Ja, denn Generika sind exakte Kopien eines bereits zugelassenen Medikaments – bezüglich Wirkstoff, Darreichungsform und Zusatzstoffen. Sie dürfen jedoch erst auf den Markt kommen, wenn der Patentschutz des Originals abgelaufen ist (nach 15 bis 20 Jahren). Da die Entwicklungskosten für den Wirkstoff wegfallen, sind die Kopien deutlich günstiger. Preisbewusste Patientinnen und Patienten fragen deshalb beim Arzt oder in der Apotheke nach einem Generikum – oder machen sich im Internet kundig (unter www.pro-generika.ch, www.generika.cc).

Für die Zulassung aller Heilmittel in der Schweiz ist das Institut Swissmedic zuständig, also auch für die Generika. Dabei werden die Kopien bezüglich Wirkung, Qualität und Sicherheit detailliert mit dem Originalpräparat verglichen.

Wichtig: Generika dürfen nicht mit Galenik verwechselt werden. Damit sind die verschiedenen Darreichungsformen ein und desselben Medikaments gemeint – Tablette, Dragee, Sirup, Zäpfchen, Tropfen, Gel, Creme oder Ampulle. Und hier sind tatsächlich unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen möglich, weil oft unterschiedliche Trägerstoffe und Konservierungsmittel verarbeitet sind. Deshalb kann ein Zäpfchen besser wirken als eine Tablette, ein Gel besser als Tropfen.

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