Es zwickt im Kreuz, der Nacken schmerzt. Wenn man besonderes Pech hat, hat die böse Hexe auf einen geschossen und man kommt nicht mehr aus dem Bett: Schmerzen im Rückenbereich können die Hölle sein. Vier von fünf Menschen sind mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen. Jede dritte Konsultation beim Hausarzt dreht sich um dieses Problem.

Darum harzt es im Rücken

Schuld an Rückenbeschwerden sind unter anderem lange Stunden am PC sowie exzessive Tablet- und Handynutzung. Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass der übermässige Gebrauch der mobilen Gadgets sogar zur Bildung eines Knochendorns am Hinterhauptbein des Schädels führt. Der Körper versucht so, den ständigen Zug auf die Nackenmuskulatur zu kompensieren, den der nach vorne geneigte Kopf verursacht.

Doch auch starke körperliche Beanspruchung durch Beruf und Training sowie falsche Belastung können dem Rücken zusetzen. Nur in 15 Prozent der Fälle ist jedoch eine klare Ursache der Schmerzen auszumachen, wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall. Meist bleiben die Auslöser unklar. Angenommen werden verspannte Muskeln. Auch das Bindegewebe, genauer die Faszien, stehen im Verdacht.

Dann muss man zum Arzt

Zum Arzt sollte man gemäss Rheumaliga dann, wenn die Beschwerden nach zwei bis vier Wochen nicht von alleine verschwunden sind, wenn es in Armen und Beinen kribbelt oder gar Lähmungserscheinungen auftreten. Auch Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl sind Alarmzeichen. Bei zusätzlichen Blasenproblemen besteht der Verdacht auf Nierenbeckenentzündung, was sehr gefährlich sein kann. Ebenfalls ein Fall für den Arzt.

Das hilft

In den anderen Fällen hilft: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Empfohlen werden kurze Spaziergänge, Lockerungsübungen und eine gute Abwechslung zwischen Sitzen, Stehen und Liegen. Bewährt haben sich auch spezifische Rückengymnastik-Angebote sowie Aquafit und Aqua-Jogging. Tagelanges Stillliegen bei Rückenschmerzen kann sogar schaden, weil dabei Muskeln abgebaut werden.

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Das mag das Herz

Von der Bewegung profitiert übrigens auch unser Herz. Dieser Hochleistungsmotor läuft ohne jeglichen Boxenstopp und Ölwechsel – unser ganzes Leben lang. Es schlägt über 3 Milliarden Mal in unserem Leben – über 100’000 Mal am Tag, fast 5000 Mal in der Stunde. 

Für ein fittes Herz sollten wöchentlich zwischen 3500 und 6500 Kilokalorien durch Bewegung verbrannt werden. Also 500 bis 930 Kilokalorien am Tag. Das Schöne: Einen Grossteil davon schafft man allein mit Hilfe ganz normaler Alltagsaktivitäten. Doch das allein genügt nicht. Wissenschaftliche Studien zeigen: Es braucht ein Ausdauertraining von einer Stunde pro Woche – idealerweise in Absprache mit einem Trainings-Experten. Untrainierte müssen unbedingt langsam starten: Steigern kann man sich immer noch. Wem eine Stunde Training aufs Mal zu viel ist, der kann seinen Puls auch zweimal wöchentlich für 35 Minuten auf Trab bringen.

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Darum hilft Sport

Bluthochdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel gehören zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sportliche Betätigung senkt den Blutdruck. Selbst wenige Minuten täglich reduzieren das gefährliche LDL-Cholesterin und erhöhen das gute HDL-Cholesterin. Klar ist: Wenn man einen Muskel beansprucht, kräftigt man ihn. Das ist auch beim Herzmuskel so. Sport stärkt zudem die Blutgefässe, er macht sie elastischer.

Ernährung und Gesundheit
Auch die Ernährung spielt bei der Behandlung von Krankheiten eine wichtige Rolle. Durch gute Ernährung können Symptome gemildert und das Wohlbefinden gesteigert werden. Halten Sie deswegen keine Diät. Verändern Sie Ihre Essgewohnheiten!
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Sanft einsteigen

Starten Sie mit flottem Spazieren, wenn Sie schon längere Zeit nicht mehr sportlich aktiv waren. Nach einigen Wochen können Sie Ihren Puls mit Joggen, Velofahren und Schwimmen nach oben treiben. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit myStep tun Sie nicht nur Ihrem Körper Gutes – auch Ihr Portemonnaie freut sich. Mit dem Präventionsprogramm der CSS lohnt es sich doppelt, Ihre Schritte zu zählen.