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  4. Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt, Insult)

Von Veröffentlicht am 01.01.1970

1. Überblick

Der Schlaganfall – auch Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult genannt – ist ein medizinischer Notfall und betrifft vor allem ältere Menschen.

Auslöser für einen Schlaganfall ist entweder ein plötzlicher Verschluss eines Blutgefässes im Gehirn (Hirnthrombose oder Hirnembolie) oder eine Hirnblutung. In beiden Fällen erhält das betroffene Hirngewebe zu wenig Sauerstoff und stirbt ab. Wichtigster Risikofaktor für einen Hirninfarkt ist Bluthochdruck. In der Schweiz zählt der Hirnschlag neben Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen.

Die Symptome bei einem Schlaganfall richten sich nach der betroffenen Region im Gehirn. Häufig kommt es zur halbseitigen Lähmung und zu Sprachstörungen. Treten solche sogenannten neurologischen Ausfälle nur vorübergehend und ohne bleibenden Schaden zu hinterlassen auf, kann es sich um eine Vorstufe eines Schlaganfalls handeln. Die Apoplex-Behandlung zielt in den ersten Stunden der Erkrankung darauf ab, die Sauerstoffversorgung der betroffenen Hirnregion wiederherzustellen, damit möglichst wenig Hirngewebe Schaden nimmt.

Langfristig kann nach einem Schlaganfall eine konsequent durchgeführte Rehabilitation zur Besserung oder gar Rückbildung der Symptome beitragen.

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2. Definition

Ein Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) ist eine plötzliche Unterbrechung der Sauerstoffversorgung in einem umschriebenen Teil des Gehirns. Ist der Grund für den Sauerstoffmangel eine unterbrochene Gehirndurchblutung (Ischämie), so spricht man von einem ischämischen Schlaganfall. Auch eine Blutung (Hämorrhagie) im Gehirn kann die Ursache für einen Schlaganfall sein (sog. hämorrhagischer Schlaganfall). In beiden Fällen werden die Nervenzellen im betroffenen Gebiet geschädigt und sterben ab.

Häufigkeit

Vor allem ältere Menschen erleiden einen Schlaganfall: Etwa die Hälfte aller Betroffenen ist über 70 Jahre alt. Der Schlaganfall und seine Folgen sind eine der Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter. Generell zählt der Apoplex zu den häufigsten Erkrankungen und ist in der Schweiz – zusammen mit Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen – verantwortlich für die meisten Todesfälle.

3. Ursachen

Für einen Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) sind die drei typischen Ursachen:

  • Hirngefässverschluss durch Arteriosklerose (sog. Arterienverkalkung) oder einen Thrombus (Blutgerinnsel)
  • Hirngefässverschluss durch eine Embolie
  • Hirnblutung (hämorrhagischer Infarkt), ca. 20 % der Schlaganfälle

Arteriosklerose

Die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) stellt den Hauptgrund für den Verschluss von Blutgefässen dar. Hierbei bilden sich im Laufe der Zeit an den Innenwänden der Blutgefässe sogenannte Plaques aus Fett- und Zellablagerungen. Je dicker diese Plaques werden, desto enger wird das Gefäss. Personen mit Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus und/oder hohen Cholesterinwerten sind besonders stark gefährdet Plaques zu bilden. Ist eine Arterie durch Plaques stark verengt, gelangt weniger sauerstoffreiches Blut in das Gewebe, das von diesem Blutgefäss versorgt wird. Plaques können ausserdem leicht einreissen. An einem solchen Riss entsteht dann ein Blutgerinnsel (Thrombus), dass das Gefäss sogar komplett verstopfen kann – die Sauerstoffversorgung des Gewebes ist dann ganz unterbrochen (Ischämie) und ein Schlaganfall ist die Folge.

Embolie

Eine Embolie ist ein Ereignis, bei dem ein Blutgerinnsel in ein Blutgefäss eingespült wird und das Gefäss verstopft. Ein solches Blutgerinnsel nennt man Embolus – es ist frei beweglich und kann deshalb dem Blutstrom folgen. Es handelt sich dabei meist um einen abgelösten Teil eines grösseren Blutgerinnsels (Thrombus), das sich ursprünglich an einer anderen Stelle des Blutkreislaufs gebildet hat. Diese grossen und in der Regel unbeweglichen Gerinnsel entstehen hauptsächlich an Gefässwänden oder in Blutgefässen, in denen das Blut langsam fliesst. Das kann zum Beispiel in ausgeweiteten Beinvenen oder in einem Aneurysma (Gefässaussackung) der Fall sein. Auch im Innern des Herzens können sich grössere Blutgerinnsel bilden, wenn die Herzvorhöfe unregelmässig schlagen (sog. Vorhofflimmern). Auch nach einem Herzinfarkt kann direkt am geschädigten Herzmuskel ein Blutgerinnsel entstehen.

