«Cash for Shelter», zu deutsch «Bargeld für Unterkunft», ist ein Projekt des Bundes, das vom Schweizerischen Katastrophenhilfekorps koordiniert wird.

In Zusammenarbeit mit vor Ort tätigen Schweizer Hilfswerken werden Gastgeberfamilien entschädigt, die Flüchtlinge aufgenommen haben. Damit will man verhindern, dass es zu Spannungen zwischen Einheimischen und Vertriebenen kommt. Den Familien werden monatlich zehn Franken pro aufgenommene Person ausbezahlt.

Die Flüchtlinge erhalten denselben Betrag, aber in Form von Lebensmitteln. Zehn Prozent dieser Summe fliessen an eine lokale Sozialinstitution. Um Doppelzahlungen zu vermeiden, werden die Daten mit anderen Organisationen abgeglichen.

«Cash for Shelter» startet Mitte Mai. Geplant ist, 30000 Menschen während sechs Monaten zu unterstützen. Dafür sind 4,3 Millionen Franken vorgesehen. Insgesamt stehen für dieses Projekt zehn Millionen Franken zur Verfügung.

Beim Projekt «Focus» werden die im Kosovo verbliebenen Menschen sowie Flüchtlinge und Vertriebene im übrigen Jugoslawien mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten versorgt. In einem zweiten Schritt soll mit der Aufarbeitung der Umweltschäden begonnen werden.