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FesteDas Einmaleins des passenden Weins

Bild: Thinkstock Kollektion

Einfache Grundregeln für Wein lauten: weiss vor rot, leicht vor gehaltvoll, jung vor alt, einfach vor edel, ­trocken vor süss. Wir meinen: Trinken Sie das, was ­Ihnen gefällt und schmeckt!

von Irène de Giacomoaktualisiert am 2016 M09 21

Lieblich
Passt zum Apéro, zu säure- und salzbetonten Speisen. Die Weine sind nicht süss, weisen aber eine dezente Restsüsse auf. Zu finden unter anderem bei Weissweinen wie Petite ­Arvine, Johannisberg und ­Chardonnay (Wallis), Rueda (Spanien) oder Soave (Italien).

Säurebetont
Passt zu kalten und vegetarischen Speisen, zu hellem Fleisch und Fisch. Dazu gehören jüngere Weissweine wie Riesling, Grüner Veltliner, ­Epesses und jüngere Rote wie Merlot, Pinot noir, Dolcetto oder ­Primitivo.

Gehaltvoll
Passt zu warmen, eher schweren, proteinhaltigen Speisen wie Fleisch, aber auch zu Käse und Schokolade. Zu den ­kräf­tigen Rotweinen zählen ­Amarone, Barolo, Bordeaux, Châteauneuf-du-Pape.

Süss
Passt zu Desserts. Die Auswahl ist gross: Sauternes, Eiswein, Gewürztraminer, süsse Schaumweine wie Moscato oder solche mit dem Prädikat Demi-sec.

Wein zu asiatischer Küche
Auch für die asiatische Küche gilt: Es schmeckt, was gefällt. Statt Sake, Bier oder Tee zu Shushi etwa ein Gewürz­traminer oder ein Chardonnay aus dem Barrique. Der Vorteil von gehaltvollen Weinen: Sie ­bieten der Schärfe die Stirn.