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Ein Fall für SRF 3Böses Spiel mit der Angst

Ein falscher Klick – und das Handy wird zur Kostenfalle.

Ein Klick reicht – und schon tappen vornehmlich Kinder mit dem Smartphone in eine teure Abofalle. Was Eltern und Betroffene wissen müssen.

von aktualisiert am 14. Dezember 2016

Die Tochter surft friedlich im Internet herum – bis auf dem Handybildschirm plötzlich eine Warnung erscheint: Das Abo werde gesperrt, wenn sie nicht sofort ein Spielabo abschliesse. Voller Schreck willigt sie ein und bereut dies später, als sie mit der Monatsrechnung 45 Franken für eine Mehrwertdienstleistung bezahlen soll.

Ob und wie sie sich dagegen wehren kann, sagt Beobachter-Experte Daniel Leiser – in der zweitletzten Ausgabe von «Ein Fall für SRF 3 – Recht verdrehte Rechtsfälle».

Die 3 wichtigsten Punkte zum Thema:

  1. Haben Sie eine nicht nachvollziehbare Handyrechnung erhalten, sollten Sie alle fraglichen Beträge abziehen und nur den unbestrittenen Teil der Rechnungssumme überweisen. Dann darf der Anbieter das Handy nicht sperren.
  2. Parallel dazu erklären Sie dem Mobilfunkanbieter in einem eingeschriebenen Brief, dass Sie keinen solchen Dienst abonniert oder bestellt haben.
  3. Teilen Sie dem Mobilfunkanbieter gleich auch mit, dass Sie sich an die Ombudscom wenden werden, falls der Anbieter am Vertrag festhält. Die Ombudscom ist die Schlichtungsstelle im Telekommunikationsbereich.


Hinweis:
Das ist die zweitletzte Ausgabe dieser Sendung. Zum letzten Mal wird «Ein Fall für SRF 3» am Mittwoch, 28. Dezember 2016, um 10:10 Uhr auf SRF 3 ausgestrahlt.

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