Skater leben gefährlich: Hinter Fussball, Skifahren und Snowboarden rangiert Inlineskating auf Platz vier der Unfallstatistik in der Schweiz. Jährlich benötigen über 10000 Fahrerinnen und Fahrer ärztliche Betreuung. «Fast immer handelt es sich um Selbstunfälle», sagt Othmar Brügger von der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung. Der Experte ist deshalb froh über ein neues Angebot, die so genannten Roll-outs. Das sind geführte Touren von Skateprofis für Familien und Einsteiger. Ziel der Roll-outs ist es, den Teilnehmenden die Grundtechnik und damit mehr Sicherheit im Verkehr beizubringen. Obligatorisch ist dabei das Tragen der vollständigen Schutzausrüstung: Helm, Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschoner.

Einen Tag lang wird unter Anleitung erfahrener Skating-Instruktoren auf maximal 20 Kilometern in einfachem Gelände dem Skaten gefrönt. «Eine gute Sache», meint Othmar Brügger, weil so das Unfallrisiko verringert werde. Teilnehmen können alle; die Kosten betragen pro Person 50 Franken, Kinder von sieben bis zwölf Jahren fahren gratis mit. Die nächsten geführten Touren in neun Regionen der Schweiz finden am 23. und 30. September sowie am 7. Oktober statt.

Infos und Anmeldung:

www.swiss-skate-map.ch

Prospekte mit Anmeldetalon gibt es auch unter der Faxnummer 052/722 27 91