1. Achten Sie beim Holzkauf auf das FSC-Label. Es ist vom Bund anerkannt und garantiert durch eine unabhängige Kontrolle die ökologische und sozialverträgliche Waldnutzung.


Bevorzugen Sie wenn möglich einheimisches Holz. Manche Anbieter deklarieren die Herkunft von sich aus.



Sämtliche Tropenhölzer sind von ihren Eigenschaften her durch einheimische Holzarten leicht ersetzbar. Tropenholz wird in der Regel aus preislichen und ästhetischen Gründen eingesetzt.


Kahlschläge und Raubbau an Urwäldern gibt es nicht nur in den Tropen, sondern auch in Kanada, Finnland oder Russland.



Verwenden Sie Recyclingpapier. Für die Zellstoffproduktion (ein Drittel des gesamtschweizerischen Holzverbrauchs) wird häufig Holz aus den Urwäldern verwendet.



Die folgenden grossen Möbelgeschäfte verkaufen FSC-Holz: Möbel Pfister, Coop Bau + Hobby, Migros Micasa, Migros Do it + Garden. Gemäss Greenpeace verzichtet auch Ikea auf unzertifizierte Urwaldhölzer. Die Liste findet sich unter www.fsc-holz.ch.



Besonders bei Gartenmöbeln oder Bilderrahmen lohnt sich ein kritischer Blick auf die Holzart. Achten Sie auch auf verstecktes Tropenholz, zum Beispiel bei Sperrholz oder Türen.



Vertrauen Sie keinen selbst kreierten Labels wie «Holz aus gesunden Wäldern» oder «Holz aus kontrollierter Forstwirtschaft». Meistens steckt nicht viel dahinter. Gemäss Umweltorganisationen und Forstwissenschaftlern ist FSC das einzige weltweit funktionierende Ökolabel

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