• In Frage kommen Patienten, die lebenslang gerinnungshemmende Medikamente einnehmen müssen. Die Gründe sind meistens eine künstliche Herzklappe, wiederholte Thrombosen und Embolien oder Herzrhythmusstörungen.


  • Die Methode eignet sich für selbstständige, aktive Menschen, die Eigenverantwortung übernehmen wollen.


  • Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Bei Kindern können die Eltern geschult werden. Gleiches gilt für Behinderte.


  • Das theoretische Wissen und die praktische Anwendung werden in einem eintägigen Kurs vermittelt. Er findet an verschiedenen Orten in der Schweiz statt.


  • Nach der Schulung folgt eine «Ubungsphase». Während ein bis drei Monaten misst der Patient einmal pro Woche die Blutverdünnung und protokolliert die Werte in einem Tagebuch. Beim Hausarzt wird gleichzeitig eine Parallelbestimmung durchgeführt.


  • Nach Abschluss der Ubungsphase kommt der Patient zu einer Kontrolle beim Schulungsarzt. Neben der Parallelmessung durch das Labor werden Erfahrungen und Probleme bei der Selbstbestimmung besprochen.


  • Wer sich für diese Methode interessiert, kontaktiert am besten seinen Hausarzt.