Der Sauerstoffgehalt der Luft in grosser Höhe ist geringer als auf Meeresniveau. Die Höhenkrankheit entsteht, weil das Gehirn und Körpergewebe mit Sauerstoff unterversorgt sind und der Körper versucht, das Manko zu kompensieren. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitverlust, Leistungsabfall und ein beschleunigter Puls.

Erfolgt der Aufstieg langsam, sind die Chancen besser, dass der Körper sich anpasst und Symptome schwächer auftreten. Wenn Sie jedoch anfängliche Beschwerden ignorieren, keine Pause einlegen und nicht sofort in tiefere Lagen absteigen, kann sich ein Lungenödem (Wasser in der Lunge) mit akuter Atemnot entwickeln. Im letzten Stadium entwickelt sich ein Hirnödem, das zu akuter Verwirrung und schliesslich zum Tod führt.

Die Höhenkrankheit kann bei allen Menschen bereits ab 2500 Metern über Meer auftreten. Das Erkrankungsrisiko ist bei Rauchern gleich gross wie bei Nichtrauchern, bei Untrainierten gleich wie bei Trainierten - und auch bei älteren Menschen gleich wie bei Jugendlichen.

Eine ärztliche Beratung vor Reiseantritt ist unerlässlich! Bei Trekkingvorbereitungen muss man sich in jedem Fall auch über Impfungen und weitere mögliche medizinische Probleme informieren.