Hirnblutungen

Eine Hirnblutung (hämorrhagischer Infarkt) entsteht, wenn ein Blutgefäss im Gehirn einreisst. Sind die Blutgefässe eines Patienten durch eine Arteriosklerose aufgrund von Bluthochdruck (Hypertonie) oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) vorgeschädigt, kann ein plötzlicher Blutdruckanstieg zum Einreissen des Blutgefässes führen. Auch eine krankhafte Ausweitung eines Hirngefässes (Aneurysma) kann einreissen und eine Hirnblutung hervorrufen. Sind die Blutungen im Bereich des Gehirns sehr stark, sprechen Mediziner von lebensbedrohlichen Hirnmassenblutungen.

Schlaganfall-Risikofaktoren

Für die Entstehung eines Schlaganfalls (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) sind mehrere Risikofaktoren bekannt. Darunter gibt es Risikofaktoren, die sich nicht verändern lassen: Höheres Alter, gehäuftes Auftreten von Schlaganfällen bei Blutsverwandten oder ein bereits erlittener Schlaganfall.

Es existieren aber auch veränderbare Schlaganfall-Risikofaktoren. Sie begünstigen, dass sich Arteriosklerose in den Hirngefässen entwickelt oder eine Embolie entsteht. Wer seine Lebensgewohnheiten umstellt und bestehende Erkrankungen behandelt, verringert sein Risiko für einen Schlaganfall.

Risikofaktoren sind:

  • Alter
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern)
  • verengte Arterien im Kopf- und Halsbereich
  • Rauchen
  • Übermässiger Alkoholkonsum
  • Fettstoffwechselstörungen, die zu erhöhten Blutfettwerten führen (hoher Cholesterinspiegel)
  • Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Bewegungsmangel
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4. Symptome

Bei einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) entstehen Symptome, weil ein Teil des Gehirns nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt wird und die betroffenen Nervenzellen in der Folge absterben. Die miteinander vernetzten Nervenzellen des Gehirns steuern wichtige Funktionen des Körpers – so etwa das Bewusstsein, das Sprechen, Bewegungen und das Sehen. Betrifft ein Schlaganfall einen Bereich des Gehirns, der eine dieser Funktionen regelt, so kann dies schwerwiegende Folgen haben. Die Symptome, die bei einem Schlaganfall auftreten können, fassen Mediziner als sogenannte «neurologische Ausfälle» zusammen.

Für einen Schlaganfall gibt es folgende Anzeichen:

  • plötzliche Schwäche oder Verlust der Muskelkraft bis hin zur kompletten Lähmung einer Gesichts- oder Körperhälfte (sog. Hemiplegie)
  • Taubheitsgefühl (gestörtes Berührungsempfinden), z.B. eines Armes
  • Sprachstörungen (undeutliche Sprache, Verständigungsschwierigkeiten)
  • Schluckstörungen
  • Sehstörungen (plötzliche Sehverschlechterung, Sehen von Doppelbildern)
  • Schwindel
  • plötzliche Verwirrtheit oder depressive Grundstimmung
  • Bewusstlosigkeit oder Benommensein
  • plötzlich auftretende, heftige Kopfschmerzen ohne bekannte Ursache (besonders bei Hirnblutung)

Diese neurologischen Ausfälle treten aber nicht bei jedem Schlaganfall-Patienten nach demselben Muster auf. Wo die unterschiedlichen Symptome auftreten, hängt eng damit zusammen, welcher Teil des Gehirns betroffen ist. So kann ein Schlaganfall der rechten Gehirnhälfte zum Beispiel zu einer Lähmung der linken Körperhälfte führen. Wie ausgeprägt die Symptome bei einem Schlaganfall sind, richtet sich ausserdem danach, wie viel Hirngewebe durch den Sauerstoffmangel in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Kurzfristige neurologische Ausfälle, die sich von selbst und ohne Folgen zurückbilden, gelten als Warnzeichen für einen Schlaganfall. Diese Vorboten der Erkrankung sollten deshalb immer ärztlich abgeklärt werden. Bei einer sogenannten TIA (transitorisch-ischämische Attacke) können die Symptome schon nach Minuten wieder verschwinden – bilden sich die Symptome erst nach 24 Stunden zurück, liegt ein Schlaganfall vor.

