GenussLernbare Kunst

Herausfinden, was einen entspannt – und dann dosiert einsetzen.

Die Zürcher Psychologin Ulrike Zöllner nennt in ihrem Buch «Die ganz andere Art, sich etwas Gutes zu tun» folgende Regeln fürs Geniessen:


  • Genuss ist individuell: Ich weiss, was mir Genuss verschafft, und erweitere diese Kenntnisse täglich.
  • Genuss ist aktiv: Ich bin mit allen Sinnen am Genuss beteiligt.
  • Genuss braucht Zeit: Ich plane so, dass ich auch für ungeplante Genüsse Zeit habe.
  • Genuss ist ungeteilt: Ich kann nie mehrere Dinge gleichzeitig geniessen.
  • Genuss ist lernbar: Ich arbeite daran, meine Genussfähigkeit zu entwickeln und zu differenzieren.
  • Genuss braucht Pausen: Ich geniesse nicht fortwährend, sondern nur hin und wieder.
  • Genuss ist alltäglich: Ich benötige keine besonderen Objekte, Ereignisse oder Umstände, damit ich geniessen kann; mein Alltag bietet genug Möglichkeiten zum Genuss.
  • Genuss braucht Spannung: Ich schiebe den Genuss auf und geniesse die Vorfreude.
Veröffentlicht am 06. November 2003