Der Fuchsbandwurm kann beim Menschen eine lebensgefährliche Lebererkrankung auslösen. Doch sie ist selten: In der Schweiz erkranken höchstens acht bis zehn Menschen pro Jahr daran. Vor allem der Fuchs gilt als Überträger der Krankheit, aber auch Hunde und Katzen sind immer wieder befallen. Die Tiere scheinen gesund zu sein, scheiden jedoch die Eier des Parasiten mit dem Kot aus.

Der Mensch steckt sich durch die Aufnahme der Eier an, die an Waldbeeren, Fallobst und Pilzen haften – oder durch den Kontakt mit befallenen Haustieren. Der Arzt stellt die Diagnose aufgrund von Antikörpern, die sich im Blut finden. Helfen Medikamente nicht, müssen befallene Leberteile wegoperiert werden. Daher:

  • Waschen oder erhitzen Sie wilde Früchte, Pilze und wildes Gemüse sorgfältig (Wurmeier werden bei Temperaturen über 80 Grad Celsius abgetötet). Einfrieren tötet die Eier nicht unbedingt ab.
  • Entwurmen Sie regelmässig Hund und Katze.
  • Halten Sie keine Tiere in Küche und Vorratskammer.
  • Entsorgen Sie immer den Haustierkot.
  • Schützen Sie den Sandkasten der Kinder vor Haustierkot.