Hartnäckig bleiben, lieber Rolf Lyssy! Bargeldlos zahlen und erst noch Cumulus-Punkte sammeln? Dagegen ist nichts einzuwenden, dachten Sie und schickten der GE Money Bank Ihr Antragsformular für eine M-Budget-Mastercard. Aber, oha lätz! Tage später fischten Sie eine Absage aus Ihrem Briefkasten.

Warum diese Bank mit Ihnen kein Geld verdienen will, wundern Sie sich im «Tagblatt der Stadt Zürich». Wo Sie doch weder Mahnungen noch Betreibungen haben. Also haben Sie reklamiert. Doch statt einer Erklärung gibts jetzt plötzlich doch eine Karte. Da schleicht sich ein komisches Gefühl in die Magengrube. Was ist hier schiefgelaufen?

Vermutlich hat die GE Money Bank Ihre Bonität überprüft und dabei die Datenbank eines Inkassoinstituts angezapft. Und dort, müssen Sie wissen, sind massenhaft veraltete, unvollständige und falsche Daten gespeichert. Meist ohne dass die Betroffenen davon wissen. Darum raten wir Ihnen, der Sache auf den Grund zu gehen. Fordern Sie die GE Money Bank schriftlich auf, Ihnen bekanntzugeben, aus welchen Quellen die Infos über Sie stammen; gestützt auf das Datenschutzgesetz, können Sie ein sogenanntes Auskunftsbegehren stellen (das genaue Vorgehen erfahren Sie auf der Homepage des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten: www.edsb.ch). Sind irgendwo falsche Daten über Sie gespeichert, müssen sie gelöscht oder korrigiert werden.

Der Aufwand lohnt sich! Vielleicht hat ja schon bald eine andere Bank ein noch besseres Angebot!

Alles Gute,
Gabriela Baumgartner

Quelle: www.ruefferundrub.ch