Es passiert meist schnell und unerwartet: Eine ungeschickte Bewegung, und schon hat man sich verbrannt. Verbrennungen gehören zu den häufigen Unfällen im Haushalt. Ob Bügeleisen, heisses Wasser, Kerzen oder Herdplatten: Bereits bei Temperaturen von 50 bis 60 Grad treten Gewebeschädigungen auf.

Bei akuten Verbrennungen ist das wichtigste Gegenmittel kaltes Leitungswasser. Halten Sie die betroffene Körperstelle ausgiebig unter den laufenden Wasserhahn. Auf keinen Fall sollten Sie mit eisigem Wasser oder Eiswürfeln kühlen - das führt zu einer zusätzlichen Gewebeschädigung. Auch in den nächsten Stunden gilt: Das beste Schmerzmittel ist kaltes Wasser. Bilden sich keine Blasen, ist die Haut meist gerötet und schmerzt stark, aber die Verletzung heilt narbenlos ab.

Falls doch Brandblasen entstehen, ist bei einem Kleinkind unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Allgemein gilt: Blasen nicht öffnen. Offene Brandwunden sind ein idealer Nährboden für Bakterien und infizieren sich oft. Streichen Sie auf Verbrennungen keine Cremen oder Hausmittel wie etwa Mehl oder Melkfett. Decken Sie die Stelle mit einem sterilen Verband ab.

Schützen Sie die neu gebildete Haut vor der Sonne - im Sommer am besten mit einer Sonnenblockcreme.

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Weitere Infos

Informationen zu Verbrennungen unter www.netdoktor.de oder www.medizinfo.de (als Suchwort jeweils «Verbrennungen» eingeben)