«Der Beobachter sucht die Zusammenarbeit mit Radio und TV. Er nutzt die Möglichkeiten der neuen Medien» – schon früh erkannte der Beobachter die Notwendigkeit der Zeit: In seinem Konzept von 1993 war Multimedialität bereits ein fester Bestandteil. Denn der moderne Kunde will selber entscheiden, auf welchen Kanälen er zu seiner Information kommt.

Vor zehn Jahren lancierte der Beobachter zusammen mit dem heutigen Hitradio Z eine Ratgebersendung. Diese Drei-Minuten-Beiträge in Form von Frage und Antwort kamen bei den Zuhörern gut an, so dass sich schon bald weitere Lokalradios für die Kurzsendungen interessierten.

Seit zwei Jahren geht der Radioratgeber mit einem jugendlicheren Sendekonzept über den Äther und hat in dieser Form rund 150 Sendungen produziert. Ein Programm, das sich bewährt hat. «Die Themenauswahl ist gelungen und entspricht unserem Zielpublikum», bestätigt Jürgen Sahli, Chefredaktor von Radio Argovia. «Und wir sind froh, dass wir mit dem Beobachter einen kompetenten und glaubwürdigen Partner präsentieren können.» Neben dem Hitradio Z und Radio Argovia senden mittlerweile zehn weitere Privatstationen den Radioratgeber, so dass jede Woche rund 1,5 Millionen Hörerinnen und Hörer von einer fundierten Beratung profitieren können.

Im Sommer 1993 wagte der Beobachter ein erstes Engagement beim Schweizer Fernsehen DRS. In der Mittagssendung «TAFgeld» präsentierte der Geldexperte Giuseppe Botti reale Fälle aus dem Beratungsalltag und zeigte Lösungen auf. Die Sendung war ein Erfolg und ermutigte den Beobachter zu Partnerschaften mit anderen Sendegefässen.

Anzeige

«So nicht» – auf allen Kanälen
Besonders erfolgreich ist heute die Zusammenarbeit mit der Sendung «Quer» auf SF1. In der Rubrik «So nicht» wird heute jeweils ein stossender Fall aus dem Beobachter-Beratungsalltag präsentiert. Häufig wird die Ohnmacht des Kleinen im Kampf mit den Grossen zum Thema gemacht. «Die Fälle sind beim Publikum sehr beliebt. Sie zeigen, dass es sich durchaus lohnt, wenn man sich wehrt», erläutert Monika Zinnenlauf, Redaktionsleiterin von «Quer». «Und da sich die Grundidee unserer Sendung mit den Idealen des Beobachters deckt, ist diese Zusammenarbeit für uns optimal.» Auch der Beobachter profitiert. Denn die «So nicht»-Beiträge werden vom Publikum klar als Beobachter-Fälle wahrgenommen, was diesem zu einer beinahe erfreulichen Image- und Markenpflege verhilft.

Jüngstes TV-Kind des Beobachters ist der «Marktplatz», heute «konsum.tv», eine Sendung von Presse-TV auf SF2. «Die Kooperation mit dem Beobachter bietet uns die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten unter der gleichen Flagge zu segeln», bestätigt Marco Castellaneta, Moderator und Chefredaktor von «konsum.tv». «Wir können aus einer starken Position agieren, was auch dem Konsumenten zugute kommt.»

Anzeige

Erste Zeitschrift im Internet
Auch bezüglich Internetauftritt zeigte der Beobachter Pioniergeist. Er war die erste grosse Schweizer Zeitschrift, die den Schritt ins World Wide Web wagte. Mit grossem Erfolg: Innert weniger Jahre schaffte es die Internetredaktion, beobachter.ch zu einem der beliebtesten Schweizer Medienangebote im Netz zu machen. Heute besuchen täglich bis zu 7000 Internauten die Homepage des Beobachters und profitieren von dieser einzigartigen Service- und Beratungsplattform.

Den jüngsten Coup landete die Online-Redaktion mit dem Wissensspiel. «Unsere Fangemeinde hat grossen Spass am spielerischen Lernen», sagt Markus Will, Managing Director von beobachter.ch. «Anders lässt sich der Riesenerfolg des Spiels nicht erklären.» Aber das soll noch nicht alles sein. Markus Will hält sich vorläufig noch bedeckt: «So viel kann ich sagen: In diesem Jahr werden wir unser Online-Beratungsangebot massiv ausbauen.» Man darf also gespannt sein.

Anzeige