Seit dem 1. August ist Monexio mit Sitz in der Stadt Bern operativ tätig. Gemäss «Handelszeitung» will die Postfinance mit dem Tech-Start-up «Initiativen im Bereich digitale Zahlungslösungen mit noch höherer Geschwindigkeit» vorantreiben. Dass Monexio bei der Postbank strategische Priorität geniesst, erweisen die Planungen, zehn Vollzeitstellen dafür auszuschreiben. Auf der Chefetage amten Thierry Kneissler, langjähriges Postfinance-Geschäftsleitungsmitglied, sowie Hansruedi Köng als Präsident und Postfinance-Chef höchstpersönlich.

Digitale Brieftasche ist beliebt

Monexio soll die Entwicklungsarbeiten zu einer digitalen Mobile-Payment-Lösung im Debit-Bereich und zu einer digitalen Brieftasche in Schwung bringen. Die Konkurrenten Swisscom, Sunrise und Orange haben seit neuestem mit den Kreditkartenfirmen Cornercard und Aduno die Lösung Tapit ins Leben gerufen. Mit der Tapit-App bezahlt der Kunde über das Smartphone bei Detailhändlern. Auch Börsenbetreiberin SIX arbeitet an einer digitalen Brieftasche, weshalb die Postfinance mit ihrer Tochter einen Gang zulegen will. Zum Stand ihrer Pipeline hält sie sich jedoch bedeckt. So liess man gegenüber der «Handelszeitung» mitteilen, dass «Details zu neuen Produkten erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden, wenn ein konkretes Leistungsangebot vorliegt.»

Die neue «Handelszeitung» gibts ab heute am Kiosk.