Rückenschmerzen in der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Entbindung sind häufig. Manchmal bleiben sie dauerhaft, besonders nach der Geburt von Zwillingen oder wenn die Mutter das Kind viel herumträgt.

Während der Geburt muss sich der knöcherne Beckenring erweitern, damit der Kopf des Kindes hindurchpasst. Schon während der Schwangerschaft weichen Hormone die Bänder auf. So werden die Beckengelenke beweglicher.

Auch andere Gelenke verlieren an Stabilität, was durch Muskelarbeit kompensiert werden muss. Im Rücken gibt es durch Muskulaturüberlastung schmerzhafte Verhärtungen und Verkürzungen. Zum Ausgleich strecken Schwangere den Bauch nach vorn und machen ein hohles Kreuz. Dies belastet die Wirbel zusätzlich.

Besonders anfällig sind Frauen, die schon zuvor unter Rückenbeschwerden oder Haltungsschwächen litten. Auch lang dauernde Geburten verursachen Rückenschmerzen. Was lässt sich dagegen tun?

  • Beckenbodentraining und Rückengymnastik stärken die Muskulatur.

  • Regelmässig pausieren (hinlegen).

  • Achten Sie auf gute Haltung, auch im Sitzen.

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