1 - Männer und Frauen genauso häufig betroffen

Oft hört man, dass Frauen aufgrund Ihres Bindegewebes und der Fähigkeit zu Gebären häufiger von Inkontinenz betroffen sind. Schaut man sich jedoch die Gesamtzahl der Betroffenen an, fällt etwas auf. Denn Männer holen mit fortschreitendem Alter die Frauen ein. Frauen lernen Inkontinenz früher kennen als Männer. Das liegt an Schwangerschaft und Entbindung. Im Gegensatz dazu sind Männer erst im späteren Alter mit Inkontinenz konfrontiert, dann aber genauso häufig betroffen wie Frauen im gleichen Alter.
 

2 - Falsches Inkontinenzmaterial

Laut unserer Pflegeexperten-Befragung benutzen viele Betroffene aus Unwissenheit das falsche Inkontinenzmaterial. Genauer gesagt treten Fehler auf wie falsche Saugstärke, das Verwenden doppelter Einlagen, die Benutzung von Damenbinden statt Einlagen oder sogar das geknüllte Toilettenpapier in der Unterwäsche. Das richtige Inkontinenzmaterial trägt aber wesentlich zur Symptomlinderung bei. Ausserdem profitieren Betroffene von weiteren Funktionen wie Geruchsminimierung und Hautschutz. Übrigens zählen Windelhosen zu den beliebtesten Inkontinenzartikeln. 


3 - Scham vor Beratung

Umfragen durch Pflegeexperten haben ergeben, dass Betroffene mit der Diagnose Inkontinenz äusserst viel Scham empfinden. So sehr, dass sie sich scheuen sich einem Angehörigen bzw. Produktexperten anzuvertrauen. Das liegt wohl am gesellschaftlichen Tabu, welches immer noch fest in den Köpfen der Menschen verankert ist. Dabei empfehlen Pflegeexperten ausdrücklich sich in kompetente Hände zu begeben, um schnell eine geeignete Lösung für den Betroffenen zu finden. So stellen Betroffene und Angehörige sicher, dass die Lebensqualität so gut wie möglich erhalten bleibt und dass der Leidensdruck von einem abfällt.

Inkontinenz-Beratung von Insenio
Quelle: Insenio

4 - Warenproben wirken nachhaltig

Warenproben sind einzeln verpackte Inkontinenzartikel, welche zu Testzwecken angeboten werden. Erfahrungsgemäss helfen Sie nachhaltig die Versorgung durch Inkontinenzmaterial zu verbessern. Das liegt daran, dass Blasenschwäche sehr individuell ausgeprägt ist. Bei dem einen geht der Urin langsam ab, bei dem anderen schwallartig. Der eine verliert Stuhl, der andere nicht. Deshalb empfehlen Produktexperten das Testen von mehreren Warenproben, bevor Betroffene Ihre Wahl treffen. 
 

5 - Zögern vermindert Heilungschancen

Studien belegen, dass Inkontinenz-Betroffene durchschnittlich zwei Jahre lang zögern bevor sie den ersten Schritt wagen, sprich zum Arzt gehen. Jedoch kann das fatale Folgen haben. Je länger der Betroffene wartet, desto mehr sinken die Heilungschancen. Das liegt daran, dass die Ursachen einer Inkontinenz, sei es ein geschwächter Beckenboden oder Adipositas (Fettleibigkeit), oft beherrscht werden können. Genauer gesagt helfen Beckenbodenübungen den geschwächten Beckenboden zu stabilisieren, so dass Blasenschwäche merklich und zügig abklingt und nicht zu einem unwiederbringlichen Problem wird
 

6 - Weniger trinken schadet

Oft hören Pflegeexperten, dass Betroffene absichtlich weniger trinken, um böse Überraschungen zu vermeiden, sprich weniger Ausscheidungen in unvorbereiteten Situationen zu entwickeln. Das sollten sie tunlichst unterlassen, sagen Experten. Nicht nur, dass weniger Flüssigkeit den gesamten Organismus und geistige  Fähigkeiten einschränkt, sondern auch eine bestehende Blasenschwäche verstärken kann. Grund hierfür ist der reduzierte Harn, der die Blasenwand reizt und mehr Ausscheidungen provoziert. 
 

7 - Recherche im Internet steigt

Dank des Internets erhalten die meisten Betroffenen und Angehörigen Zugang zu umfangreichen Informationen über Blasenschwäche und ihre Behandlung. Dies wird immer mehr genutzt laut Umfragen. Ganz besonders hoch gefragt sind Informationen und Ratschläge zu Inkontinenzprodukten und dessen Anwendung. Mittlerweile bekommt man im Internet detaillierte Informationen zu Ursache und Therapie, Produktempfehlungen und auch hilfreiche Alltagstipps. Achten Sie bei Ihrer Recherche darauf, dass es sich um eine seriöse Quelle handelt.
 

8 - Arztbesuch immer noch erste Handlung

Wer den Verdacht hat, von Inkontinenz betroffen zu sein, der unternimmt als erstes den Gang zum Arzt. Laut Umfragen ist das immer noch die häufigste Erst-Handlung. Jedenfalls werden hier Möglichkeiten der Therapie je nach Ursache und Gesundheitszustand geklärt. Oftmals verschreibt der behandelnde Arzt Beckenboden-Training beim Physiotherapeuten und Inkontinenzmaterial. 
 

9 - Soziale Isolierung 

“Ich gehe jetzt weniger ins Theater, obwohl mir das immer viel Freude bereitet hat.” “Ich sehe meine Freunde weniger, weil ich Angst habe, sie könnten etwas riechen.” Solche und ähnliche Aussagen hören Inkontinenz-Experten oft von Betroffenen. Folglich führt die Tabuisierung von Blasenschwäche fatalerweise zu sozialer Isolierung. Soziale Vereinsamung wiederum beeinflusst grundlegend Lebenszufriedenheit und Lebensqualität. Deshalb ist jeder von uns, auch Nicht-Betroffene angehalten, offen, diskret und einfühlend über Blasenschwäche zu sprechen. 
 

10 - Scham und Schuld gegenüber Angehörigen

Mit steigender Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Pflegefälle in Schweizer Familien. Wenn dann noch eine Inkontinenz hinzu kommt, wird die Pflegesituation erheblich erschwert. Kein Wunder, dass Betroffene fast immer Scham und Schuld empfinden sobald ihre Angehörigen auch noch mit ihren Ausscheidungen zu tun haben. Auf jeden Fall ist in solchen Situationen eine Beratung durch Pflegefachkräfte und -experten sehr hilfreich. Immerhin beantworten sie Fragen wie “Was ist bei Inkontinenz zu tun?” oder “Wie gehe ich am besten damit um?”
 

Fazit 10 Fakten über Inkontinenz
Inkontinenz ist ein weit verbreitetes Leiden, viel weiter als man allgemeinhin annimmt. Grund genug, um mit dem Tabuthema aufzuräumen und hilfreiche Fakten darzulegen. Waren Ihnen die obigen 10 Fakten bereits bekannt? Haben Sie weitere Fakten zu ergänzen? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder lassen Sie sich diskret von INSENIO beraten! 

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Quelle: Insenio