Lustvoll biss Toni Maraffa in einen Aprikosen-Farmerriegel der Migros. Doch sein Hunger verflog in Windeseile, als er die Maden entdeckte, die aus dem Stängel herausfielen. «Es war schon sehr widerlich», erinnert er sich. Auch der zweite Riegel – wie der erste noch unversehrt in der Plastikfolie der Originalverpackung verschweisst – wies unerwünschtes tierisches Eiweiss auf. Ablaufdatum der beiden Stängel: 21. Januar 2004.

Bei der Migros gibt man sich gelassen – obwohl praktisch zeitgleich ein weiterer derartiger Fall gemeldet wurde. Man bedaure «ausserordentlich», dass der Kunde eine solch «unappetitliche Erfahrung» gemacht habe, sagt Susanne Kneubühler, Leiterin M-Infoline. «Trotz grösstmöglichen Schutz- und Vorsichtsmassnahmen kann es leider immer wieder vorkommen, dass Naturprodukte durch Insekten befallen werden – sei es vor der Ernte, auf dem Transport, im Lager oder beim Kunden.»

Zum Trost wird Toni Maraffa laut M-Infoline einen Warengutschein erhalten. Farmerstängel wird er sich damit allerdings nicht kaufen.