84

84 Exemplare des Düsenjets PC-24 sollen bis Ende 2019 ausgeliefert sein. Die Produktion des zehn Millionen Franken teuren Fliegers der Pilatus-Werke ist damit jahrelang ausgelastet, weitere Bestellungen werden gegenwärtig nicht angenommen.

Die PC-24 aus Stans ist Jahre nach der P-16 aus Altenrhein wieder ein Düsenflieger aus der Schweiz: Der Militärjet P-16 war ab 1955 in fünf Exemplaren gebaut worden. Zwei stürzten in den Bodensee, zwei wurden verschrottet, einer steht im Museum – und die Technik des P-16 lebt im Learjet weiter.
Quellen: Pilatus-Werke, NZZ

Pilatus PC-24 – der erste Düsenjet der Schweiz

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7

7 Prozent der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger galten 2011 als verschuldet. Das entspricht etwa der durchschnittlichen Verschuldung der Bevölkerung der Schweiz von 7,7 Prozent.

Die Ergebnisse sind allerdings sehr unterschiedlich zwischen Stadt und Land und den Kantonen. Die Verschuldungsquote der Sozialhilfebezüger in den Kantonen variiert zwischen 0 und 35 Prozent. Im Durchschnitt beträgt die Verschuldung rund 32'000 Franken.

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2110

2110 Franken beträgt der Grundbedarf einer vierköpfigen Familie, die Sozialhilfe bezieht. Die ortsübliche Wohnungsmiete samt Nebenkosten sowie die Krankenkassenprämien mit Franchise und Selbstbehalt ergeben das Existenzminimum, das diese Familie zugut hat. Spezielle, situationsbedingte Leistungen können zusätzlich beantragt werden.

41'000'000

62 Prozent des Schweizer Papiergelds sind als Tausendernoten im Umlauf. Gegen 41 Millionen Exemplare davon finden sich in Brieftaschen, Tresoren, Schliessfächern, Familienbibeln oder, wenns ums Schmuggeln geht, gerollt in Zigarettenschachteln. Das sind neunmal so viel Tausendernoten, wie es Zweihunderternoten gibt. Die Freigabe des Eurokurses verursachte einen weiteren Run auf Bares in Papierform. «Die grosse Liebe liegt gebündelt in der Schweiz», sang der Wiener Rainhard Fendrich 1982. Daran hat sich wenig geändert.
Quelle: Nationalbank.

2400

2400 Seiten auf dem Portal myswitzerland.com informieren in arabischer Sprache. Damit will Schweiz Tourismus Bewohner der Golfstaaten anlocken. Sie sind gerngesehen, denn sie geben gut 500 Franken pro Tag aus – das ist Weltrekord.

Für Gäste aus der Wüste hat man die neuntägige «Grand Tour of Switzerland» entworfen. Sie kostet rund 6000 Franken für zwei Personen und führt von Genf über Jungfrau, Matterhorn, 22 Seen und grüne Weiden nach St. Moritz. Die Schweiz erwartet 2015 so viele arabische Gäste wie nie zuvor.
Quelle: www.saudigazette.com.sa

146

Exakt 146 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) gibt es in der Schweiz. Je nach Umsetzung in den Kantonen sind das zwischen einer und 27 Behörden. Für wie viele Personen die jeweilige Behörde zuständig ist, variiert stark.

Die zentrale Aufgabe der Kesb ist der Schutz hilfsbedürftiger Personen. Sie wählt Beistände, ordnet Massnahmen für Kinder und Erwachsene an, setzt Vorsorgeaufträge in Kraft, hat bei fürsorgerischen Unterbringungen zu entscheiden und hat Kontrollfunktionen.

1'182'500'000

1182,5 Millionen Franken sind die verbotenen Drogen wert, die in die Schweiz eingeführt werden – gemäss jüngsten Schätzungen des Bundesamts für Statistik und der Eidgenössischen Zollverwaltung von 2013. Das sind rund 146 Franken pro Schweizer Nase und Jahr für Amphetamine, Cannabis, Crystal Meth, Heroin, Khat oder Kokain. Was die in der Schweiz hergestellten Drogen wert sind, wird nicht erhoben. 2013 kam es zu immerhin 1400 Verurteilungen wegen Anbau und Herstellung von Betäubungsmitteln. Quelle: Interpharma.ch.

3,2

3,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz bezogen 2013 Sozialhilfe. Durchschnittlich ist ein Drittel der Bezügerinnen und Bezüger weniger als ein Jahr lang auf Sozialhilfe angewiesen, lediglich 15,6 Prozent beziehen diese über sechs und mehr Jahre. Der Kanton Neuenburg ist mit 7,3 Prozent Spitzenreiter bei der Bezügerquote, gefolgt von Basel-Stadt (6,1 Prozent) und von Genf (5,4 Prozent).

