Nicht alle Nähte sind gleich: Manche Chirurgen bevorzugen resorbierbare Kunststofffäden, die der Körper selbst abbaut und die deshalb nicht gezogen werden müssen. Andere verwenden lieber Fäden, die beim Nähen besser gleiten, später aber entfernt werden müssen. Ausserdem gibt es metallische Wundklammern, die einen raschen, sicheren Wundverschluss ermöglichen, aber nach der Heilung ebenfalls entfernt werden müssen.

Die Pflege der Wunde bleibt sich immer gleich. Halten Sie die Wunde möglichst sauber und trocken, um Infektionen zu vermeiden. 48 Stunden nach der Operation ist eine kurze Dusche mit reinem Wasser - also ohne Duschmittel - erlaubt. Waschen Sie die Wunde nicht mechanisch, lassen Sie bloss Wasser darüberlaufen.

Wichtig: Nach der Dusche soll der Verband erst angelegt werden, wenn die Wunde vollständig trocken ist. Im Winter kann die Trocknung wenn nötig mit einem auf «kalt» gestellten Haarföhn beschleunigt werden. Danach sollten Sie die Wunde kurz desinfizieren. Oder Sie legen einen trockenen Verband an, je nachdem was Ihr Chirurg empfohlen hat.

Nach Entfernung der Fäden dauert es 24 Stunden, bis die kleinen Einstichlöcher verheilt sind. Danach dürfen Sie auch wieder baden.

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