Ja, falls es richtig durchgeführt wird! Denn falsches Dehnen kann genauso schädlich sein wie unterlassenes Dehnen. Normalerweise ziehen sich die einzelnen Muskelfasern beim Laufen aktiv zusammen und werden anschliessend passiv wieder auf die ursprüngliche Länge auseinander gezogen.

Dynamisches und statisches Dehnen
Nach einer Überbelastung kann sich der Muskel nicht mehr ganz auf die normale Länge entspannen, er verkürzt sich, und es bilden sich schmerzhafte Verhärtungen. Die Leistungsfähigkeit des Muskels nimmt ab, und die Gelenke werden nicht mehr
optimal entlastet.

So dehnen Sie richtig: Als Vorbereitung auf das Joggen ist dynamisches Dehnen angesagt. Dabei werden die Muskeln zuerst durch lockeres Einlaufen aufgewärmt. Dann werden die einzelnen Muskelgruppen durch acht bis zwölf langsame Bewegungen bis an die Bewegungsgrenze gedehnt. Nach dem Laufen wird ein statisches Dehnen empfohlen. Nach einem lockeren Auslaufen werden die Muskeln gruppenweise bis an die Bewegungsgrenze für etwa zehn Sekunden passiv angespannt und wieder gelöst. Es werden drei bis vier Wiederholungen empfohlen.

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