Ein kleines Gerät kann die Lebensqualität von Asthmakranken erheblich verbessern: Der Peakflow-Meter ist preiswert, einfach zu bedienen und schon für Kinder ab etwa fünf Jahren einsetzbar. Mit diesem Gerät können Asthmatiker ihren maximalen Atemfluss selber kontrollieren. Erreicht der Messwert 80 Prozent oder mehr des persönlichen Bestwerts, ist die Krankheit unter Kontrolle – weitere Massnahmen sind nicht nötig.

Liegt der Atemfluss hingegen unter der 80-Prozent-Schwelle, muss die Behandlung gemäss den Vorgaben des Arztes angepasst werden. In der Regel bedeutet dies, dass mehr bronchienerweiternde Medikamente oder ein Kortisonpräparat inhaliert werden müssen (allenfalls in Kombination). In Einzelfällen ist auch der Haus- oder der Notfallarzt zu kontaktieren.

Asthma ist eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut, die oft eine langfristige Behandlung verlangt. Deshalb sind regelmässige Kontrollen nötig, um den Erfolg der Therapie einschätzen beziehungsweise die Behandlung anpassen zu können. Voraussetzung dafür ist eine gute Instruktion durch den Arzt.

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Neben den objektiven Messungen mit dem Peakflow-Meter sollten Asthmatiker lernen, ihr Befinden subjektiv einzuschätzen. Dazu müssen sie die typischen Symptome kennen, die eine Verschlimmerung anzeigen: zum Beispiel Atemnot in der Nacht oder bei körperlicher Anstrengung. Werden die persönlichen Eindrücke mit den Messwerten kombiniert, können die Betroffenen ihre Behandlung gezielt optimieren.

 

  • Erfolgreiche Behandlung: Es ist wichtig, dass eine Verschlechterung der Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt wird.
  • Guter Informationsstand: Je besser Asthmatiker über ihre Krankheit Bescheid wissen, desto eigenverantwortlicher können sie handeln.
     
  • Wichtiges Hilfsmittel: Ein richtig eingesetzter Peakflow-Meter bringt Asthmatikern mehr Freiheit. Sie können dadurch ihre Lebensqualität steigern – im besten Fall empfinden sie kaum mehr Einschränkungen.
     
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