Nun, 15 Jahre nach einem Schiffsunglück im Pazifik, weiss das auch die Wissenschaft. 29'000 Quietschentchen, -biber, -schildkröten und -frösche gingen damals über Bord und landeten im Wasser. Der Ozeanograph Curtis Ebbesmeyer nutzte die Plastiktierchen, die zum Teil jahrelang auf den Weltmeeren schwammen, um Meeresströmungen genauer zu bestimmen. Er verfolgte ihre Routen und konnte anhand dieser veraltete Daten korrigieren. Laut der Internetseite des Wissensmagazins «Welt der Wunder» kann nun der Kurs von vermissten Schiffen und Ölteppichen detaillierter als bisher berechnet werden.

Die Wege, die die Plastiktiere einschlu­gen, variierten je nach Strömung ziemlich stark. Während einige schon bald an die Küste Alaskas gespült wurden, hatten andere regelrechte Abenteuer zu bestehen. Ein Teil kreiste drei Jahre lang im subarktischen Meereswirbel, und rund 10'000 Tiere schwemmte es durch die Beringstrasse, worauf sie dann - im Packeis ein­gefroren - Richtung Atlantik trieben.

Quelle: Agentur Gettyimages