Bluthochdruck erhöht das Risiko für Herzkrankheiten, Hirnschlag, Demenz, Nierenprobleme und Durchblutungsstörungen. Blutdruckwerte werden in mmHg – Millimeter Quecksilbersäule – gemessen. Werte ab 140/90 mmHg gelten als zu hoch. Zu hoher Blutdruck tritt sehr häufig auf: bei etwa jedem zweiten über 50-Jährigen. Hypertonie, so das Fremdwort, bereitet oft jahrelang keine Beschwerden. Wohl deshalb kennen viele Betroffene ihre Blutdruckwerte gar nicht. Aus diesem Grund gilt: Lassen Sie Ihren Blutdruck beim Hausarzt regelmässig messen – oder messen Sie ihn zu Hause selber. Mit einer Blutdruckbehandlung sollen Organschäden und frühzeitige Todesfälle verhindert werden. Zur Therapie werden Medikamente eingesetzt. Auch nicht medikamentöse Massnahmen sollten auf jeden Fall Bestandteil einer Behandlung sein.

Dazu gehören die Gewichtsreduktion bei Übergewicht, salzarme Ernährung mit viel Früchten und Gemüse, keine Zigaretten, wenig Alkohol und mehr Bewegung. Sinkt der Blutdruck dank der Therapie während mindestens eines Jahres, können die Medikamente eventuell reduziert werden. Die Chance dazu ist grösser, wenn Sie Ihren Lebensstil ändern.

Weitere Infos
Zum Thema Bluthochdruck im Internet: www.netdoktor.de/krankheiten

Anzeige