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5. Diagnose

Um bei Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) die Diagnose stellen zu können, muss der Arzt den Patienten zunächst gründlich untersuchen. Mit speziellen Untersuchungstechniken (z.B. einen Satz nachsprechen lassen) kann der Arzt neurologische Symptome wie Sprachstörungen feststellen. Ausserdem klärt der Arzt, ob Grunderkrankungen (z.B. Bluthochdruck) vorliegen, die zu dem Schlaganfall geführt haben könnten.

Der direkte Nachweis eines Schlaganfalls erfolgt über eine Computertomographie (CT) oder eine Kernspintomographie (MRT) des Kopfs. Diese Untersuchungsverfahren zeigen auch, welche Hirnregion genau betroffen ist. Mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung (Doppler-Sonographie) der Blutgefässe kann der Arzt ausserdem feststellen, ob Gefässverengungen im Halsbereich oder im Gehirn vorliegen.

Im Rahmen der Schlaganfall-Diagnose können ausserdem

  • ein EKG,
  • ein Herzultraschall (Echokardiographie),
  • ein EEG,
  • Blutuntersuchungen
  • sowie Pulsunregelmässigkeiten Hinweise auf die Erkrankung geben.
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6. Therapie

Bei einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) ist es wichtig, dass die Therapie so schnell wie möglich einsetzt (das englische Motto lautet «Time is brain», frei übersetzt «Zeit ist Gehirn»). Daher wird jeder Schlaganfall-Patient als medizinischer Notfall betrachtet, auch wenn die Symptome nur mild ausgeprägt sind. Es gilt: Bei jedem Schlaganfall ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich. Die Schlaganfall-Behandlung erfolgt in spezialisierten Schlaganfall-Einheiten mancher Spitäler, den sogenannten Stroke-Units (stroke; engl. für Schlaganfall; unit; engl. für Einheit).

Ein akuter Schlaganfall liegt vor, wenn eine bestimmte Hirnregion plötzlich nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und dadurch dauerhaft geschädigt wird. Daher hat bei einem akuten Schlaganfall die Therapie zum Ziel, diesen Schaden möglichst klein zu halten und schwere Folgen zu verhindern. Je nach Ursache des Schlaganfalls (Gefässverschluss oder Blutung) unterscheidet sich die Therapie. Daher sollten Ärzte durch Untersuchungen rasch die genaue Ursache herausfinden, um dann die geeignete Behandlung einleiten zu können.

Die Therapie bei einem Gefässverschluss (ischämischer Schlaganfall) umfasst:

  • Thrombolyse: Medikamente lösen das Blutgerinnsel im Gehirn auf und stellen die Durchblutung wieder her. Vorher aber muss der Arzt eine Hirnblutung mithilfe der Computertomographie (CT) des Kopfs ausschliessen.
  • Antikoagulation: Medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung; dies soll verhindern, dass das betroffene Gefäss noch mehr oder wieder verstopft.

Die Therapie bei einem Schlaganfall aufgrund einer Hirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall) umfasst in manchen Fällen einen neurochirurgischen Eingriff. Eine solche Operation hat zum Ziel, die Blutung zu stoppen, den Bluterguss zu entfernen und so das Hirngewebe zu entlasten. Bei allen Arten des Schlaganfalls müssen die lebenswichtigen Funktionen wie Blutdruck, Atmung, Herzfrequenz sowie die Urinausscheidung überwacht werden. Unter Umständen ist es erforderlich, dass der Arzt den Hirndruck mit Medikamenten senkt.

Langfristig soll die Schlaganfall-Therapie die neurologischen Symptome wie Lähmungen und Sprachstörungen bessern (Rehabilitation). Wie bei allen vom Gehirn ausgehenden Bewegungsstörungen geht man auch beim Schlaganfall nach dem sogenannten Bobath-Konzept vor. Das Bobath-Konzept beruht auf der Annahme, dass gesunde Hirnregionen lernen können, die Aufgaben der geschädigten Areale zu übernehmen.

