Sandra Wymann interessierte sich für das «coole

Angebot» der Postfinance für Leute mit einem gelben

Jugendkonto einen Pocket-PC von Hewlett-Packard (HP)

für 999 Franken. Als Inhaberin eines Jugendkontos konnte

sie dabei einen 200-Franken-Gutschein anrechnen lassen. Sandra

Wymann überwies 999 Franken, schickte den Gutschein ab

und erhielt statt der deutschen die englische Geräteversion.

Nach mehreren Anrufen erklärte HP, Wymann solle das

Gerät zurückschicken und neu bestellen inklusive

Überweisung. Die erste Zahlung werde ihr rückvergütet.Sandra

Wymann erhielt bald nach der Retoure das richtige Gerät.

Aber die Rückvergütung, immerhin rund 1200 Franken,

traf nicht ein. Anrufe und eingeschriebener Brief nützten

nichts. Sandras Mutter, Marlis Wymann, fragte schliesslich

den Beobachter, was sie denn noch unternehmen könnten.

Nichts, ausser erneut mahnen was nun aber der Beobachter

in die Hand nahm. 14 Tage später erhielt Sandra Wymann

das Geld. Doch bei Marlis Wymann blieb Unbehagen zurück:

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«Man fühlt sich als Konsumentin nicht ernst genommen,

wenn erst der Beobachter schreiben muss.»

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