Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) registrierten einige Regionen zwar noch immer eine erhöhte Grippeaktivität, jedoch mit sinkendem Trend. Die meisten Regionen verzeichneten eine sporadische Grippeaktivität mit generell sinkendem Trend. Die Grippewelle scheine insgesamt überwunden. Die ersten sieben Wochen dominierte das Grippevirus vom Suptyp A/H1N1, das 2009 eine Pandemie auslöste, danach zirkulierten mehrheitlich Influenza-B-Viren.

Das A/H1N1-Virus sei bisher nicht mutiert und stelle somit dasselbe Risiko dar wie im vergangenen Jahr: Es ist relativ erhöht für Personen mit Komplikationsrisiko, jedoch gering für die übrigen Personengruppen. (BAG)

A/H1N1

  • Plötzlich auftretendes Fieber über 38 Grad
  • Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen
  • Schnupfen, trockener Husten und Halsschmerzen
  • Schwindelgefühl oder Atembeschwerden
  • Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen

Einige Bevölkerungsgruppen haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen:

  • Personen mit chronischen Krankheiten, vor allem Immunschwäche, Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen sowie Stoffwechsel- oder Nierenleiden
  • schwangere Frauen
  • Kleinkinder unter zwei Jahren
  • Personen über 65


sind gemäss WHO und BAG anfälliger für einen schweren Krankheitsverlauf.

Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder via kontaminierte Oberflächen (insbesondere Hände) von Mensch zu Mensch übertragen. Einfache Hygieneregeln senken das Risiko einer Ansteckung: Empfehlungen des BAG

Informationen des Bundesamts für Gesundheit rund um die Grippe finden Sie hier.