Die in diesem Jahr erstmals in der ganzen Deutschschweiz durchgeführte Mediabrands-Studie ermittelt die qualitative Ausstrahlung der Schweizer Medienmarken sowie deren Gesamtreichweite (Total Audience). Über 60 Medienmarken umfasste Studie in der gesamten Deutschschweiz, wie die Werbewoche berichtet. Die Intermediastudie, die Publicom im letzten Jahr erstmals durchführte, basiert auf einer Repräsentativbefragung von über 3200 Personen in der deutschen Schweiz.

Mediabrands untersucht auch die generelle Mediennutzung der Deutschschweizer. Demnach nutzen zwei Drittel der erwachsenen Deutschschweizer das Internet auf einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet). Mehr als die Hälfte der Deutschschweizer konsumieren Zeitungsinhalte in digitaler Form über das Internet.

20 Minuten und SRF 1 erreichen gemäss Werbewoche über die verschiedenen Kanäle zwar das grösste Publikum: je gut dreieinhalb Millionen erwachsene Deutschschweizer zwischen 15 und 74 Jahren pro Quartal.

Wenn es aber um emotionale Nähe und Markenstärke geht, führen andere Medien die Liste an, allen voran der Beobachter. Gemäss Studie sei die Traditionszeitschrift nicht nur die sympathischste sprachregionale Medienmarke der Deutschschweiz, sie schlägt alle anderen auch punkto Stärke des Markenprofils.

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Grosse Sympathie geniessen auch die SRF-Medien, insbesondere SRF 2 konnte den Sympathiewert innert Jahresfrist deutlich verbessern und sein Markenprofil schärfen. Ebenfalls unter den sympathischsten sprachregionalen Marken befinden sich die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag.

Mediabrands wird durch das Medienberatungsunternehmen Publicom jährlich durchgeführt. (Werbewoche)