• Lernumgebung: Gutes Licht, schöne Farben, angenehme Gerüche und ein bequemer Stuhl machen Sie aufnahmefähiger.

  • Wiederholung: Nur wenn etwas mehrmals durchgenommen wird, sieht das Gehirn genug Anreiz, um die entsprechenden Nervenverbindungen dauerhaft einzurichten. Dabei kommt es nicht auf die Dauer an. Häufigeres, aber kürzeres Üben ist besser.

  • Verschiedene Zugänge: Versuchen Sie nicht, sich immer wieder das Gleiche einzubläuen. Das Gehirn hat es lieber, wenn es auf verschiedene Arten angeregt wird. Es versteht und lernt umso besser, je mehr Beziehungen es zu einem Thema herstellen kann. Probieren Sie deshalb unterschiedliche Herangehensweisen an den Stoff, zum Beispiel via Buch, Gespräch und Museum.

  • Beispiele statt Regeln: Stumpfsinnig Regeln auswendig zu lernen kann mehr schaden als nützen. Das Gehirn schult sich vor allem an Beispielen. Auf die Regeln kommt es mit der Zeit von selbst.

  • Keine Angst vor Fehlern: Fehler sind ein Zeichen, dass sich das Gehirn mit etwas produktiv auseinander setzt. Wenn Fehler sofort gerügt werden, wird auch der kreative Auseinandersetzungsprozess beschnitten.

  • Lebensnähe: Was einen persönlich angeht, bleibt viel besser im Gedächtnis haften. Suchen Sie Verbindungen zwischen Lernstoff und eigenen Erfahrungen.

  • Zusammenhänge: Das menschliche Gehirn ist auf Zusammenhänge eingestellt und versucht diese zu erkennen. Bloss einen Wust von Details auswendig zu lernen, empfindet es als langweilig.

  • Pausen: Konzentrieren Sie sich auf nur einen Lerngegenstand. Sonst werden im Gehirn verschiedene Netzwerke aktiviert, die sich gegenseitig hemmen. Es ist sinnvoll, etwa zwischen Mathematik- und Sprachübungen eine Pause einzulegen.
  • Genug Schlaf: Schlafen Sie genug – nicht nur weil ausgeruhte Gehirne besser aufnehmen, sondern auch weil sich das am Tag zuvor Geübte in der nächtlichen Ruhephase setzt.
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