Rehabilitation

Nach einem Schlaganfall sollte die Rehabilitation (Reha) beginnen, sobald es der körperliche Zustand des Betroffenen zulässt. Was nach der Erstversorgung im Spital folgt, hat grosse Bedeutung für das weitere Leben des Betroffenen. Wichtig ist ein nahtloser Übergang von der Klinik, in der der Schlaganfall versorgt wurde, zur neurologischen Rehabilitationsklinik. In vielen Fällen bessert eine im direkten Anschluss eingeleitete Therapie die Symptome deutlich – oft gelingt es, dass sie sich ganz zurückbilden. Besonders bei jüngeren Apoplex-Patienten erzielt die Reha sehr gute Therapieerfolge.

Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die je nach Ausprägung der Symptome zum Einsatz kommen: Bei Lähmungen stehen Krankengymnastik und Muskeltraining im Vordergrund – Patienten mit Sprachstörungen können mit Unterstützung eines Logopäden das Sprechen wieder erlernen.

Die Rehabilitationsmassnahmen bei Schlaganfall beginnen bereits im Spital als sogenannte neurologische Frührehabilitation. In der Regel beantragen Ärzte oder Sozialarbeiter dann für den Patienten die Reha, die sich an den Klinikaufenthalt anschliesst. Es empfiehlt sich, einen solchen Antrag bereits während der erste Tage des Aufenthalts zu stellen.

7. Verlauf

Nach einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) hängen die Folgen und der weitere Verlauf der Erkrankung davon ab, welche Hirnregion geschädigt wurde und wie gross das Ausmass dieser Schädigung ist. Eine frühzeitig begonnene Therapie kann dieses Ausmass gering halten und Komplikationen vermeiden. Sie ist deshalb entscheidend für einen günstigen Krankheitsverlauf.

Der Grad der Beeinträchtigung nach einem Schlaganfall kann von kaum merklichen Symptomen bis hin zu andauernder Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit reichen. Unterschiedlich stark ausgeprägte Schlaganfall-Folgen wie Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen können die Patienten zeitlebens begleiten. Der Schlaganfall ist daher auch die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter.

Generell gilt: Ein Schlaganfall ist eine lebensbedrohliche Erkrankung – gute medizinische Versorgung, Vorsorgemassnahmen und gesundheitsbewusste Lebensweise verbessern die Prognose aber deutlich.

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8. Vorbeugen

Einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) können Sie vorbeugen, indem Sie die veränderbaren Risikofaktoren für eine Arteriosklerose (sog. Arterienverkalkung) und eine Embolie (Verschluss eines Gefässes z. B. durch ein verschlepptes Blutgerinnsel) ausschalten:

  • Lassen Sie regelmässig Ihren Blutdruck kontrollieren – einen Bluthochdruck müssen Sie eventuell auch mit Medikamenten senken.
  • Achten Sie auf eine gesunde Lebensführung mit regelmässiger körperlicher Bewegung und bewusster Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse aber wenig Fett und Zucker.
  • Finden Sie heraus, ob bei Ihnen zu hohe Blutfettwerte vorliegen (hohes Cholesterin), z.B. im Rahmen des Gesundheits-Check-ups.
  • Lassen Sie Ihren Blutzucker kontrollieren, um einen Diabetes mellitus auszuschliessen.
  • Verzichten Sie auf das Rauchen und vermeiden Sie Stress. Denn Rauchen erhöht in jeglicher Form das Schlaganfallrisiko deutlich!
  • Trinken Sie Alkohol nur in Massen.
  • Lassen Sie Pulsunregelmässigkeiten mit Herzuntersuchungen wie EKG oder Echokardiographie abklären – vorliegende Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern muss der Arzt entsprechend behandeln. Dadurch verringt sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blutgerinnsel im Herzen entsteht, das sich lösen und ein Gefäss verstopfen kann.

Sollte es trotz dieser vorbeugenden Massnahmen zu ersten Anzeichen eines Schlaganfalls kommen, so nehmen Sie sie ernst. Treten Schwindel, plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen oder leichte Lähmungen auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Denn auch wenn die Symptome in manchen Fällen nur leicht sind: Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall.

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