Wie die Handelszeitung schreibt, entscheidet die WEKO nächste Woche über eine Neufassung der sogenannten KFZ-Bekanntmachung. Hält die Behörde an den geplanten Anpassungen fest, droht laut Wettbewerbsrechtlern ein Rückfall in alte Zeiten: Direkt- und Parallelimporte würden massiv erschwert, die Marktmacht der grossen Autohersteller und ihrer Importeure zementiert.

Das Nachsehen hätten die Konsumenten: «Sie bezahlen künftig höhere Preise», kritisiert Ex-Weko-Vizedirektor Patrick Kraufkopf. 

Parallelimporteure fürchten Konsequenzen

Auch die Direkt- und Parallelimporteure befürchten einschneidende Konsequenzen. Laut Roger Kunz, Präsident des Verbands der freien Autohändler, droht eine Vielzahl der Parallelimporteure mit einem allfälligen Wegfall der Schutzbestimmungen vom Markt zu verschwinden. «Dies führt unweigerlich zurück zur Hochpreisinsel Schweiz». 

Laut einer neuen Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften hat die KFZ-Bekanntmachung seit ihrer Einführung im Jahr 2003 zu Ersparnissen für Konsumenten von über 500 Millionen Franken geführt. Der Grund: Die Schutzbestimmungen trugen zu einer Intensivierung des Wettbewerbs und damit  zu tieferen Preisen bei.

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