Frage von Karl B.: Ich habe ständig eine verstopfte Nase. Nützt da eine Operation?

Zuerst müssen Sie die Ursachen für Ihre verstopfte Nase abklären lassen. Oft besteht tatsächlich ein mechanisches Belüftungshindernis im Inneren der Nase. Gründe dafür können eine krumme Nasenscheidewand oder Schwellungen der Schleimhaut durch Zigarettenrauch und andere chemische Stoffe sein. Auch Allergien oder die wochenlange Anwendung von Nasentropfen und Sprays können zu solchen Beschwerden führen. Tumoren kommen als Ursache ebenfalls in Frage, sind aber selten.

Wenn Sie das ganze Jahr über an einer verstopften Nase leiden, sollten Sie zum Arzt gehen. An Medikamenten stehen kurzfristig Nasentropfen zum Abschwellen, Schleimlöser und Nasenspülungen zur Verfügung. Auch eine gezielte antibiotische Behandlung kommt in Frage. Das Ausschalten möglicher äusserer Einflüsse ist meist sehr schwierig. Ausnahme: Gegen Hausstaubmilben kann man sich relativ gut schützen.

Gelegentlich brauchts eine Operation

Hilft obige Therapie nicht, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Spezialist beigezogen werden. Ist die Anatomie der Grund, so ist meist eine Operation angezeigt. Die Nasenscheidewand kann begradigt werden, oder der Engpass in der Nase wird erweitert.

In der Regel atmen Sie nach einem solchen Eingriff besser und leiden seltener an chronischen Infekten. Äusserlich bleiben keine Narben zurück.