38'850

38'850 Deutsche zeigten sich im Jahr 2014 an, weil sie dem Finanzamt Gelder auf Schweizer Konten verheimlicht hatten. Das sind so viele wie in den drei Vorjahren zusammen. Als Grund für den steilen Anstieg wird das neue deutsche Amnestiegesetz für Steuerhinterzieher genannt. Zudem die Politik der Schweizer Banken, die Kunden mit Schwarzgeld ablehnen – und die Gefängnisstrafe für den Fussballmanager und Steuersüder Uli Hoeness.

Seit 2010, als das oberste deutsche Gericht die Nutzung gestohlener Schweizer Bankdaten erlaubte, zeigten sich über 100'000 deutsche Steuersünder reuig. Quelle: Der Spiegel.

21'150

21'150 Franken pro Jahr: Wer mehr als diesen Betrag beim selben Arbeitgeber verdient, ist obligatorisch bei der Pensionskasse der Firma versichert. Wenn jemand diese Mindestlohngrenze nur überschreitet, wenn er die Löhne aus verschiedenen Jobs zusammenzählt, kann er sich freiwillig versichern.

Möglich ist das bei der Auffangeinrichtung oder – je nach Reglement – bei der Pensionskasse einer Firma. Jeder Arbeitgeber wird sodann beitragspflichtig. Auf Wunsch kassiert die Pensionskasse die Beiträge dort direkt.

15

15 Prozent der Schweizer Haushalte haben keine Privathaftpflichtversicherung. Diese ist zwar tatsächlich freiwillig, aber dringendst zu empfehlen. Denn wenn man etwa aus Unvorsichtigkeit eine Person verletzt, kann der Schaden in die Millionen gehen. Insbesondere für Velofahrende ist die Privathaftpflichtversicherung ein Muss, seit die Velovignette abgeschafft ist. Nur mit der Privathaftpflicht sind sie gegen die finanziellen Folgen eines Haftpflichtfalls geschützt. 

563'500'000

563,5 Millionen Franken haben Schweizer Firmen letztes Jahr dank Waffenexporten eingenommen. In Zukunft ist mehr zu erwarten: Seit November 2014 sind die Regeln für Kriegsmaterialexporte gelockert – das beschloss das Parlament. Der wichtigste Abnehmer 2014 war Deutschland mit einem Umfang von 187 Millionen Franken, gefolgt von Indonesien. Schlusslicht ist Mauretanien: Das Land empfing Kriegsmaterial im Wert von zehn Franken – eine Rücksendung von Musterteilen für Handfeuerwaffen. Die Produktion in der Schweiz wurde vom Bund abgelehnt.
Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco)

4900

4900 Franken kostet es, sich zusammen mit seinem tierischen Liebling begraben zu lassen. Möglich ist das in Läufelfingen BL, auf einem der zwei Tierfriedhöfe der Schweiz. 1500 Flöcklis, Lumpis, Schätzelis und auch ein Hängebauchschwein liegen in Läufelfingen – und einige verstorbene Tierfreunde daneben. Die Tiere werden meist erdbestattet, der Mensch kann nur kremiert beigesetzt werden. Die kombinierte Grabstelle von Mensch und Tier bleibt 25 Jahre lang erhalten. Der verstorbene Mensch bleibt namenlos, das Tier bekommt ein beschriftetes Holzschild.

6977

Fast 7000 Personen meldeten letztes Jahr Konkurs an. Ein neuer Rekord. Doch nur jeder vierte Konkurs wurde von Lebenden beantragt, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mitteilt. Über 5000 Konkursverfahren betreffen verstorbene Personen, bei denen die Nachkommen die Erbschaft aus­schlugen. Grund: Man erbt nicht nur Vermögens­werte, sondern auch die Schulden. Wenn diese höher sind als das hinterlassene Vermögen, sollten die Erben ausschlagen. Wenn das alle gesetzlichen Erben tun, kommt es zur konkursamtlichen Liquidation.

1477

1477 Personen waren Ende Januar in der Hooligan-Datenbank des Bundes registriert - acht weniger als sechs Monate zuvor. Laut aktuellen Zahlen des Bundesamts für Polizei (fedpol) randalierten drei Viertel der Registrierten an Fussballspielen, der Rest gehört zu den gewalttätigen Eishockeyzuschauern. Die eingetragenen Hooligans sind fast alle männlich - nur 13 Täterinnen sind in der Datenbank verzeichnet. Der jüngste Gewalttäter, ein Zwölfjähriger, geht noch in die Schule, der älteste ist mit 69 Jahren bereits Rentner. Die meisten Hooligans sind jedoch zwischen 19 und 24 Jahren alt.

2350

2350 Franken beträgt aktuell die maximale AHV-Altersrente. Viele sind der Meinung, dass sie monatlich mit diesem Betrag rechnen können, wenn sie lückenlos in die AHV einbezahlt haben. Doch das stimmt nicht in jedem Fall: Die Höchstrente erhält nur, wer zudem auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 84‘600 Franken kommt. Um den Durchschnitt zu berechnen, zählen alle Einkommen seit dem Jahr, in dem Sie 21-jährig wurden, bis zum Jahr vor dem Rentenalter zusammen. Ehepaare müssen übrigens häufig mit einer Kürzung rechnen: Kein Ehepaar erhält mehr als 150 Prozent der Maximalrente.

