Dank «Cash Back» gibts tatsächlich das Geld zurück! Vor zehn Jahren verursachte eine Aktion lange Schlangen vor den Unterhaltungselektronik-Geschäften von Interdiscount und Burkhardt (heute ebenfalls Interdiscount): Wer ein TV-Gerät oder einen Videorekorder kaufe, erhalte im Sommer 2002 den gesamten Betrag zurück, lockten die Geschäfte vorausgesetzt, man behält die Original-Kaufquittung und hält sich genau an die Regeln für die Rückerstattung.

Tausende von Kundinnen und Kunden machten damals mit. Viele zweifelten jedoch daran, ob das Ganze tatsächlich klappen würde. «Nur Hürdenläufer erhalten das Geld zurück», titelte der Beobachter (Nr. 3) mit Blick auf die komplizierten Bedingungen. Wer sich davon nicht abschrecken liess und das Cash-Back-Zertifikat rechtzeitig hervorkramte, wurde positiv überrascht: Am 1. August begann die Einsendefrist, und weniger als zwei Wochen später hatten die ersten Teilnehmenden das versprochene Geld. Zusätzlich gab es einen 10-Prozent-Gutschein für den nächsten Einkauf bei Interdiscount.

Für einmal also hat sich die Geduld gelohnt. Nach Angaben eines Interdiscount-Sprechers haben die meisten alle verlangten Unterlagen korrekt eingeschickt. Es habe nur vereinzelte Probleme wegen fehlender Original-Kaufquittungen gegeben; hier werde individuell entschieden.

Pech gehabt hat indes, wer sich erst jetzt wieder ans Cash-Back-Zertifikat erinnert: Mittlerweile ist die Einsendefrist abgelaufen. Wie viele der einstigen Kunden sich nicht gemeldet haben, will Interdiscount nicht sagen.