Weil sich Grippe-, auch Influenzaviren genannt, im Winter leicht von Mensch zu Mensch verbreiten, kommt es im Winterhalbjahr zur Krankheitswelle. Von einer epidemischen oder einer saisonalen Grippe spricht man, wenn der Erreger bereits in der Bevölkerung kursiert.

Bei den meisten Personen verursacht das Grippevirus starkes Fieber und Muskel- und Gelenkschmerzen; Bettruhe ist nötig. Die Grippe muss vom grippalen Infekt (Erkältung) unterschieden werden, der von anderen Virentypen ausgelöst wird. Eine richtige Grippe ist nicht harmlos. Vor allem älteren Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten kann sie gefährlich werden: In der Schweiz sterben jährlich 400 bis 1000 Personen.

Die Symptome

Rasch ansteigendes und hohes Fieber, Kopfschmerzen, trieffende Nase, verstopfte Nase, schmerzender Rachen, trockener Husten, schmerzende Muskeln, jede Bewegung schmerzt, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Fieber und Schüttelfrost.

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Quelle: Daniel Röttele

Das Grippevirus und wie es in den Körper eindringt

Das Virus wird von infizierten Personen beim Husten und Schneuzen über Tröpfchen verbreitet. Wer in der Nähe ist, steckt sich beim Einatmen der Viren über die Schleimhäute an. Die Infektion ist auch im direkten Kontakt mit einer Person möglich oder indirekt über die Hände, wenn man Viren auf Türfallen aufnimmt und, etwa beim Augenreiben, zu den Schleimhäuten bringt.

Quelle: Daniel Röttele
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