Nikotin, Alkohol, Zwiebeln oder Knoblauch: Meist riecht man danach nur kurzfristig aus dem Mund. Anders verhält es sich beim dauerhaften, fauligen Mundgeruch. Die betroffene Person bemerkt ihn meist selber nicht, da sich die Riechzellen daran gewöhnt haben.

Krankheiten oder Magenprobleme sind nur selten Ursache des Mundgeruchs. Meistens sorgen Fäulnisbakterien im Nasen-, Rachen- oder Mundraum für schweflige Ausdünstungen. Verstärkt werden kann der Geruch durch Mundtrockenheit, lokale Entzündungen oder Medikamente.

Gegen Mundgeruch wirkt das tägliche Putzen der Zunge: Bürsten Sie dazu nach jeder Zahnreinigung mit der übrig gebliebenen Paste die Zunge bis möglichst weit nach hinten. Apotheken und Drogerien verkaufen dafür spezielle Zungenschaber. Die Zahnbürste tut es aber auch.

Nachhaltig wirksame Medikamente gegen Mundgeruch gibt es nicht: Mundwasser, Kaugummi oder Lutschtabletten überdecken ihn nur kurzfristig. Helfen kann eine Sanierung der Zähne und gezieltes Reinigen der Zahnzwischenräume und der Zahntaschen. Gelegentlich sitzen die Bakterien unerreichbar im hinteren Rachen oder in den Nasennebenhöhlen. Dann hilft nur eine fachärztliche Behandlung.

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