Die Verwunderung kam mit der Handyabrechnung Anfang Jahr: Die Zahl verschickter Kurzmitteilungen war bei Alfons Bachmann an den Festtagen sprunghaft gestiegen. Grund: Wünschte er «joyeux noël», teilte sein Handy die SMS ungefragt auf zwei oder gar drei Meldungen auf. Diese musste er der Swisscom dann auch bezahlen.

Immer wenn ein etwas spezielleres Zeichen wie etwa ë, ê, ô, oder ç verwendet wird, verkürzen viele Geräte die SMS-Zeichenzahl von 160 auf 70. Solche Zeichen brauchen zur Übermittlung mehr Platz, sagen Hersteller.

Swisscom-Sprecherin Myriam Ziesack dazu: «Wir haben Gerätehersteller schon

früher darauf aufmerksam gemacht. Unser Handlungsspielraum ist aber begrenzt.» Bei Nokia heisst es lapidar, Nutzer müssten beim SMS-Tippen eben den «Zeichencountdown» beachten, um zu sehen, wann eine SMS aufgesplittet werde.
Es gibt einen Trick, um die Aufteilung zu verhindern: Man kann das Handy manuell auf den Code der reduzierten Zeichendarstellung umstellen (siehe unten). Aus «à bientôt» wird dann «a bientot».

1. Möglichkeit

→ Menü
→ Mitteilungen
→ Einstellungen
→ reduzierte Zeichenunterstützung

2. Möglichkeit

→ Optionen
→ Sendeoptionen
→ Zeichencodierung: eingeschränkt
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