung ist, dass die Ursache der Nervenschädigung rechtzeitig erkannt und behoben wird.

Da die Polyneuropathie schleichend auftritt und die Auslöser nicht selten unbekannt bleiben, können manchmal bleibende Schädigungen der Nerven die Folge sein. Die Prognose ist zudem abhängig davon, welche Organe bereits betroffen sind.

8. Vorbeugen

Einer Polyneuropathie kann man nicht grundsätzlich vorbeugen. Jedoch können Sie eine Menge tun, um das Risiko, an Polyneuropathie zu erkranken, zu verringern. Da Diabetiker und Alkoholiker zur Risikogruppe gehören, sollten diese besonders auf erste Anzeichen wie Schmerzen oder Kribbeln in Armen und Beinen achten.

Mithilfe einer guten Schulung zur Selbstkontrolle des Blutzuckers, einer ausführlichen Ernährungsberatung sowie viel Bewegung können Diabetiker viel bewirken. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Arzt regelmässig die Blutwerte überprüft. Zudem sollten Diabetiker besonders auf ihre Füsse achten: Bei einer Polyneuropathie können sie Druckstellen oder Verletzungen oft nicht spüren, so dass diese erst spät erkannt werden.

Eine durch Alkohol entstandene Nervenschädigung kann vor allem durch den Verzicht auf Alkohol gelindert werden. Nicht nur deshalb ist es wichtig, bei einem Alkoholproblem rechtzeitig zu handeln und sich zum Beispiel einer Selbsthilfe- oder Therapiegruppe anzuschliessen.

Da Infektionen wie Masern oder Herpes zu einer Polyneuropathie führen können, sollten Sie nach einer derartigen Erkrankung besonders aufmerksam sein und auf mögliche Hinweise achten. Je früher der Arzt die Nervenschädigung feststellt, desto besser kann diese auch behandelt werden.

Eine erbliche Form der Polyneuropathie kann man zwar nicht verhindern; jedoch ist die Früherkennung die wichtigste Voraussetzung einer optimalen Behandlung. Bei ersten Anzeichen wie Schmerzen oder Missempfindungen sollten Sie daher den Arzt zurate ziehen.