Ausgewählte Wächterprogramme

(Die Preise der Programme liegen im Bereich zwischen 20 und 80 US-Dollar.)

  • NetNanny
    NetNanny ist vermutlich das bekannteste Internet-Wächterprogramm. Das Netz-Kindermädchen überwacht den Zugriff auf Web-Seiten, Newsgroups, Chat-Foren und passt sogar auf, dass man in E-Mails keine «böse Worte» tippt oder empfängt. NetNanny kontrolliert aber nicht nur den Zugang über Web-Browser, sondern wirft auch ein kritisches Auge auf zahlreiche andere gängige Programme, die Zugriff aufs Internet bieten.
    www.netnanny.com

  • CyberPatrol
    Ein weit verbreiteter PC-Wächter ist auch Cyber Patrol. Neben der Uberwachung der Zugriffe aufs Internet verfügt die Netz-Polizeistreife über umfangreiche Funktionen, für die zeitliche Regulierung des Internet-Zugangs. So können sowohl Tageszeit als auch Nutzungsdauer der Surf-Ausflüge limitiert und kontrolliert werden. Dies macht CyberPatrol übrigens auch bei lokal installierte Anwendungen - zum Beispiel einem Computer-Spiel. Auf der Hersteller-Site gibts eine zeitlich begrenzte Demoversion.

  • CYBERsitter
    Der CYBERsitter von SolidOak ist ein Eltern/Kind-System, das Zugriffe auf unerwünschte Seiten abblockt und für die Eltern einen Zugriffsreport erzeugt. Bei unerlaubten Aktivitäten der lieben Kleinen kann es Alarm geben. Weiterhin beinhaltet die Software konfigurierbare Filter, wodurch sich das Laden von Grafiken, Videos und ausführbaren Programmen verhindern lässt.
    www.cybersitter.com
  • SurfWatch
    SurfWatch ist ein Produkt von Spyglass und arbeitet mit einem Index, die nicht nur auf der Hersteller-Site aktualisiert werden kann. Die Liste der verbotenen Adressen kann auch von Hand erweitert werden.
    http://www.surfwatch.com

  • CyberSnoop
    CyberSnoop ist ein Filter der unterhaltsamen Art. Es blockiert nicht nur den Zugriff auf unerlaubte News, Web-Seiten, Mails und Chat-Foren, sondern macht auch kreative Alternativvorschläge. So wird der PC zum Erzieher.
    www.pearlsw.com/csnoop/snoop.htm


Sicherheit der Wächterprogramme

Alle Wächterprogramme können selbstverständlich administriert werden. Das heisst: Es können und müssen über Administrations-Schnittstellen Voreinstellungen getätigt werden (welche Adressen/Dienste/Wörter werden gesperrt, Zugriffsschutz ein/aus etc). Mit einem Passwort werden diese Schnittstellen geschützt.

Dieser Passwortschutz ist erstens nur so gut wie das Passwort, das gewählt wird! «sex», «geheim», «gott» und der Vorname Ihrer Grossmutter sind die häufigsten Passwörter - und dürfte einem halbwegs phantasievollen Computer-Kids höchstens ein paar Stunden widerstehen. Wenn Sie sich eine achtstellige Zahl oder ein Wort wie «piT632oo6» nicht merken können, unterbrechen Sie das Passwort wenigstens mit ein paar Sonderzeichen und Ziffern («_ichmerk/s$mir», «kla4TAßE»).

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Zweitens gibt es keine sicheren Schutzmechanismen im Computerzeitalter. Wo ein Programm dafür sorgen muss, dass verschiedene Nutzer verschiedene Zugriffs-Privilegien hat, gibt es auch einen Weg, das Programm auszutricksen.

Allerdings: Es wird häufig übertrieben einfach dargestellt, die Schutzmechanismen zu umgehen. Die Behauptung, man müsse bloss die zum Programm gehörigen Dateien löschen, ist schlicht falsch. Aber es gibt natürlich bei den verschiedenen Filtern grosse Unterschiede.