Die persönlichen Kosten für ein Leben im Alters- oder Pflegeheim sind von Heim zu Heim verschieden. Als anrechenbare Einkünfte gelten: AHV, Pensionskasse, Krankenkassenleistungen an die Pflege, Ergänzungsleistungen und allenfalls Hilflosenentschädigung. Das Vermögen muss ebenfalls zur Finanzierung beigezogen werden. Nur in Ausnahmefällen springt die Sozialhilfe ergänzend für Heimkosten ein. Erkundigen Sie sich, ob das Heim über Stiftungsmittel verfügt, die im Notfall angezapft werden könnten.

In der Regel muss bei einer nicht mehr selbst bewohnten Liegenschaft ein Hausverkauf ins Auge gefasst werden. «Tricks» etwa das Haus oder das Vermögen den Kindern zu schenken ziehen nicht. Die Schenkung wird als so genannter Vermögensverzicht bei den Ergänzungsleistungen prozentual angerechnet. Allerdings wird dort auch ein jährlicher Vermögensverzehr von rund 10000 Franken berücksichtigt, so dass die Schenkung mit den Jahren weniger ins Gewicht fällt.

Die Eltern können sich also bei einer frühzeitigen Schenkung des Eigentums die Nutzniessung vorbehalten, im Grundbuch ist das Haus aber schon auf den Namen der Kinder eingetragen. Bevor ein solcher Schritt erwogen wird, lohnt es sich, die familiäre Situation zu prüfen und das Ganze mit dem Notar zu besprechen.

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