«Der schwere Klotz muss weg.» Beat Abegg aus Einsiedeln SZ fackelte nicht lange und tauschte bei der Swisscom sein Handy gegen ein neues, leichteres Modell ein. Um vom Vorzugspreis für Neuabonnenten zu profitieren, kündigte er das alte Abo. Während zweier Monate würden so zwar zwei Abos gleichzeitig laufen, doch unter dem Strich lohne sich das, sagte er sich.

Anderthalb Jahre später stellte er fest, dass seine Frau noch immer die Gebühren für beide Handys bezahlte – die Rechnung für das alte Abo war einfach weiterhin zugestellt worden. Abegg reklamierte bei der Swisscom. Diese antwortete, dass nichts zurückbezahlt werde, denn mit dem Begleichen der Rechnungen habe Abegg seine Schuld anerkannt.

Das wollte der verärgerte Kunde nicht auf sich sitzen lassen und fragte beim Beobachter-Beratungszentrum um Rat. Dort teilte man ihm mit, dass Geld zurückgefordert werden könne, wenn eine nicht bestehende Schuld irrtümlich bezahlt worden sei. Mit guten Argumenten gerüstet, machte Beat Abegg nochmals Druck. Mit Erfolg: Die Swisscom erstattete ihm den ganzen Betrag zurück.

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