Therapieansätze gibt es viele. Wir empfehlen viel Bewegung, Hochlagern der Beine und Abwaschen mit kaltem Wasser. Zudem sind pflanzliche Venenmittel erhältlich, die lindernd wirken. Kompressionsstrümpfe verzögern zwar ein Fortschreiten der Erkrankung, können aber bestehende Krampfadern nicht zurückbilden.

Operativ steht für Besenreiser besonders die Verödung im Vordergrund. Dabei wird ein Mittel in die Vene gespritzt, das die Innenwand reizt und das Gefäss verschliesst. Man muss aber nach fünf Jahren bei jeder zehnten Patientin mit einem Wiederauftreten der Besenreiser rechnen. Vor einer allfälligen Behandlung sollten Sie immer die Beinvenen abklären lassen. Denn Besenreiser sind kleine Blutgefässe in der Haut, die sich durch Rückstau von Blut ausgedehnt haben. Deswegen sind sie deutlich sichtbar und stören vor allem aus ästhetischen Gründen. Der gleiche Mechanismus ist übrigens für die Ausbildung der grossen Krampfadern verantwortlich; Besenreiser sind deshalb oft von Krampfadern begleitet.

Vererbung ist die häufigste Ursache, aber auch nach einer Thrombose kann die Venenfunktion geschädigt sein.

Anzeige

Weitere Infos