Energieetiketten erlauben einen direkten Vergleich. Der Handel muss die Etikette an Neuwagen, Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Tumblern, Waschmaschinen, Lampen und neuerdings an Backöfen anbringen. Als nächste Produktkategorie erhalten voraussichtlich Klimageräte einen Energieverbrauchskleber.

Geräte und Fahrzeuge werden aufgrund einheitlicher Tests auf einer siebenstufigen Skala eingeteilt: A (grüner Balken) steht für niedrigen Verbrauch beziehungsweise hohe Effizienz, ein G (roter Balken) erhalten die ineffizienten Energiefresser. Je nach Geräteart macht die Etikette Angaben über den Stromverbrauch pro Jahr (Kühlgeräte) oder den Stromverbrauch je Programmdurchlauf (Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler). Um den Verbrauch zu berechnen, müssen die Angaben mit dem Strompreis pro Kilowattstunde multipliziert werden.

Bei Autos erfasst die Energieetikette den Treibstoffverbrauch, verglichen mit den anderen angebotenen Modellen der gleichen Klasse (zum Beispiel Kleinwagen, Mittelklasse, Minivans). Zudem ist der Ausstoss des für die Erderwärmung hauptverantwortlichen Treibhausgases CO2 deklariert.

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