99'000'000

99 Millionen Mal wurden die 328 Beiträge des Zürchers Adrian von Ziegler auf Youtube insgesamt angeklickt. Der Musiker zählt damit zu den zehn erfolgreichsten Schweizern auf dem Videoportal, das zum Google-Imperium gehört. Von Zieglers Ohrenschmeichler wie «Für den König», «Nachtnebel» oder «Mythos» erreichen x-fach mehr Hörer als die Werke anderer Schweizer Künstler. Ohne den Kanal Youtube, der vor rund zehn Jahren gegründet wurde, hätte der 25-jährige mit seiner ätherischen Musik kaum weltweit ein derart breites Publikum finden können.

3a

Die gebundene Vorsorge der dritten Säule (3a) umfasst Bank- und Versicherungsprodukte. Bei Letzteren gibt es drei Arten: konventionelle Policen, fondsverwaltete Policen und reine Risiko-Lebensversicherungen ohne Sparteil. Im Artikel 3 der Verordnung zur steuerlichen Abzugsberechtigung (BVV 3) ist die Ausrichtung der Leistungen geregelt. Für Immobilien kann das 3a-Geld in drei Fällen vorbezogen werden: Erstens Erwerb, zweitens Beteiligung an Wohneigentum zum Eigenbedarf und drittens die Rückzahlung von Hypotheken.

6768

Seit Januar 2015 können Angestellte, selbstständig Erwerbende, die einer Pensionskasse angeschlossen sind und ALV-Bezüger jährlich den neuen Maximalbetrag von 6768 Franken in die Säule 3a einzahlen. Das Sparen in der gebundenen Vorsorge ist als Ergänzung dringend zu empfehlen, weil sich das steuerbare Einkommen verringert. Bei einem durchschnittlichen Einkommen mindert man damit seine Steuerlast um rund 1700 Franken. Dazu profitiert man von Vorzugszinsen oder attraktiven Renditen bei Fondslösungen.

4240

4240 Unternehmen gingen im letzten Jahr in der Schweiz Pleite. Nach aktuellen Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform wurden fast 70 Prozent der Konkursverfahren gar nicht durchgeführt. Grund: Die noch vorhandenen Aktiven deckten nicht einmal die Verfahrenskosten. Das grösste Insolvenzrisiko besteht bei Firmen  aus dem Baunebengewerbe, der Gastronomie sowie aus dem Gross- und Detailhandel und bei Reisebüros, wenn sie als GmbH nur mit einem minimalen Grundkapital von 20‘000 Franken gegründet wurden und wenn sie jünger als fünf Jahre sind.

12

Zwölf Männer ohne Schweizer Pass stehen einer Schweizerin zur Auswahl – statistisch gesehen und im paarungswilligen Alter von 20 bis 39 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt, wer den 672'688 Schweizerinnen jener Altersklasse einen der gleichaltrigen 670'713 Schweizer zuteilt: Es bleiben 1975 vorerst partnerlose Schweizerinnen übrig. Will man den 372'864 ebenso jungen Männern ohne Schweizer Pass eine der gleichaltrigen 348'208 Frauen ohne Schweizer Pass zuteilen, bleiben 24'656 Männer single. Also kann eine der zuvor verbliebenen Schweizerinnen aus zwölf Männern einen Prinzen auswählen. Die Zahlen stammen vom Bundesamt für Statistik und sind aus dem Jahr 2013.

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Zwölf Männer ohne Schweizer Pass stehen einer Schweizerin zur Auswahl – statistisch gesehen und im paarungswilligen Alter von 20 bis 39 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt, wer den 672'688 Schweizerinnen jener Altersklasse einen der gleichaltrigen 670'713 Schweizer zuteilt: Es bleiben 1975 vorerst partnerlose Schweizerinnen übrig. Will man den 372'864 ebenso jungen Männern ohne Schweizer Pass eine der gleichaltrigen 348'208 Frauen ohne Schweizer Pass zuteilen, bleiben 24'656 Männer single. Also kann eine der zuvor verbliebenen Schweizerinnen aus zwölf Männern einen Prinzen auswählen. Die Zahlen stammen vom Bundesamt für Statistik und sind aus dem Jahr 2013.

106'200

So viele Menschen sind im Jahr 2013 aus der Schweiz ausgewandert. 28'500 davon waren Schweizer Bürger, die restlichen 77'700 ausländische Staatsangehörige. Auswandern gibt viel zu tun: Das Eidgenössische Amt für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät, ein bis zwei Jahre im Voraus mit der Planung zu beginnen – allein schon, weil es so lange dauern kann, bis man über alle erforderlichen Papiere verfügt. Auch sonst hält das EDA viele Ratschläge für Auswanderungswillige bereit: www.eda.admin.ch