«Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul»: Das Sprichwort verlangt zu Recht, dass man Geschenke nicht kleinlich überprüft. Ärgerlich ist es dennoch, wenn ein seriöses Möbelgeschäft wie die Diga Möbel AG eine tolle Gewinnankündigung macht, dann aber nicht das liefert, was sie verspricht.

Begonnen hat die Geschichte wie so oft mit dem Satz: «Sie haben gewonnen!» Diga gratulierte Karin Portmann (Bild) im Brief zum ersten Preis, einer Waschmaschine im Wert von 2500 Franken. Karin Portmann und ihr Lebenspartner Thomas Emmenegger freuten sich sehr über die Nachricht, denn sie besassen keine eigene Waschmaschine. Als aber das Gerät eintraf, erhielt die Freude einen Dämpfer. Die Maschine war zwar ungebraucht, aber sie entpuppte sich als zehnjähriges Modell, das längst keine 2500 Franken mehr wert war.

Im direkten Kontakt liess sich die Sache nicht lösen, weshalb sich Thomas Emmenegger an den Beobachter wandte. Dessen Intervention setzte das Gespräch wieder in Gang. Die Diga tauschte das alte Modell gegen eine moderne Maschine. Jetzt ist der Wettbewerbspreis für Karin Portmann und Thomas Emmenegger tatsächlich ein echter Gewinn.