Diana Bischof hatte bei Diax – heute Sunrise – ein Abo unterschrieben und benützte ihr Handy regelmässig. Sie erhielt aber nie Rechnungen für die Gespräche, weshalb sie etliche Male bei Sunrise nachfragte. Doch das half nichts – im Gegenteil: Die Telekommunikationsfirma unterbrach die Leitung. Aus ihrer Sicht zahlte Diana Bischof die Rechnungen nicht.

Deshalb stellte Sunrise ihr das Handy ab und verlangte 300 Franken, «weil die vereinbarte Mindestvertragsdauer von zwölf Monaten nicht eingehalten» worden sei. Das wiederum verstand Bischof nicht. Denn nicht sie hatte ja den Vertrag beendet, sondern Sunrise.

Weder telefonisches noch schriftliches Hin und Her brachte Klarheit. Als Bischof einen für sie erneut unverständlichen Ratenzahlungsvorschlag bekam, wusste sie sich nicht mehr zu helfen – und rief den Beobachter an.

Dieser konnte zwar nicht klären, was genau schief gelaufen war. Aber dank Hartnäckigkeit, Geduld und Gesprächsbereitschaft auch von Sunrise gelang es, einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen: Diana Bischof zahlte die noch offenen Gesprächstaxen, und Sunrise verzichtete auf die 300 Franken. Eine grosse Erleichterung für die noch in der Ausbildung stehende junge Frau.

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